Archiv für April, 2006

Wort Gottes und Geschäft

Freitag, 21. April 2006

oder: Ist die Bibel das Buch aller Welt?

von Stefan Felber erschienen in: „dr Güggel“: Mitteilungsblatt für den Kirchgemeindekreis Riehen-Dorf, März/April 2006, S. 2-4

Es ist atemberaubend, mit welcher Geschwindigkeit in den letzten Jahren immer neue Bibelübersetzungen auf den Markt geworfen werden. Konnte das „NT ‘68“ bzw. seit den 70er Jahren die „Gute Nachricht“ viele Käufer und Leser finden, so erwuchs ihr mit der „Hoffnung für alle“ (NT 1983, AT 1996, NT rev. 2002) eine immer mächtigere Konkurrenz.

Doch auch andere Verlage schliefen nicht. Allein in den letzten fünf Jahren erschien eine ganze Reihe neuer Übersetzungen: „Neue Genfer Übersetzung“ (seit 2000), „Neues Leben“ (2002), „Neue evangelistische Übertragung“ (2003), und zuletzt die „Volxbibel“ (Dez. 2005), die auch in den säkularen Medien auf sich aufmerksam macht. Diesen allen ist der Anspruch gemeinsam, die Botschaft der Bibel treu wiederzugeben, sich allerdings einer zeitgemäßen Sprache zu bedienen. Sie wollen das Bibelwort so formen, daß jeder unnötige Anstoß für den suchenden Zeitgenossen eliminiert wird. (Ganzen Beitrag lesen…)

Volxbibel - gruseliges und peinliches Elaborat

Donnerstag, 20. April 2006

Mittlerweile kritisiert auch die sonst recht liberale Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) die Volxbibel. So schreibt der Referent für Theologie, Bildung und Jugendsoziologie der aej, Michael Freitag, dass das Anliegen Martin Dreyers aller Ehren wert sei, das, was herausgekommen sei, sei aber “leider ein ziemlich gruseliges und peinliches Elaborat – sprachlich, theologisch und geistlich.” Es gebe kaum eine Seite dieser Bibel, „die nicht Elemente einer hingerotzten Gossensprache enthielte, mit oft geschmackloser Wortwahl“. Des weiteren rät er dem Volxbibel-Verlag davon ab, das Alte Testament auch noch zu Übertragen - “Möge uns dies erspart bleiben!”

zum Idea-Artikel (bei Idea ist nach einiger Zeit der Artikel nicht mehr aufrufbar, sollte der Link nicht funktionieren, bitte uns Bescheid geben-Danke!)

Quelle: Betanien-Newsletter und Idea

Apostolische Pfingstgemeinde

Montag, 17. April 2006

Die Apostolische Pfingstgemeinde fordert auf keine Literatur mehr bei Verlagen zu beziehen, die die Volx”bibel” oder die “Bibel in gerechter Sprache” drucken oder in ihrem Sortiment anbieten. Darunter fallen vor allem alle angeschlossenen Verlage der SCM (Stiftung Christliche Medien), dass sind der R Brockhaus Verlag, Bundes-Verlag, ERF-Verlag, Hänssler, Oncken, ICM-Medienhaus.

Mehr darüber lesen Sie im Erweckungs.net

Gott läßt sich nicht spotten

Montag, 17. April 2006

Erklärung zur „Volxbibel“ vom 6. April 2006
Unterschriftensammlung siehe unten!

„Irrt euch nicht: Gott läßt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Gal 6,7)

Im Dezember 2005 erschien ein Buch auf dem deutschsprachigen christlichen Buchmarkt, das keinem gläubigen Christen gleichgültig sein kann, der den Herrn Jesus und das Wort Gottes liebt. Es handelt sich um die sogenannte „Volxbibel“ – eine Übertragung des Neuen Testaments in den Jargon der modernen „Jugendszene“. Dieses Buch wurde hauptsächlich von Martin Dreyer verfaßt, dem Begründer der „Jesus Freaks“, einer charismatisch geprägten Jugendbewegung. Es geht u.a. auf „Weissagungen“ zurück, die Dreyer von Charismatikern bekam und nach denen er wie Matthäus berufen sei, die Bibel den Menschen von heute neu zu vermitteln. Die „Volxbibel“ wurde ursprünglich vom R. Brockhaus Verlag für die Veröffentlichung vorbereitet und dort im Herbst 2005 für den Buchhandel angekündigt. Als immer mehr Proteste gegen dieses Buch aufkamen, wurde dafür ein eigener Verlag gegründet, um den Ruf des R. Brockhaus Verlages als „seriöser Bibelverlag“ nicht zu schädigen. Der „Volxbibel-Verlag“ ist aber unseres Wissens unter dem gemeinsamen Dach der „Stiftung Christliche Medien“ mit Brockhaus, Hänssler, Oncken, ERF und Bundesverlag zusammengeschlossen und z. T. auch personell verflochten. (Ganzen Beitrag lesen…)

evangelische Kirche - Volxbibel ist nicht seriös

Montag, 17. April 2006

Die Thomasbuchhandlung in Leipzig, hat die Volxbibel bewußt nicht in ihr Sortiment aufgenommen und rät davon ab sie zu kaufen. Uns liegt ein Brief von Oberlandeskirchenrat Horst Slesazeck vor in dem heißt es: “Meine Empfehlung an unsere Buchhandlungen, die “Volxbibel” nicht zu handeln, gründet in dem Charakter unserer Buchhandlungen, der seriös ist. Dort soll “solide” Literatur verkauft werden. Die Volxbibel ist theologisch nicht seriös. Sprachlich ist sie “slang” einer bestimmten Jugendszene (was die taz - s.u. - aber sogar bezweifelt). “

Volx-”Bibel” zeichnet Jesus-Karikatur

Montag, 17. April 2006

“Wenn ihr verarscht oder gelinkt werdet oder man Gerüchte über euch verbreitet wegen mir, dann könnt ihr darüber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr dafür ganz fett absahnen.”

Solche “Zitate” (der Leser verzeihe mir die Wiedergabe) werden in der Volx-”Bibel” des “Jesus-Freaks”-Gründers Martin Dreyer fortlaufend Jesus Christus in den Mund gelegt. Hat aber der reine und sündlose Sohn Gottes wirklich so gesprochen? Niemals! In Gottes Wort steht zu lesen: “Von jeder Art Unreinheit … soll bei euch nicht einmal die Rede sein. Schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an … Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams” (Epheser 5). (Ganzen Beitrag lesen…)

Eine neue Bibel als Gradmesser unserer Zeit

Montag, 17. April 2006

Eine neue Bibel, wenn man sie überhaupt so nennen darf, ist auf dem Markt. Die «Volxbibel» soll in mundgerechter Sprache den Nerv der Jugend treffen, doch wird sie jedem auf die Nerven gehen, der auch nur einigermassen Respekt vor der Heiligen Schrift hat. Dieses Buch zeichnet sich geradezu dadurch aus, dass es auf biblische Grundbegriffe verzichtet; umso mehr gibt es Aufschluss darüber, wie die Ehrfurcht Gott gegenüber verloren geht. Dass sich namhafte Verlage eigens für die Herausgabe der «Volxbibel», aus Scheu vor Protesten, zu einer Verlagsstiftung zusammengeschlossen haben, zeigt nicht nur wie kompromissbereit man geworden ist, sondern deutet auch auf den Zeitgeist hin. Es ist schlichtweg empörend! (Ganzen Beitrag lesen…)

Interview Factum

Montag, 17. April 2006

Der Lektor und Buchautor Rudolf Ebertshäuser (Leonberg) bezeichnete in einem Interview mit der Zeitschrift FACTUM die in einer besonders saloppen Jugendsprache verfasste „Volx-Bibel“ als „Gotteslästerung“.

(Ganzen Beitrag lesen…)

ERF Schweiz

Montag, 17. April 2006

In verschiedenen Anfragen zur Volxbibel wird der ERF Schweiz wiederholt mit heftigen Vorwürfen konfrontiert, in der Meinung, dass der ERF Schweiz mit zu den Produzenten der Volxbibel gehört.
Dies ist nicht der Fall - und der ERF Schweiz nimmt zur Volxbibel wie folgt Stellung:

“Der ERF Schweiz stellt sich klar gegen die Volxbibel. Der Versuch, eine für Jugendliche verständliche Bibel zu lancieren ist richtig und unterstützenswert. (Ganzen Beitrag lesen…)

Die Volxbibel – eine Bibel fürs Volk?

Montag, 17. April 2006

Manuel Seibel

Von futschikato und Jesus-Freaks

„Die erste Auflage ist jetzt futschikato … Die erste Auflage wird wohl mal Sammlerwert haben. Denn die nächste Auflage wird schon total anders sein. Ich hab noch ein weiteres Kapitel geschrieben, über Bibelübersetzungen … Und wie man die Volxbibel im Gegensatz zur Elberfelder einordnen sollte. Außerdem soll jetzt das Wort ‚Übersetzung’ nicht mehr drinstehen“, schreibt Martin Dreyer, der Übersetzer oder „Übertrager“ dieser neuen Volxbibel in seinem Blog . Die erste Auflage umfasste 5.000 Exemplare dieser Bibelübertragung – sie war in kurzer Zeit verkauft.

Das kurze Zitat Dreyers deutet bereits an, in welche Richtung sich diese Übersetzung oder vielmehr Übertragung des biblischen Grundtextes bewegt. (Ganzen Beitrag lesen…)

Nein zur Volxbibel

Montag, 17. April 2006

Waldemar Grab hat einen “Arbeitskreises - Nein zur Volxbibel” gegründet, unter anderem haben sie ein 7-Punkte Programm auf ihrer Webseite veröffentlicht.

1. Eine Einstellung des Verkaufes und der Verbreitung dieses Buches durch den Herausgeber bzw. den volxbibel-Verlag (ein Unterverlag des R.Brockhaus-Verlages) bzw. die Stiftung Christliche Medien scm, und/oder…

2. … die Verantwortlichen Gemeindeleiter, Prediger und Ältesten, insbesondere die Jugendleiter, ja alle interessierten Christen auf die starken inhaltlichen Mängel der “volxbibel” hinzuweisen, um einen Verkauf an den christlichen Büchertischen und christlichen Buchhandlungen sowie einen Neudruck in der tschechichen Druckerei “FINIDR” oder auch jeder anderen Druckerei, zu verhindern… und/oder… (Ganzen Beitrag lesen…)

TOPIC schreibt

Montag, 17. April 2006

Christliche Bücherstuben und Pfingstler boykottieren Volx-Bibel

Die 31 Filialen der Christlichen Bücherstuben GmbH, die zur Christlichen Verlagsgesellschaft (Dillenburg) gehören, werden die Volx-Bibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt für die Kunden heißt es zur Begründung, dieses „Machwerk” rede „unflätig und ungebührlich” von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volx-Bibel abzusehen und anderen vom Erwerb abzuraten. (Ganzen Beitrag lesen…)

Eine Bibel „vom Volk fürs Volk?”

Montag, 17. April 2006

Wolfgang Bühne

Als vor einigen Monaten bekannt wurde, dass der Brockhaus-Verlag beabsichtigt, unter dem Namen „Volxbibel” eine Bibel-Übertragung in der Umgangssprache nicht christlich geprägter Randgruppen junger Menschen herauszugeben, löste das heftige und kontroverse Reaktionen aus. Nicht nur jüngere Christen, sondern auch solche, die man zur älteren Generation zählt, zeigten eine positive bis begeisterte Reaktion und andererseits protestierten nicht nur ältere, sondern auch zahlreiche jugendliche Christen gegen dieses Vorhaben, das als ein „frevelhaftes Werk”, eine Entwürdigung und Verfälschung der Heiligen Schrift empfunden wurde. (Ganzen Beitrag lesen…)

Christlichen Bücherstube GmbH

Montag, 17. April 2006

Die 31 Filialen der Christlichen Bücherstuben GmbH (Dillenburg) werden die Volxbibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt für die Kunden heißt es zur Begründung, dieses „Machwerk“ rede „unflätig und ungebührlich“ von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volxbibel abzusehen und anderen vom Erwerb abzuraten.

© gemeinde.org - idea

Was kommt mit der neuen „Volxbibel”?

Montag, 17. April 2006

von Pfr. Dr. Stefan Felber und Prof. Dr. Herbert Klement

Ist die Volxbibel so ernstzunehmen, daß man sich die Mühe einer schriftlichen Stellungnahme machen soll? Wir denken: Ja, denn viele haben gefragt, warum wir die Volxbibel ablehnen.

I. Was ist die Volxbibel?

Am 15. Dezember 2005 erscheint die sogenannte „Volxbibel”, die seit Monaten für Gesprächsstoff sorgt.1 Zunächst sollte das Projekt im R. Brockhaus-Verlag verwirklicht werden. Nach Protesten wurde das Projekt in eine Verlagsstiftung überführt, über die Brockhaus als Mitglied nach wie vor beteiligt ist. In einer Verlautbarung von Bettina Wendland (Öffentlichkeitsarbeit des Brockhaus-Verlags) vom 11.11.2005 wird versucht, den Stellenwert der Volxbibel niedrig zu halten: es handle sich um „keine Bibelübersetzung im eigentlichen Sinn”. Der Übersetzer Martin Dreyer, geb. 1965, Gründer und ehemalige Leiter der Jesus Freaks, spricht allerdings unbefangen von seiner Bibelübersetzung, deren Cover an eine Zigarettenschachtel erinnert. (Ganzen Beitrag lesen…)

katholisches Bibelwerk

Montag, 17. April 2006

von Matthias Nückel

“In dieser Zeit verordnete der römische Kaiser, dass sich alle Leute, die in den römischen Gebieten lebten, mal bei ‘ner staatlichen Behörde melden sollten … Maria hatte da schon einen ziemlich dicken Bauch. Weil sie keinen anständigen Pennplatz mehr gefunden hatten (die Hotels waren alle voll), musste die Geburt in einem Stall stattfinden.”

So liest sich die Weihnachtsgeschichte in der “Volxbibel”, die gerade der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Und diese Bibel erregt die Gemüter. Weder katholisches Bibelwerk noch die evangelische Bibelgesellschaft heißen dieses Projekt gut. Im Gegenteil. Dies sei offensichtlich einer der Versuche, “die Bibel, koste es, was es wolle, modern zu machen”, heißt es beim Bibelwerk. (Ganzen Beitrag lesen…)

TOPIC schreibt

Montag, 17. April 2006

Volxbibel: Evangelikale Mediengruppe bringt frevelhaftes Werk an den Markt

Schlimmer konnte es gar nicht kommen: Die größte evangelikale Mediengruppe in Deutschland, die Stiftung Christlicher Medien (SCM/ Witten), stellt sich voll hinter die Volxbibel und wird sie ab Dezember 2005 vertreiben. Dies bestätigte der Gesamtvertriebsleiter der SCM, Winfried Kuhn, auf der Frankfurter Buchmesse gegenüber TOPIC. Zur SCM gehören der Bundes Verlag, der R. Brockhaus Verlag, der ERF-Verlag, der Hänssler-Verlag, der Oncken-Verlag. Vorsitzender der SCM ist der hessische Unternehmer Friedhelm Loh. (Ganzen Beitrag lesen…)

Der Geist der Hellenen

Montag, 17. April 2006

Es gehört heute zum Repertoire von Unterhaltungssendungen, sich über Gott lustig zu machen. Auch von der Kanzel wird die Predigt oft mit einem Witz über den „lieben Gott“ eingeleitet. Man möchte wie die neue „Volxbibel“ volxnah sein. Das X ist eine Anspielung auf „Asterix und Obelix“ als wären Gottes Propheten und Apostel lustige Typen mit Knollennasen. (Ganzen Beitrag lesen…)

JUGENDBIBEL - Voll die Ranschmeiße

Montag, 17. April 2006

Harald Jähner
Schnür Deinen Ranzen, geh hinaus in alle Welt und lege Zeugnis ab. Diese Aufforderung des Herrn hat auch Martin Dreyer empfangen, der in Köln-Junkersdorf das Internetcafé Juxju leitet. Hinaus in alle Welt ist er dort ja schon mit seinen vielen Online-PCs, Zeugnis legt der gelernte Theologe jetzt ab, indem er in diesen Tagen seine Volxbibel herausbringt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte “revolutionäre Bibel in neuer Jugendsprache” - das etwas altbacken punkige “Volx” im Titel deutet es an. (Ganzen Beitrag lesen…)

Apostolischen Pfingstgemeinde International

Montag, 17. April 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

betreffs der “Volxbibel” sollten Sie wissen, dass unser Team jede Zuschrift genau liest! Wir haben aber nicht die Zeit auf jede einzelne Anfrage persönlich einzugehen. Aus diesem Grund werde ich hier klar und deutlich die meist gestellten Fragen beantworten und nur jenen persönlich schreiben, die Fragen aufwerfen, welche in diesem Beitrag nicht beantwortet werden.

Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass wir glauben, dass die Bibel von Gott eingegeben, inspiriert, ist. Die Bibel sagt dazu: (Ganzen Beitrag lesen…)