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	<title>Nein zur Volxbibel</title>
	<link>http://volxbibel.erweckungs.net</link>
	<description>Auf dieser Seite findet ihr die Volxbibel, eine Volxbibel fÃ¼r das Volk, Open Source und kostenlos fÃ¼r jeden!</description>
	<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:19:14 +0000</pubDate>
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		<title>Volksbibel</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 16:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[
Wie halten wir es mit der Bibel?
Diese Frage ist berechtigt. Einfach deshalb, weil sie seit eh und je im Kreuzfeuer steht. Das Spektrum reicht dabei von einer, im negativen Sinne &#8220;fundamentalistischen&#8221; und damit sektiererischen Sichtweise, &#252;ber eine liberale und kritische Betrachtung, bis hin zu der Behauptung, dass es sich hier um ein &#8220;M&#228;rchenbuch&#8221; handelt. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<p>Wie halten wir es mit der Bibel?</strong></p>
<p>Diese Frage ist berechtigt. Einfach deshalb, weil sie seit eh und je im Kreuzfeuer steht. Das Spektrum reicht dabei von einer, im negativen Sinne &#8220;fundamentalistischen&#8221; und damit sektiererischen Sichtweise, &#252;ber eine liberale und kritische Betrachtung, bis hin zu der Behauptung, dass es sich hier um ein &#8220;M&#228;rchenbuch&#8221; handelt. Wie dem auch sei: Wer sich mit der Bibel, und wenn auch nur ganz oberfl&#228;chlich befasst hat, kommt um eine Entscheidung nicht herum, die von totaler Zustimmung bis zu totaler Ablehnung reicht.</p>
<p><a id="more-37"></a></p>
<p>Sicher ist nur eines: Sie hat unseren Kulturkreis entscheidend beeinflusst und sie enth&#228;lt Aussagen, die man nicht so einfach &#252;bergehen und wegstecken kann. Dass man sich gr&#246;&#223;tenteils nicht mehr mit ihr befasst, hat erkennbar nachteilige Folgen und des- halb hat man sich in j&#252;ngster Zeit bem&#252;ht, die Bibel wieder gr&#246;&#223;eren Leserkreisen zug&#228;nglich zu machen.</p>
<p>Dies geschieht in erster Linie durch &#220;bertragungen, in denen versucht wird, die Bibel ins heutige Deutsch, also in die Umgangssprache zu &#8220;&#252;bersetzen&#8221;. Zu denken ist hier an die &#8220;Gute Nachricht&#8221; oder an &#8220;Hoffnung f&#252;r alle&#8221;, &#220;bertragungen, die sich gut und verstehbar lesen lassen, auch wenn man dabei Verflachungen in Kauf nehmen muss.</p>
<p>Auf dieser Schiene bewegt sich auch die &#8220;Volxbibel&#8221;, wobei die eigentlich gute Absicht total ins Gegenteil verkehrt wird.</p>
<p>In der Absicht, das Neue Testament auch f&#252;r &#8220;unterste Schichten&#8221; &#8220;lesbar&#8221; und &#8220;interessant&#8221; zu machen, hat man sich hier einer absoluten F&#228;kal- und Gossensprache bedient, von der man annimmt, dass sie von jungen Menschen, die sich in einem primitiven Umfeld bewegen, gesprochen wird, was sich dann unter anderem so oder &#228;hnlich liest:</p>
<p>â€žWenn ihr verarscht oder gelinkt werdet oder man Ger&#252;chte &#252;ber euch verbreitet wegen mir, dann k&#246;nnt ihr dar&#252;ber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr daf&#252;r ganz fett absahnen.â€œ</p>
<p>Und das &#8220;Vaterunser&#8221; liest sich dann stellenweise so:</p>
<p>â€žHey, unser Papa da oben! Du allein sollst auf dieser Welt ganz gro&#223; rauskommen! Du sollst hier das Sagen haben, auf der Erde genauso, wie es ja schon da oben im Himmel der Fall ist.â€¦ Und verzeih uns die Sachen, wo wir mal wieder Mist gebaut haben. â€¦Denn dir ist doch nichts unm&#246;glich, du hast die ganze Power und du sollst f&#252;rimmer unser Held sein. So passt es!â€œ</p>
<p>Der Begr&#252;nder der charismatisch gepr&#228;gten Jesus Freaks und Initiator der &#8220;Volxbibel&#8221;, Martin Dreyer, sieht sich, wegen des &#8220;gro&#223;en Erfolgs&#8221; der &#8220;Volxbibel&#8221; nunmehr gerufen, auch das Alte Testament in den &#8220;Jargon der modernen Jugendsprache&#8221; zu &#252;bertragen, eine Aufgabe, zu der er sich &#8220;von Gott beauftragt&#8221; wei&#223;.</p>
<p>Was ist von einer solchen &#8220;&#220;bertragung&#8221; zu halten?</p>
<p>Zun&#228;chst bin ich mal davon ausgegangen, dass es durchaus m&#246;glich ist, auf diese Weise ausgeflippten Jugendlichen die Bibel nahezubringen und zum Glauben hinzuf&#252;hren. Man kann sich dabei darauf berufen, &#8220;dass man die Sprache derer spricht, die man erreichen m&#246;chte&#8221;, was nach wie vor als ehrenwertes Motiv gilt.</p>
<p>Je mehr ich aber dar&#252;ber nachdenke, um so unm&#246;glicher scheint mir das zu sein, was ich nachfolgend n&#228;her begr&#252;nden m&#246;chte, wobei ich den Schwerpunkt nicht auf die &#252;blichen Argumente, wonach die &#8220;Volxsbibel&#8221; im h&#246;chsten Ma&#223;e gottesl&#228;sterlich und damit verwerflich ist, legen werde. Ich m&#246;chte die Betrachtung von einer ganz anderen Seite her angehen.</p>
<p>Denn ich sehe hier etwas ganz anderes, etwas, was mit unserem postmodernen Relativismus zu tun hat. Dieser Tage las ich eine Zeitungskolumne, in welcher der allenthalben anzutreffende Mangel und Verlust an Respekt thematisiert wurde.</p>
<p>Danach gilt als &#8220;in&#8221; Anstandsregeln zu ignorieren, grunds&#228;tzlich nichts und niemanden zu respektieren und sich betont l&#228;ssig und gleichg&#252;ltig zu geben. Das kann sich z.B. darin &#228;u&#223;ern, dass man in durchl&#246;cherten Jeans in die Oper geht oder, wie einst ein bekannter Politiker der rot-gr&#252;nen Koalition, in Turnschuhen zu Sitzungen des Bundestages oder zu einer Bundeswehrvereidigung. Durch sein &#228;u&#223;eres Erscheinungsbild und Auftreten will man zu erkennen geben, dass einem im Grunde alles Schnuppe ist, man auf Werte oder Ideale &#252;berhaupt nichts gibt und einem nichts heilig ist. Die &#8220;Volxbibel&#8221; gebraucht an einer Stelle denn auch die &#8220;treffende Formulierung&#8221;, &#8220;dass einem etwas am Arsch vorbeigeht&#8221;.</p>
<p>Diese innere &#8220;Leck-mich-am-Arsch-Haltung&#8221;, wenn ich das einmal so krass formulieren darf, dr&#252;ckt sich dann auch in der dazugeh&#246;rigen laschen und flapsigen Gossensprache aus. Bei der Sprache ausgeflippter Jugendlicher handelt es sich deshalb um keinen Dialekt, in den man die Bibel &#252;bertragen m&#252;sste, sondern darum, das Wort der Bibel eben genau diesem Niveau anzupassen und damit mit der &#8220;Leck-mich-am-Arsch-Haltung&#8221; gleichzuschalten.</p>
<p>Zwischen dem Versuch die Bibel beispielsweise in eine Mundart, wie s&#228;chsisch, bayerisch, schw&#228;bisch oder plattdeutsch zu &#252;bertragen und dem Versuch aus dieser ein Gossen- und F&#228;kalienbuch f&#252;r Leute zu machen, die sich in der Gosse zuhause f&#252;hlen, besteht also ein himmelweiter, fundamentaler Unterschied.</p>
<p>Auch wenn es vielleicht vorstellbar ist, dass sich ein im Gossen- jargon beheimateter junger Mensch durch die &#8220;Volxbibel&#8221; angespro- chen f&#252;hlt, ist die &#8220;Volxbibel&#8221; nach meinem Verst&#228;ndnis allenfalls geeignet den Leser in seiner laschen, flapsigen Aussteigerhaltung zu best&#228;tigen.</p>
<p>Nun will das Wort Gottes aber das gerade Gegenteil bewirken: Der Leser soll sich &#228;ndern und eben gerade nicht mehr die Alte bleiben. Er soll aus seinem destruktiven Niveau herausgeholt werden. Und hier meine ich, dass auch der &#8220;ausgeflippteste Typ&#8221;, wenn man sich seiner annimmt und ihn ernst nimmt, ebenfalls die ganz normale Sprache versteht, werden doch auch Betrunkene sehr schnell &#8220;n&#252;chtern&#8221; und verstehen klar was gemeint ist, wenn sie pl&#246;tzlich in eine Lage geraten, in der dringendes Handeln gefordert ist.</p>
<p>Deshalb ist eine &#8220;Volxbibel&#8221; nicht nur &#252;berfl&#252;ssig, sondern von dem, was sie bewirkt, tats&#228;chlich gottesl&#228;sterlich, denn die Frage ist nicht, was man m&#246;glicherweise &#8220;Gutes&#8221; bewirken wollte, sondern was tats&#228;chlich bewirkt wird.</p>
<p>Man stelle sich mal die Wirkung vor, die entst&#252;nde, wenn z.B. die Bundeskanzlerin, &#8220;um auch vom einfachen Volk verstanden zu werden&#8221;, eine Regierungserkl&#228;rung im &#8220;Volxbibel-Jargon&#8221; abgeben, ein Nachrichtensprecher auf diese Weise Tagesereignisse kommentieren oder ein Retter meinen w&#252;rde, einem in Not Geratenen erst dann helfen zu k&#246;nnen, wenn er selbst in den Sumpf springt, anstatt dies vom sicheren Grund aus zu tun.</p>
<p>Wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, dass die Bibel &#8220;Heilige Schrift&#8221; und ernstes Wort Gottes ist, in der sich Gott offenbart und an die er sich gebunden hat, und was die &#8220;Volxbibel&#8221; daraus macht, beantwortet sich die Frage, ob die &#8220;Volxbibel&#8221; vielleicht nicht doch auch positive Seiten haben k&#246;nnte, ganz von selbst.</p>
<p>J&#246;rgen Bauer </p>
<p><font size="1"><a target="_blank" href=http://www.christliche-impulse.de/?pg=2025.php">Â© J&#246;rgen Bauer </a></font>
</p>
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		<title>Unterschriftenliste - Volxbibel</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 14:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Die Webseite Ekklesia-Nachrichten hat eine neue Unterschriftensammlung gegen die Volx&#8221;bibel&#8221; gestartet. Hier k&#246;nnt ihr mit dagegenstimmen &#8211;> zur Unterschriftenaktion

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><font size="3" color="#ff0000">Die Webseite Ekklesia-Nachrichten hat eine neue Unterschriftensammlung gegen die Volx&#8221;bibel&#8221; gestartet. Hier k&#246;nnt ihr mit dagegenstimmen &#8211;> <a target="_blank" title="zur Unterschriftenaktion" href="http://www.ekklesia-nachrichten.com/Umfrage+und+Unterschriftenliste+zur+Volxbibel">zur Unterschriftenaktion</a></font></strong>
</p>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 12:40:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wir sagen nein zur Volxbibel! Als Botschafter an Christi statt, haben wir die Aufgabe, die Bibel, das inspirierte Wort Gottes, dem Leser so genau wie uns m&#246;glich ist nahe zu bringen. Wer solchen Unsinn verbreitet und zul&#228;sst, dass solcher Unsinn verbreitet wird, macht sich schuldig, die Menschen von Gott wegzuf&#252;hren. Wir rufen hiermit auf in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir sagen nein zur Volxbibel! Als Botschafter an Christi statt, haben wir die Aufgabe, die Bibel, das inspirierte Wort Gottes, dem Leser so genau wie uns m&#246;glich ist nahe zu bringen. Wer solchen Unsinn verbreitet und zul&#228;sst, dass solcher Unsinn verbreitet wird, macht sich schuldig, die Menschen von Gott wegzuf&#252;hren. Wir rufen hiermit auf in Zukunft, keine Literatur bei Verlagen zu beziehen, die die Volx&#8221;bibel&#8221; oder die &#8220;Bibel in gerechter Sprache&#8221; drucken oder in ihrem Sortiment anbieten. Darunter fallen vor allem die Verlage der Stiftung christlicher Medien (Brockhaus, H&#228;nssler, Bundesverlag, IC-Medienhaus, ERF-Verlag, SCM-Collection, Volxbibel-Verlag) und die Buchverlage Droemer, Knaur, Knaur Ratgeber, Knaur Taschenbuch und der Pattloch Verlag. Es gibt genug Verlage, die noch bibeltreue Schriften herausbringen.</strong>
</p>
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		<title>Der Vorsitzende der Evangelischen Vereinigung f&#252;r Bibel und Bekenntnis in Baden &#252;ber die Volxbibel</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 15:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[&#8230;Scherrer kritisierte, dass das Wort Gottes in den Kirchen vielfach von Visionen und Konzepten abgel&#246;st worden sei. Auch neue Bibeln â€žin selbstgerechter Spracheâ€œ oder im Gossenjargon â€“ wie die Volxbibel â€“ zerst&#246;rten die kirchliche Substanz. Eine geistliche Genesung sei nur zu erwarten, wenn die urspr&#252;ngliche Bibel wieder ins Zentrum der Kirche zur&#252;ckgeholt werde und Christen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;Scherrer kritisierte, dass das Wort Gottes in den Kirchen vielfach von Visionen und Konzepten abgel&#246;st worden sei. Auch neue Bibeln â€žin selbstgerechter Spracheâ€œ oder im Gossenjargon â€“ wie die Volxbibel â€“ zerst&#246;rten die kirchliche Substanz. Eine geistliche Genesung sei nur zu erwarten, wenn die urspr&#252;ngliche Bibel wieder ins Zentrum der Kirche zur&#252;ckgeholt werde und Christen es neu lernten, ihren Glauben mutig zu bekennen&#8230;<br />
<strong><a target="_blank" href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=53896&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&#038;cHash=34b34955af">Lies hier den ganzen Artikel.</a><br />
</strong><font size="1">Â© 1997-2006 <a target="_blank" href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=53896&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&#038;cHash=34b34955af"> Evangelische Nachrichtenagentur idea e. V.</a>, 15.05.07</font>
</p>
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		<title>Leiter des Bibelcenters Breckerfeld &#252;ber die Volxbibel</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 14:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[&#8230;In dem Zusammenhang kritisierte Vogel die Volxbibel, eine &#220;bertragung der Bibel in die Sprache einer bestimmten Jugendszene, die im Internet weiterentwickelt wird. Vogel: â€žDa kannst du die Bibel so schreiben, wie du das m&#246;chtest: Das ist doch ein Wahnsinn.â€œ Er rief dazu auf, unbedingt am Absolutheitsanspruch der Bibel festzuhalten, nach dem Jesus Christus der einzige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;In dem Zusammenhang kritisierte Vogel die Volxbibel, eine &#220;bertragung der Bibel in die Sprache einer bestimmten Jugendszene, die im Internet weiterentwickelt wird. Vogel: â€žDa kannst du die Bibel so schreiben, wie du das m&#246;chtest: Das ist doch ein Wahnsinn.â€œ Er rief dazu auf, unbedingt am Absolutheitsanspruch der Bibel festzuhalten, nach dem Jesus Christus der einzige Weg zum Heil ist&#8230;</p>
<p><strong><a target="_blank" href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=54276&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&#038;cHash=04f2f3f90b">Lies hier den ganzen Artikel.</a><br />
</strong><font size="1">Â© 1997-2006 <a target="_blank" href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=54276&#038;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&#038;cHash=04f2f3f90b"> Evangelische Nachrichtenagentur idea e. V.</a>, 29.05.07</font>
</p>
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		<title>Die &#8216;Volxbibel&#8217; ein Artikel von J. Klein</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jun 2006 08:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[ Leitvers:  Jesaja 66,2
Jes. 66,2: Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist  geworden, spricht der HERR. Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und  den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Worte.
Einf&#252;hrung
Kurz vor Weihnachten erschien die â€žVolxbibelâ€œ, die mit dem Anspruch auftritt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Leitvers:</strong>  Jesaja 66,2</p>
<p class="Bibeltext"><strong>Jes. 66,2: </strong>Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist  geworden, spricht der HERR. Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und  den, der zerschlagenen Geistes ist, <strong>und der da zittert vor meinem Worte.</strong></p>
<h1>Einf&#252;hrung</h1>
<p>Kurz vor Weihnachten erschien die â€žVolxbibelâ€œ, die mit dem Anspruch auftritt,  in â€žmoderner Jugendspracheâ€œ geschrieben zu sein. Die besondere Schreibweise des  Namens ist von einer K&#252;che f&#252;r Obdachlose in Hamburg &#252;bernommen, â€žVolxk&#252;cheâ€œ  genannt. Der Name soll f&#252;r â€žvon untenâ€œ stehen, von â€žLeuten von der Stra&#223;e, eben  vom Volkâ€œ (so der Autor).</p>
<p>Die Volxbibel ist â€ždie erste Bibel&#252;bersetzung des Neuen Testaments in  moderner Jugendspracheâ€œ, in der auch von â€žRollst&#252;hlen, Mopeds, Pennpl&#228;tzen und  McDonaldâ€™s die Redeâ€œ ist (so in einer Pressemeldung der Initiatoren). Der  Hauptinitiator und Autor der Volxbibel, Martin Dreyer, nahm zun&#228;chst die  Elberfelder und die Luther-&#220;bersetzung sowie eine moderne und fragte sich dann,  â€žwie man dasselbe heute in meinem Jugendzentrum erz&#228;hlen w&#252;rde, wo ich abends im  Sp&#228;tdienst arbeite. Manchmal zog ich auch ein griechisches Neues Testament  hinzu. Alle Texte wurden dann von jungen Menschen gelesen und abgecheckt. Am  Ende hat auch noch ein Theologe alles durchgearbeitetâ€œ, so berichtet er.<a id="more-31"></a></p>
<p>Im â€žExposÃ© Volxbibelâ€œ auf seiner Homepage hei&#223;t es: â€žDas Volk, besonders das  junge Volk, redet heute nicht mehr so, wie es in den existierenden  Bibel&#252;bersetzungen der Fall ist. Die &#220;bersetzungen gehen am Leben heutiger  junger Menschen total vorbei. Worte wie â€šsuperâ€˜ oder â€štollâ€˜ waren vor 10 Jahren  noch aktuell. Heute spricht man von â€škrassâ€˜ oder â€šgeilâ€˜.â€œ Als Ziel der Volxbibel  wird genannt, dass die â€žvielen Pastoren â€¦ ihren langweiligen Konfirmanden- und  Kommunionsunterricht mit einem radikaleren frischen Bibeltext aufpeppenâ€œ  k&#246;nnten; au&#223;erdem k&#246;nnten sich â€žandere jungen Leuteâ€œ und â€žjeder, der sonst noch  nie Kontakt mit dem christlichen Glauben hatte, â€¦ auf diese Art einmal neu damit  besch&#228;ftigen.â€œ</p>
<p>Zur Umsetzung hei&#223;t es dann: â€žDie Formulierungen sind so geschrieben, als  wenn sie ein junger Mensch im Jugendzentrum heute erz&#228;hlen w&#252;rde. Die Bilder und  Gleichnisse, die in der Bibel benutzt werden, sind zum Teil durch Bilder und  Gleichnisse aus der heutigen Zeit &#252;bersetzt und erg&#228;nzt worden. So wird aus dem  â€šGleichnis vom S&#228;mann und der Saatâ€˜ die â€šStory von der guten Software und der  schlechten Hardwareâ€˜.â€œ</p>
<p>In Zukunft soll es f&#252;r alle Leser die M&#246;glichkeit zum Mit&#252;bersetzen geben.  â€žDie &#220;bersetzungsvorschl&#228;ge werden von einem Team bestehend aus Theologen, dem  Autor und Jugendlichen ausgewertet und in der n&#228;chsten Ausgabe der Volxbibel  umgesetzt.â€œ So w&#252;rde die Volxbibel â€ždas erste Buch der Welt werden, an dem  wirklich alle Welt mitschreiben und mitgestalten kannâ€œ.</p>
<h1>Bewertung</h1>
<p>Was ist von der Volxbibel zu halten? Zun&#228;chst muss betont werden, dass der  Initiator schon seit einigen Jahren jungen Menschen das Evangelium in ihrer  Sprache erz&#228;hlt. Jugendliche f&#252;r Christus zu gewinnen, die von der biblischen  Botschaft noch nie etwas geh&#246;rt haben und vielleicht M&#252;he haben, sich  standardsprachlich zu verst&#228;ndigen, ist nicht leicht und erfordert auf jeden  Fall Ideen und Energie. Da nun die Volxbibel erschienen ist und ein breites Echo  in der &#214;ffentlichkeit gefunden hat, muss dar&#252;ber nachgedacht werden, ob dieser  Weg nachahmenswert oder vielleicht bedenklich ist.</p>
<p>Bedenklich d&#252;rfte zun&#228;chst sein, dass Begriffe und Sachverhalte herangezogen  werden, die der urspr&#252;ngliche Bibeltext nicht meint. Ein â€žS&#252;nderâ€œ (Lk. 5,8) ist  etwas anderes als ein â€žDreckskerlâ€œ, die â€žAuferstehungâ€œ etwas anderes als ein  â€žfettes Comebackâ€œ, â€žgl&#252;ckseligâ€œ etwas anderes als â€žgut drauf seinâ€œ, â€žTrauerndeâ€œ  etwas anderes als â€žDepressiveâ€œ, Beten mehr als ein respektloses â€žLabern mit  Gottâ€œ (Mk. 6,46) und das Gleichnis vom S&#228;mann (Mt. 13) etwas anderes als eine  â€žStory von der guten Software und der schlechten Hardwareâ€œ.</p>
<p>Weiterhin ist zu fragen: Welche Jugendsprache soll es in der Volxbibel denn  sein? Jugendsprache ist zun&#228;chst einmal gesprochene Sprache, sie lebt von  Verk&#252;rzungen und teilweise einer eigenwilligen Satzstellung; zudem ist sie kein  einheitliches Gebilde, sondern in hohem Ma&#223;e von Faktoren wie Region, sozialer  Gruppe und nat&#252;rlich Alter abh&#228;ngig. Bisher gab es noch nie den Fall, dass  Bibel&#252;bersetzungen ausschlie&#223;lich der m&#252;ndlichen Sprache nachgebildet wurden,  und letztlich ist dies auch nicht m&#246;glich, da gesprochene Sprache eben  grunds&#228;tzlich anderen Prinzipien folgt als geschriebene. Auch Luthers  vielzitiertes Wort, man m&#252;sse â€ždem Volk aufs Maul schauenâ€œ, hilft in diesem  Zusammenhang nicht weiter, denn zum einen hatte Luther die Sprache der  Gesamtbev&#246;lkerung im Blick und nicht nur die einer besonderen Gruppe, zum  anderen trug seine Bibel&#252;bersetzung zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache  bei und nicht zu ihrer Zersplitterung. Die Volxbibel dagegen festigt letztlich  kommunikative Barrieren innerhalb der Sprachgemeinschaft.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich achten &#220;bersetzer immer wieder darauf, wie eine  Sprachgemeinschaft etwas ausdr&#252;ckt, und richten sich dann â€“ auch bei anstehenden  Revisionen â€“ in gewissem Ma&#223;e danach. In der Volxbibel scheint es aber darauf  angekommen zu sein, Begriffe und Sachverhalte um jeden Preis zu â€žverjugendlichenâ€œ.  Wenn Peter Schlobinski, Sprachwissenschaftler und Forscher &#252;ber Jugendsprache  und Jugendkultur, mit seiner Behauptung Recht hat, dass jugendliches Spiel mit  Sprache â€žTeil einer durch Medien gepr&#228;gten Kultur des Spa&#223;es und der  Zerstreuungâ€œ ist, â€žder Anregung in der Gruppe, in der es um Vergn&#252;gen,  gelegentlich um den â€šKickâ€˜ gehtâ€œ, dann darf doch bezweifelt werden, dass diese  Sprache in der Lage ist, biblische Inhalte angemessen wiederzugeben. In der Tat  trifft man immer wieder auf Stellen, an denen die Volxbibel sprachlich an ihre  Grenzen st&#246;&#223;t; auch sie kommt letzten Endes nicht ohne Formulierungen aus, die  wohl kaum der Jugendsprache angeh&#246;ren (z.B. â€žzu Schulden kommen lassenâ€œ, Mt.  6,12; â€žGefangenschaft von dunklen Gedanken und Tatenâ€œ, Mt. 6,13; â€žverordnenâ€œ, Lk.  2,1; â€žf&#252;r einen besonderen Anlass aufbewahrenâ€œ, Lk. 15,23).</p>
<p>Zu bezweifeln ist auch, dass es das Ziel einer Bibel&#252;bersetzung sein kann,  â€žlangweiligen Konfirmanden- und Kommunionsunterrichtâ€œ â€žaufzupeppenâ€œ, wie es im  â€žExposÃ© Volxbibelâ€œ hei&#223;t. Was schlie&#223;lich die Voraussetzungen der &#220;bersetzer  betrifft, so muss man zum einen von ihnen erwarten k&#246;nnen, dass sie gl&#228;ubige  Christen sind, die sich bei ihrer Arbeit vom Heiligen Geist leiten lassen, und  zum anderen, dass sie eine hervorragende Kenntnis sowohl der Ausgangs- als auch  der Zielsprache besitzen. Unter diesem Aspekt kann das Unterfangen, dass die  Volxbibel â€ždas erste Buch der Welt werden [soll], an dem wirklich alle Welt  mitschreiben und mitgestalten kannâ€œ, nur fehlschlagen.</p>
<p>Bereits vor ihrer Ver&#246;ffentlichung stie&#223; die Volxbibel auf Kritik. Stefan  Felber und Herbert Klement vom â€žArbeitskreis f&#252;r evangelikale Theologieâ€œ  schrieben in einer Stellungnahme: â€žDiese gottesl&#228;sterliche â€šBibelâ€˜ entspricht in  keiner Weise dem, was von der Schrift als Orientierung f&#252;r Christen und  Nichtchristen zu erwarten ist â€¦ Sie baut nicht auf, sie zersetzt.â€œ Die  â€žtheologische und geistige Erosionâ€œ dringe immer weiter vor und zersetze den  Respekt â€žnicht nur vor einer gepflegten Sprache, vor dem Alter, tiefer: vor  Gottes Wort und schlie&#223;lich vor Gott selbstâ€œ. Die Christliche B&#252;cherstuben GmbH  verkauft in ihren 31 Filialen die Volxbibel nicht. In einem Informationsblatt  weist sie f&#252;r die Kunden unter anderem auf eine zum Teil â€žunfl&#228;tige Sprache  einer christlichen Subkulturâ€œ bzw. auf â€žGossenspracheâ€œ hin und r&#228;t dringend von  der Verbreitung ab. Wenn schlie&#223;lich Hans-Georg W&#252;nch zu bedenken gibt, dass es  â€žz.B. weder inhaltlich noch vom Verst&#228;ndnis her notwendig [ist], den verlorenen  Sohn als â€šToilettenmann bei McDonaldâ€™sâ€˜ landen zu lassenâ€œ, kann man dem nur  zustimmen. Zwar beteuert der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des herausgebenden Verlags: â€žBei  der Volxbibel handelt es sich um ein rein missionarisches Projekt f&#252;r Gruppen,  die man mit dieser Sprache erreichen kann. Sie ist eine freie &#220;bertragung und  deshalb kein Ersatz f&#252;r eine â€šnormaleâ€˜ Bibel&#252;bersetzungâ€œ. Doch ist zu  bef&#252;rchten, dass durch die Entfernung vom Originaltext und durch die  Verarbeitung von Ausdr&#252;cken, die Leute einfach vorschlagen, Jugendliche einen  Text lesen, der nicht so ist, wie Gott ihn haben m&#246;chte, sondern so, wie er  Menschen gef&#228;llt.</p>
<p>Vielleicht sollte uns diese neuerliche Diskussion zum Nachdenken dar&#252;ber  bringen, was uns pers&#246;nlich das Wort Gottes wert ist, wie viel Zeit wir in es  investieren, ob wir versuchen, das Gelernte umzusetzen und welche Energie wir  einsetzen, um Jugendlichen die Bibel verst&#228;ndlich zu machen. â€žDenn das Wort  Gottes ist lebendig und wirksam und sch&#228;rfer als jedes zweischneidige Schwert  und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als  auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und &#220;berlegungen des Herzens;  und kein Gesch&#246;pf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles ist blo&#223; und aufgedeckt  vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun habenâ€œ (Heb. 4,12-13).</p>
<p><font size="1">Â© J. Klein - <a target="_blank" title="soundwords.de" href="http://www.soundwords.de/artikel.asp?suchbegriff=&#038;id=1739">soundwords.de</a></font>
</p>
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		<title>Ist die Volxbibel  eine Bibel?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 May 2006 18:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Im Fr&#252;hjahr 2006 erschien die von den Jesus-Freaks (JF) herausgegebene Volxbibel. Absicht der JF ist, damit die Leute von der Stra&#223;e zu erreichen, die selbst eine zeitgem&#228;&#223; &#252;bersetzte Bibel, wie die &#8220;Hoffnung f&#252;r alle&#8221; oder  die &#8220;Gute Nachricht&#8221; nicht lesen w&#252;rden (so die Meinung des Herausgebers in idea).  Das Besondere an diesem Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fr&#252;hjahr 2006 erschien die von den Jesus-Freaks (JF) herausgegebene Volxbibel. Absicht der JF ist, damit die Leute von der Stra&#223;e zu erreichen, die selbst eine zeitgem&#228;&#223; &#252;bersetzte Bibel, wie die &#8220;Hoffnung f&#252;r alle&#8221; oder  die &#8220;Gute Nachricht&#8221; nicht lesen w&#252;rden (so die Meinung des Herausgebers in idea).  Das Besondere an diesem Buch ist, da&#223; jeder daran mitmachen darf. Jeder ist eingeladen, seine Formulierungen einzubringen. Die Ausdr&#252;cke in diesem Buch sind teilweise derb und erinnern an eine F&#228;kalsprache. Sie entsprechen damit der bei den JF &#252;blichen Umgangssprache, die der Gossensprache sehr &#228;hnlich ist.<br />
<u><br />
Faktisch ist die Volxbibel  eine Verf&#228;lschung der &#8220;Heiligen Schrift&#8221;:</u><br />
<em>- es wurde keine wissenschaftlichen &#220;bersetzungskriterien beachtet<br />
- es wurde eine Sprache benutzt, die keiner der in der Bibel vorkommenden Personen benutzt h&#228;tte<br />
- hinter dem Buch steht eine Sprach-Ideologie, der jede Genauigkeit zum Opfer f&#228;llt.<br />
</em><a id="more-30"></a><br />
<strong>Ich halte dieses Buch f&#252;r ein gef&#228;hrliches Buch, das sich in die Reihe der Feministschen Bibel&#252;bersetzung (auch &#8220;&#220;bersetzung in gerechter Sprache&#8221; genannt) und der ebenso bewusst verf&#228;lschten &#8220;Neue Welt-&#220;bersetzung&#8221; (Zeugen Jehovas) einreiht. Gemeinsam haben diese sogenannte Bibeln, dass es ihnen nicht um die exakte Wiedergabe des Grundtextes, sondern um einen an die eigene Ideologie angepassten Text geht.</strong></p>
<p>Meine Hauptkritik an diesem Buch: Es zieht die Heiligkeit Gottes aufs &#252;belste in den Schmutz. Ein Gott, der uns in der Bibel als der Heilige und Makellose beschrieben wird, kann mit solchen Kraft- und F&#228;kalienausdr&#252;cken nur beleidigt werden. Merkmal des christlichen Glaubens ist, dass Menschen durch den Heiligen Geist ver&#228;ndert, neu werden. Diesen Ma&#223;stab  muss man auch an den Sprachgebrauch der JF anlegen. Doch anstelle der Ver&#228;nderung eines gottesunw&#252;rdigen Sprachstils, wird dieser Sprachstil durch eine eigene, sogenannte Bibelausgabe etabliert. Besonders stark wird dieses Fehlverhalten deutlich, wenn man es mit dem Umgang des Wortes Gottes in der Vergangenheit vergleicht. Gerade in einer Zeit, in der es keine Computer, Schreibmaschinen oder &#228;hnliche Schreibhilfen gab, legten die Abschreiber des AT h&#246;chsten Wert auf die exakte Wiedergabe des Gotteswortes. Kein i-Punkt durfte falsch sein. Durch einen ausgekl&#252;gelten Schreibstil, bei dem alle Buchstaben gez&#228;hlt wurden, entstanden nur nahezu perfekte Abschriften. Alles andere wurde vernichtet. Von dieser Ehrfurcht vor dem Wort Gottes und diesem sorgf&#228;ltigen Umgang damit, haben sich die JF um Lichtjahre entfernt. Darum kann dieses Buch nicht als Bibel bezeichnet werden. Es kann nicht dem Wort Gottes gleichgestellt werden.</p>
<p><font size="1">Â© Walter Undt  - <a target="_blank" href="http://www.flickwerkerin.de/Lebensbrot.de/lcms/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=71&#038;Itemid=6">Lebensbrot.de</a></font>
</p>
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		<title>Zur Volxbibel</title>
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		<pubDate>Mon, 01 May 2006 14:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Was sagte Jesus w&#228;hrend seiner Kreuzigung?â€œMehr N&#228;gel, ich rutsche!â€?
Wem die Volxbibel gef&#228;llt, dem werden auch solche Witze gefallen.
â€œAn den Fr&#252;chten werdet ihr sie erkennenâ€?. Die Fr&#252;chte der Volxbibel   sind noch mehr Ehrfurchtslosigkeit (kann das wirklich dem Glauben dienlich   sein?), Gemeindespaltungen bis zum Ausschluss aus Gemeinden f&#252;r   Gemeindeglieder, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sagte Jesus w&#228;hrend seiner Kreuzigung?â€œMehr N&#228;gel, ich rutsche!â€?</p>
<p>Wem die Volxbibel gef&#228;llt, dem werden auch solche Witze gefallen.</p>
<p>â€œAn den Fr&#252;chten werdet ihr sie erkennenâ€?. Die Fr&#252;chte der Volxbibel   sind noch mehr Ehrfurchtslosigkeit (kann das wirklich dem Glauben dienlich   sein?), Gemeindespaltungen bis zum Ausschluss aus Gemeinden f&#252;r   Gemeindeglieder, die sich allzu schroff gegen die Volxbibel aussprechen,   Lachen von Jugendlichen &#252;ber Dinge, die wahrhaftig nicht zum Lachen sind, und   so weiter. Es ist nicht neu, dass die Bibel ins L&#228;cherliche gezogen wird. So   erschienen 1984 und 1990 im Eichborn-Verlag zwei B&#228;ndchen unter dem Titel   â€œDer gro&#223;e Bossâ€? und â€œDer Junior-Chefâ€?, die die Bibel in einer   ehrfurchtslosen, ja r&#252;pelhaften Weise ins L&#228;cherliche zogen. Skandal&#246;s ist   allerdings, dass sich die Volxbibel an evangelikale Kreise wendet (und dort   auch Bef&#252;rworter findet).<a id="more-29"></a></p>
<p>Sicherlich sind die Motive der Volxbibel ein St&#252;ck weit verst&#228;ndlich: Der   ehemals drogenabh&#228;ngige Martin Dreyer wurde, wie er selbst erz&#228;hlt, von   Jesus von seiner Sucht befreit und m&#246;chte jetzt anderen Drogens&#252;chtigen eine   Br&#252;cke zu dem, der ihm selbst geholfen hatte, sein. Aber man muss Martin   Dreyer sagen: â€œDu meinst nicht, was g&#246;ttlich, sondern was menschlich   ist.(Matth. 16, 23). Martin Dreyer meinte es zweifellos gut, aber gutes Meinen   und gutes Handeln sind zweierlei. Martin Dreyer glaubte, die Bibel w&#228;re mit   ihrem Bilderwerk und in ihrer Ausdrucksweise Menschen bestimmter Kreise nicht   mehr verst&#228;ndlich. Menschlich gedacht - ich sage noch nicht einmal teuflisch   gedacht. Aber menschlich gedacht ist nicht g&#246;ttlich gedacht. Gott selbst sagt   ganz klar: â€œIhr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt   nichts davontun!â€? (5. Mose 4, 2). Das hat Martin Dreyer nicht beachtet.</p>
<p>&#220;brigens ist es nicht richtig, wenn Martin Dreyer behauptet, er habe in   Anlehnung an Martin Luther dem Volk aufs Maul geschaut. Die Sprache der   Volxbibel ist eine r&#252;pelhafte Szenesprache, derer sich durchaus nicht alle   Jugendlichen bedienen (zumal sich die Jugendsprache regional und altersm&#228;&#223;ig   unterscheidet). Martin Dreyer sollte sich einmal fragen: Soll die Bibel oder -   besser gesagt - mein Glaube - mich ver&#228;ndern, oder soll ich die Bibel ver&#228;ndern?   â€œWes das Herz voll ist, des geht der Mund &#252;berâ€? (Matth. 12, 35). Sollte   das nicht auch f&#252;r die Sprache gelten? Wir k&#246;nnen zu Gott kommen, so   schmutzig wir auch sind. Aber danach sollten wir uns von Gott ver&#228;ndern   lassen und nicht das, was Gott uns schenkt (vor allem sein kostbares Wort) ver&#228;ndern.</p>
<p>Martin Luther hat dem Volk aufs Maul geschaut. Er wollte seine Bibel f&#252;r   jedermann verst&#228;ndlich &#252;bersetzen. Das war um so schwieriger, als dass die   deutsche Sprache als solche erst von Martin Luther geschaffen wurde. Was mit   Konrad Duden eine gewisse Vollendung erreichte, wurde von Martin Luther   eingeleitet. Wer heute ein verst&#228;ndliches Buch schreiben will, braucht sich   nur des Duden, Wortschatzes zu bedienen.</p>
<p>Dennoch wird immer wieder beklagt, die Lutherbibel w&#228;re f&#252;r junge   Menschen kaum noch verst&#228;ndlich. Ist das tats&#228;chlich der Fall? Und was w&#228;re   in diesem Falle zu tun?</p>
<p>Ich m&#246;chte versuchen, auf diese Frage eine Antwort zu finden.</p>
<p>1. Lutherbibel ist nicht gleich Lutherbibel</p>
<p>W&#228;hrend ich diese Zeilen schreibe, liegen auf meinem Schreibtisch zwei   Bibeln. Eine von ihnen ist betitelt als: Die Bibel oder die ganze heilige   Schrift des Alten und Neuen Testaments nach der &#220;bersetzung D. Martin   Luthers. Es handelt sich um eine Lutherbibel aus dem Jahre 1912.</p>
<p>Diese Bibel wird von der Deutschen Bibelgesellschaft in Stuttgart noch auf   Bestellung geliefert, ist aber selbst in konfessionellen Buchhandlungen kaum   noch vorr&#228;tig. Jahrzehntelang war es der offizielle Text der   evangelisch-lutherischen Kirche und schlicht â€˜die Bibelâ€™.</p>
<p>Die zweite ist: DIE BIBEL NACH DER &#220;BERSETZUNG MARTIN LUTHERS. Es ist dies   eine &#220;berarbeitung der &#220;bersetzung Martin Luthers aus dem Jahre 1984,   herausgegeben ebenfalls von der Deutschen Bibelgesellschaft. Sie stellt den   derzeit g&#252;ltigen Bibeltext der evangelisch lutherischen Kirche dar.</p>
<p>Der Vers Matth&#228;us 27, 65 lautet in der Lutherbibel von 1912: Pilatus   sprach zu ihnen: Da habt ihr die H&#252;ter; gehet hin und verwahret, wie ihr   wisset!â€?</p>
<p>Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor dem â€˜wie ihr wissetâ€™   gestutzt habe. Und kaum jemand konnte mir erkl&#228;ren, was damit eigentlich   gemeint ist.</p>
<p>In der Lutherbibel von 1984 lesen wir an derselben Stelle: Pilatus sprach   zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr k&#246;nnt.</p>
<p>Das ist wunderbares klares Deutsch, das jeder, auch jeder Ungebildeter,   verstehen kann. Hier wurde wirklich dem Volke aufs Maul gesehen, ohne jedoch   in Vulgerismen, Obsz&#246;nit&#228;ten oder gar R&#252;pelhaftigkeiten zu verfallen. Auch   recht altert&#252;mliche Ausdr&#252;cke wie Eidam, Anfurt, sintemal, Farren, Herlinge   uvm. kommen in der Lutherbibel von 1984 nicht mehr vor, ebenso (von Ausnahmen   abgesehen) das recht altert&#252;mliche â€˜Kommetâ€™, â€˜Gehetâ€™, â€˜H&#246;retâ€™,   â€˜Sehetâ€™ usw.</p>
<p>Ein junger Mensch, der immer wieder erkl&#228;rt, die Lutherbibel w&#228;re schwer   zu verstehen, sollte vielleicht einmal gefragt werden: Welche Lutherbibel   liest denn du eigentlich? Vielleicht ist es eine von 1912, die heute immer   noch recht verbreitet ist.</p>
<p>Erforderlich ist also keineswegs eine Volxbibel, sondern eine   moderneLutherbibel (oder eine andere moderne bibeltreue &#220;bersetzung).</p>
<p>2. Schwierigkeiten mit der Bibel sind normal.</p>
<p>Dass einzelne Textpassagen (vor allem der R&#246;merbrief, die Offenbarung, der   Epheserbrief, aber auch Teile der Evangelien) extrem schwer zu verstehen sind,   ist keineswegs Privilegium der Lutherbibel, sondern haben alle auch nur   einigerma&#223;en bibeltreuen &#220;bersetzungen gemeinsam (also beispielsweise auch   die Gute Nachricht und die â€œHoffnung f&#252;r alleâ€?, zwei eingeschr&#228;nkt   bibeltreue &#220;bersetzungen in moderner Sprache). Es liegt in der Natur der   Texte selbst, dass sie ein wenig schwierig sind. Die Frage dr&#228;ngt sich auf:   Darf man diese Texte durch moderne &#220;bersetzung leichtfertig einfacher machen?   Was ist, wenn kein Geringerer als Paulus, ja, mehr noch: kein Geringerer als   Gott selbst es so vorgesehen hat, dass diese Texte unendlich viel Botschaft   enthalten und dem zufolge nicht sofort zu verstehen sind?</p>
<p>Man &#252;berlege doch einmal: Die Bibel hat einen Umfang von 1.200 - 1.600   Seiten (je nach Ausgabe). Das entspricht dem Umfang von drei bis f&#252;nf   Bestsellern, die ich in vier Wochen gelesen h&#228;tte. Die Bibel in vier Wochen   lesen - das kann nicht ihr Sinn sein. Luther, der sich mit der Bibel immer   wieder besch&#228;ftigt hat, bekannte gegen Ende seines Lebens, er w&#228;re mit ihr   zeit seines Lebens nicht fertig geworden.</p>
<p>Ist denn die Bibel ein Fast-Food-Bestseller, den man so schnell wie den   neuesten Harry-Potter-Band durchlesen kann, um ihn danach im Antiquariat in   Zahlung zu geben?</p>
<p>â€œWie soll ichâ€™s verstehen, wenn mich keiner anleitet?â€? (Apg. 8, 31).   Ja, wenn jeder die Bibel von sich aus begreifen k&#246;nnte, w&#228;re die Gemeinde &#252;berfl&#252;ssig.   Tats&#228;chlich aber ist es Gottes Wille, dass sich neu bekehrte und schon l&#228;nger   im Glauben stehende Geschwister zusammensetzen und &#252;ber das Wort nachsinnen   und gegenseitig austauschen.</p>
<p>Zuletzt: Luther hat gesagt, dass auch nicht ein Jota der Heiligen Schrift   verstanden werden kann ohne den Heiligen Geist. Daran &#228;ndert auch die   modernste Bibel&#252;bersetzung nichts.</p>
<p>Damit spreche ich mich nicht gegen moderne Bibel&#252;bersetzungen aus, aber   wichtiger sind der heilige Geist und das Beherzigen eines Wortes, das der Herr   Jesus Christus selbst gesagt hat: â€œSuchet, so werdet ihr finden.â€? Wem   ernsthaft an Erkenntnis gelegen ist, der macht sich die M&#252;he, sich mit einem   Bibeltext einmal etwas l&#228;nger zu besch&#228;ftigen. Die Bibel ist kein   Fast-Food-Buch, sondern DIE geistliche Nahrung f&#252;râ€™s Leben.</p>
<p>3. Verh&#228;lt es sich denn wirklich so?</p>
<p>Vor einiger Zeit hat mir ein junger Mann erkl&#228;rt, er w&#252;rde sicherlich   glauben, wenn nur die Bibel nicht so schwer zu verstehen w&#228;re. Ich habe ihn   darauf gefragt: â€œUnd dann w&#252;rdest du - Ehrenwort? - deine s&#252;ndige   Beziehung mit deiner Freundin aufgeben?â€? Darauf wusste der junge Mann nichts   mehr zu sagen. Sollte die Volxbibel ihm helfen k&#246;nnen? Sein Vater ist   jedenfalls erleichtert dar&#252;ber, dass er wenigstens wieder die Bibel, wenn   auch die Volxbibel, liest.</p>
<p>Eine weitere Frucht der Volxbibel: Eltern solcher Menschen wiegen sich in   falscher Sicherheit. Ihre Spr&#246;sslinge lesen wenigstens die Bibel, wenn sie   auch in S&#252;nde leben. Solchen Menschen hilft weder eine Volxbibel noch &#252;berhaupt   eine Bibel. Denn Bibellesen allein hat noch keinen selig gemacht. Die Pharis&#228;er   und Schriftgelehrten kannten die Bibel fast auswendig; gerade auf sie war   Jesus Christus gar nicht gut zu sprechen. Solchen Menschen hilft nur   grundlegende Ehrlichkeit und aufrichtige Bu&#223;e.</p>
<p>4. Desweiterenâ€¦</p>
<p>Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Luk. 15, 11 - 32) geh&#246;rt zu den   bekanntesten biblischen Gleichnissen. Dieser erlebte eine Phase, in der er so   richtig in Saus und Braus lebte (Luk. 15, 13: â€¦ und dort brachte er sein   Erbteil durch mit Prassen). Was w&#228;re passiert, wenn ihn im fremden Land ein   Bekannter ins Gewissen zu reden suchte, zu seinem Vater zur&#252;ckzukehren?</p>
<p>Zum einen k&#246;nnte der Sohn sagen: â€œJetzt hat die Party doch erst richtig   begonnen; was soll ich denn zu Hause? Da langweile ich mich doch wieder!â€?</p>
<p>In der Tat gibt es sehr viele Menschen, die, wenn man ihnen Jesus nahe zu   bringen sucht, erkl&#228;ren, sie wollten noch erst etwas vom Leben haben.</p>
<p>Die zweite M&#246;glichkeit best&#252;nde darin, dass er auf seinen Bekannten h&#246;rt   und zu seinem Vater zur&#252;ckkehrt. Allerdings w&#228;re er dort nichtlange gl&#252;cklich.   Wie viel â€˜Rein und Rausâ€™ gibt es gerade in den Kreisen jugendlicher   Christen! Wird nicht gerade das durch eine Bibel, die den ernsten Charakter   fehlen l&#228;sst, noch gef&#246;rdert? Das Leben eines Christen ist ein Leben voller   Freude, aber keine Spa&#223;gesellschaft mit billigen Vergn&#252;gungen um jeden   Preis. Und eine Bibel, die das vorgaukelt, verdient diese Bezeichnung nicht.</p>
<p>5. Konsequenzen</p>
<p>Stellen wir uns einmal vor, ein Mensch ist todkrank. Ein absolut   vertrauensw&#252;rdiger Freund gibt ihm eine Schachtel und sagt ihm: â€œNimm das   nach Vorschrift, dann wirst du wieder gesund.â€? Der Kranke packt das   Medikament aus - und muss fest stellen: Der Beipackzettel ist in russisch. Er   ruft seinen Freund an, der erkl&#228;rt, einen anderen Beipackzettel h&#228;tte er   nicht, aber eine Reihe russischer W&#246;rterb&#252;cher und Grammatikb&#252;cher, die er   vorbeibringen k&#246;nnte.</p>
<p>Was wird der Kranke jetzt tun? Wird er nicht seinen Freund beknien, die B&#252;cher   vorbeizubringen und sich nach jemandem, der russisch kann, umzuh&#246;ren und   schlie&#223;lich mit Hilfe der B&#252;cher um jeden Preis versuchen, den Beipackzettel   zu entziffern?</p>
<p>F&#252;r wen ist denn eigentlich die Volxbibel gedacht? F&#252;r wen ist denn   eigentlich die Bibel &#252;berhaupt?</p>
<p>Es geht doch nicht darum, ein m&#246;glichst spannendes Buch zu lesen. Davon   gibt es doch auf dem Bestsellermarkt Hunderte!</p>
<p>Wer erkannt hat: Es geht um weit mehr! Es geht um mich! Es geht um mein   Leben! Es geht um die Frage: Wo werde ich die Ewigkeit verbringen? Im Himmel   oder in der H&#246;lle? Gerettet oder verloren?, der wird zwar einen Philippus   gern befragen, er wird aber auch gern ein paar M&#252;hen auf sich nehmen. Und das   Schreien nach immer neuen Bibel&#252;bersetzungen wird ihm vergehen, zumal es   gerade im deutschen Sprachraum so viele gro&#223;artige und bibeltreue &#220;bersetzungen   gibt, dass wirklich keine weitere notwendig ist, erst recht keine Volxbibel.</p>
<p>Neben den Obsz&#246;nit&#228;ten stehen in der Volxbibel Dinge, &#252;ber die ich nur   den Kopf sch&#252;tteln kann. Das in der Bergpredigt mehrmals vorkommende â€œIch   aber sage euchâ€? wird abgeschw&#228;cht in â€œIch meineâ€?, â€œMeine Meinung   istâ€? oder â€œIch w&#252;rde sagenâ€?. Hier wird dem Herrn Jesus Christus jedwede   Autorit&#228;t genommen. Hier weht nicht mehr der heilige Geist, sondern der Geist   der 68er, die jedwede Autorit&#228;t ablehnten. Die Folgen dieser Haltung hat der   ehemals drogens&#252;chtige Martin Dreyer am eigenen Leib erfahren. Traurigerweise   hat er daraus nicht die Konsequenzen gezogen.</p>
<p>Das Salz der Erde in Matth. 5, 13 wird in der Volxbibel zu K&#252;hlschr&#228;nken   der Erde.</p>
<p>Volltreffer, Martin Dreyer! In manchen Gemeinden kommt man sich selbst im   Pelzmantel vor wie zwischen mehreren Dutzend K&#252;hlschr&#228;nke. Aber sollten   solche Gemeinden vorbildlich sein? Welche Tiefe bietet das Bild vom Salz</p>
<p>- wurde fr&#252;her aus dem Toten Meer gewonnen (Wasser und Sonne!)</p>
<p>- war fr&#252;her sehr kostbar</p>
<p>- kann zum W&#252;rzen verwendet werden</p>
<p>- kann in kleinen Mengen immer dabei sein; siehe Mk. 9, 50</p>
<p>- l&#246;st sich in Wasser auf</p>
<p>- ist verborgen. Sowohl die Salzs&#228;cke der Antike als auch ein heutiger   Salzbeh&#228;lter erf&#252;llt unauff&#228;llig seine Funktion.</p>
<p>Martin Dreyer hat eigentlich nur die Konservierungseigenschaft erhalten.   Und bei K&#252;hlschr&#228;nken denkt jeder an K&#228;lte, Schroffheit, Lieblosigkeit. So   kann nur jemand &#252;bersetzen, der das WORT GOTTES nicht ernst nimmt.</p>
<p>Jesus Christus wusste, warum er gerade diese Bilder und Gleichnisse   gebrauchte und gerade so erz&#228;hlte. Das gilt auch f&#252;r das Gleichnis vom   verlorenen Sohn, der lt. Volxbibel in einer McDonalds-Filiale arbeitet. Wie   viel Aussagekraft geht dabei verloren!</p>
<p>Ein in einer Predigt oder Abhandlung verwendetes Bild oder Gleichis ist   etwas anderes, handelt es sich da ja nicht um WORT GOTTES, sondern um dessen   menschliche Auslegung. Eion unbiblisches Bild als Bibeltext ausgegeben ist   Vergewaltigung des Wortes Gottes.</p>
<p>Die Begegnung zwischen Philippus und dem K&#228;mmerer aus &#196;thiopien (Apg. 8,   26 - 40), in s&#228;mtlichen bibeltreuen Ausgaben eine der wunderbarsten Szenen   des Neuen Testamentes &#252;berhaupt, mutiert in der Volxbibel zu einer Begegnung   zwischen zwei widerlichen R&#252;peln.</p>
<p>R&#246;m. 8, 1. 2 laut Luther â€˜84: So gibt es nun keine Verdammnis f&#252;r die,   die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in   Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der S&#252;nde.</p>
<p>Die Volxbibel macht daraus: Wer nun zu Jesus geh&#246;rt, wird von Gott nie   fertig gemacht, denn f&#252;r ihn stimmt das Programm nicht mehr, auch wenn du   Mist gemacht hast und verdient h&#228;ttest zu sterben. Ab jetzt l&#228;uft ein   Update, eine neue Software, das Programm von Gottes Geist, das dir durch Jesus   Christus hilft zu leben.</p>
<p>So einfach macht es sich Martin Dreyer: Verdammnis wird von ihm   wiedergegeben als â€œvon Gott fertig gemachtâ€? werden. Und was dann kommt,   ist noch gr&#246;berer Unsinn: Da der Begriff der S&#252;nde viel zu kirchlich ist und   von bestimmten Kreisen nicht mehr verstanden wird, wird er schlicht durch   â€œMist bauenâ€? oder â€œMist machenâ€? ersetzt. Dummerweise &#252;bersieht Martin   Dreyer, dass der Begriff der S&#252;nde in zwei Bedeutungen in der Bibel vorkommt:</p>
<p>1. Versto&#223; gegen das Gesetz.</p>
<p>2. Trennung von Gott. Dies ist hier gemeint und l&#228;sst sich bei aller   Toleranz nicht mehr mit â€œMist machenâ€? wiedergeben. Denn S&#252;nde ist keine   Tat, sondern ein Zustand, in den Adam infolge seines Ungehorsams gegen Gott   versetzt wurde und in den alle seine Nachkommen hineingeboren wurden (siehe   Ps. 51, 7).</p>
<p>Ziemlicher Unsinn ist die Sache mit dem Update. Sie degradiert Menschen zu   dummen Maschinen und gibt ihnen gleichzeitig die Chance, alle Schuld von sich   zu weisen. Adam sagte: Das Weib, das du mir gegeben hast, verf&#252;hrte mich,   dass ich a&#223;. Volxbibler erkl&#228;ren: Ja, das ist eben die Software.</p>
<p>R&#246;m.8, 3 lt. Volxbibel: Denn die alte Software, das Gesetz, konnte uns   nicht dazu bringen, so zu leben, wie Gott es geil findet.</p>
<p>Geht es wirklich darum, zu tun,was Gott â€œgeilâ€? findet? Hat uns Gott   allein das Gesetz gegeben nach dem Motto â€œIhr m&#252;sst aber tun, was ich geil   finde, sonst bestrafe ich euch!â€?? Hat nicht gerade Martin Dreyer erlebt, was   es hei&#223;t, gegen das Gesetz zu versto&#223;en?</p>
<p>Gibt uns Gott nicht letztendlich seine Gebote in unserem Interesse? War es   denn Gott, der nach Kains Brudermord schrie: Ruhelos muss ich umherwandeln?</p>
<p>Aber das ist die Denkweise gewisser Kreise: Drogen sind verboten, weil der   Gesetzgeber sie nicht â€˜geilâ€™ findet.</p>
<p>R&#246;m. 8, 3 lt. Volxbibel: Deswegen schickte Gott seinen Sohn vorbeiâ€¦</p>
<p>Ungeheuerlich! Martin Dreyer h&#228;tte sich den Film â€˜Die Passion Christiâ€™   ansehen sollen. Vielleicht w&#228;re ihm dann das Licht aufgegangen, dass Christus   nicht nur vorbeigeschickt wurde, sondern gelitten hat, wie es in der ganzen   Weltgeschichte einmalig war!</p>
<p>W&#252;rde ich alles niederschreiben, was an der Volxbibel zu bem&#228;ngeln ist -   diese Abhandlung w&#252;rde monumentale Umf&#228;nge erreichen.</p>
<p>Fest steht, dass die Volxbibel nicht das inspirierte Wort Gottes darstellt,   weshalb die Bezeichnung â€˜Bibelâ€™ ein Etikettenschwindel ist.</p>
<p>________________________________</p>
<p>Erkl&#228;rung:</p>
<p>Ich, Peter Wefer, geboren 1961, wohnhaft in Hannover, bekennender Christ,   zeitweiser Laienprediger, Hobbyschriftsteller, Verfasser der Erz&#228;hlung â€˜Der   Judokaâ€™, erkl&#228;re hiermit:</p>
<p>1. Ich selbst habe diese Abhandlung verfasst, habe also s&#228;mtliche   Copyrights an ihr.</p>
<p>2. Ich erlaube jedem, diese Abhandlung zu vervielf&#228;ltigen in der Absicht,   eine weitere Verbreitung der Volxbibel zu verhindern.</p>
<p>3. Ich habe kein finanzielles Interesse an ihr.</p>
<p>4. F&#252;r Anregungen, Kritiken und Kommentare bin ich dankbar.</p>
<p>5. Au&#223;erdem fordere ich den Leser auf, Gott daf&#252;r zu danken, dass es in   unserem Lande immer noch bibeltreue &#220;bersetzungen gibt (Elberfelder, Luther,   Menge, Schlachter ua.)</p>
<p>6. Der Leser m&#246;ge, so fern ihm die Argumente dieser Abhandlung   einleuchten, daf&#252;r beten, dass sich die Bolxbibel unter jungen Menschen nicht   weiter verbreitet.
</p>
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		<title>Wort Gottes und Gesch&#228;ft</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Apr 2006 22:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[oder: Ist die Bibel das Buch aller Welt?
von Stefan Felber erschienen in: â€ždr G&#252;ggelâ€œ: Mitteilungsblatt f&#252;r den Kirchgemeindekreis Riehen-Dorf, M&#228;rz/April 2006, S. 2-4
Es ist atemberaubend, mit welcher Geschwindigkeit in den letzten Jahren immer neue Bibel&#252;bersetzungen auf den Markt geworfen werden. Konnte das â€žNT &#8216;68â€œ bzw. seit den 70er Jahren die â€žGute Nachrichtâ€œ viele K&#228;ufer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>oder: Ist die Bibel das Buch aller Welt?</strong></p>
<p><em>von Stefan Felber erschienen in: â€ždr G&#252;ggelâ€œ: Mitteilungsblatt f&#252;r den Kirchgemeindekreis Riehen-Dorf, M&#228;rz/April 2006, S. 2-4</em></p>
<p>Es ist atemberaubend, mit welcher Geschwindigkeit in den letzten Jahren immer neue Bibel&#252;bersetzungen auf den Markt geworfen werden. Konnte das â€žNT &#8216;68â€œ bzw. seit den 70er Jahren die â€žGute Nachrichtâ€œ viele K&#228;ufer und Leser finden, so erwuchs ihr mit der â€žHoffnung f&#252;r alleâ€œ (NT 1983, AT 1996, NT rev. 2002) eine immer m&#228;chtigere Konkurrenz.</p>
<p>Doch auch andere Verlage schliefen nicht. Allein in den letzten f&#252;nf Jahren erschien eine ganze Reihe neuer &#220;bersetzungen: â€žNeue Genfer &#220;bersetzungâ€œ (seit 2000), â€žNeues Lebenâ€œ (2002), â€žNeue evangelistische &#220;bertragungâ€œ (2003), und zuletzt die â€žVolxbibelâ€œ (Dez. 2005), die auch in den s&#228;kularen Medien auf sich aufmerksam macht. Diesen allen ist der Anspruch gemeinsam, die Botschaft der Bibel treu wiederzugeben, sich allerdings einer zeitgem&#228;&#223;en Sprache zu bedienen. Sie wollen das Bibelwort so formen, da&#223; jeder unn&#246;tige Ansto&#223; f&#252;r den suchenden Zeitgenossen eliminiert wird. <a id="more-28"></a>Immer begreift man dabei die menschliche Sprache als schlichten Informationskanal, der sich so eng an die Absichten der &#220;bersetzer anschmiegt, da&#223; nichts oder nur ein Minimum verloren geht. Doch ist Sprache nur das? Gerade Deutschschweizer wissen, da&#223; sie viel mehr ist. Dialekt gibt Identit&#228;t und Gemeinschaft in einem umfriedeten Bereich. Sprache grenzt ab und f&#252;hrt nicht nur zusammen! <em>(Hierzu: George Steiner, Nach Babel. Aspekte der Sprache und &#220;bersetzung, Suhrkamp Verlag.)</em></p>
<p>Manche neuere Bibel&#252;bersetzung ist von modernen linguistischen Theorien geleitet, die sich kaum je von solchen &#220;berlegungen der Sprachphilosophie ber&#252;hren lie&#223;. Es geht ihnen um einen raschen, unmittelbaren Effekt. In einem ins Englische â€žradikal neuâ€œ &#252;bersetzten Neuen Testament ist im Vorwort die Rede von der â€žinstant comprehensionâ€œ, dem sofortigen Verstehen (â€žAs good as new: a radical retelling of scripturesâ€œ von John Henson). â€žInstantâ€œ: es mu&#223; schnell gehen. Die S&#228;tze m&#252;ssen kurz sein, Mi&#223;verst&#228;ndnisse m&#252;ssen ausgeschaltet, Stolpersteine beseitigt werden. Man hat ja keine Zeit! Und l&#228;ngst betrifft das Beseitigen nicht nur unverst&#228;ndliche, sondern auch unangenehme Dinge. Der Mensch will in seinem religi&#246;sen Suchen und Tun nicht passiv sein, sondern aktiv mittun, er will sich sein Gottesbild selbst gestalten und sucht passende Bausteine dazu.</p>
<p>Eine ehrliche Bibel&#252;bersetzung tut nicht so, als w&#228;re sie ein neues Original aus zeitgem&#228;&#223; verwertbaren Bausteinen, sondern mutet Geschichtlichkeit, Andersheit zu. Der Kirchenrat der reformierten Z&#252;rcher Landeskirche im Geleitwort zur Revidierten Z&#252;rcher &#220;bersetzung: â€žAllen gegenw&#228;rtigen Versuchen, sie (die Bibel) dem modernen Geschmack anzupassen, sei hier der Versuch entgegengehalten, die heilsame Fremdheit der Bibel unangetastet zu lassen.â€œ Hier kommt neben der Informationsvermittlung und der Umfriedung einer sozialen Gemeinschaft (die in der Volxbibel mit ihrer Verallgemeinerung einer eng begrenzten Gossen- und Jugendsprache gef&#228;hrdet wird) eine dritte Funktion von Sprache ans Licht: Sie kann M&#246;glichkeiten und Dimensionen &#246;ffnen, die zuvor noch nicht da waren. Denn Sprache kennt â€“ welch ein Ph&#228;nomen! â€“ Futur und Konjunktiv: es wird, es werde, man k&#246;nnte, sollte, man darf â€¦ Durch Sprache haben wir die Kraft zur Reform, zum &#196;ndern, zum Neuwerden und Einrei&#223;en.</p>
<p>Welch ein Gegensatz zu den modernen Bibeln. Sie schauen nicht nur, wie sie mit naiven und in der Forschung l&#228;ngst widerlegten Luther-Zitaten meinen, den Leuten aufs Maul, nein, sie reden ihnen nach dem Mund und nach dem Herzen. Der Graben zwischen beidem ist schlechterdings un&#252;berbr&#252;ckbar und zeigt sich, wenn man die einschl&#228;gigen &#220;bersetzungen vergleicht. Ein S&#252;nder ist eben nicht einfach ein â€žDreckskerlâ€œ. Damit wird sich ein gut b&#252;rgerlicher Mensch nie identifizieren, obwohl er wahrhaft S&#252;nder ist. Wird, wer einen solchen S&#252;ndenbegriff kennenlernt, zur Freude des Evangeliums gef&#252;hrt werden? Und kann man die Auferstehung Jesu unter die (das Lesen leitende!) &#220;berschrift eines â€žfetten Comebacksâ€œ stellen? Kann man die Wortereignisformel bei den alttestamentlichen Propheten (â€žDas Wort des Herrn geschah zuâ€¦â€œ) einfach durch ein â€žGott sprach zuâ€¦â€œ ersetzen? Die Bibel spricht h&#228;ufig, respektvoll andeutend, vom Namen Gottes, der in einigen Bibeln recht glatt durch Gott ersetzt wird. Die Beispiele k&#246;nnten ungez&#228;hlt fortgef&#252;hrt werden (siehe die Lekt&#252;rehinweise unten). In meiner Wahrnehmung ist das Gravierendste, da&#223; man mit einer sogenannt missionarischen Absicht versucht, der selbstbestimmten Glaubensvorstellung des modernen Menschen entgegenzukommen und so die Rechtfertigung sola gratia unter die R&#228;der des Marktes der Bibel&#252;bersetzungen kommt. Bibelworte werden so angepa&#223;t, da&#223; sie den Menschen beim Seligwerden mitwirken lassen. Aus den von Gott Geliebten (Ps 127) werden die, die Gott lieben; oder aus dem Ineinander von Liebe zu Gott und Liebe von Gott wird ein Nacheinander, ein Wenn-dann: â€žWer aber Gott liebt, dem wendet sich Gott in Liebe zuâ€œ statt â€žWenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkanntâ€œ (1.Kor 8,3).</p>
<p>Rasch kann man diese &#220;bersetzungen lesen â€“ und das verstehen, was die &#220;bersetzer verstanden haben und zu verstehen geben. Eine wachsende Leserschar vertraut sich ihnen an: Die &#220;bersetzer werden es schon gut gemeint und recht gemacht haben. Die Gemeinsamkeit, die im deutschsprachigen evangelischen Raum durch die Lutherbibel gegeben war, verschwindet in einer â€žHektik schnell vermarktbarer Bibel&#252;bersetzungenâ€œ (Gerhard Krause, Herausgeber der Theologischen Realenzyklop&#228;die, schon 1981). In der gro&#223;en und gef&#228;hrlichen Naivit&#228;t, mit der man den &#220;bersetzern vertraut, wird scheinbar der teure Theologe in der eigenen Gemeinde &#252;berfl&#252;ssig. Noch sind wir nicht dort angekommen, aber am Ende des Weges steht eine Religion ohne Theologie, eine Gemeinde ohne Pfarrer, daf&#252;r mit Coach und Pers&#246;nlichkeitstrainer, ein Glaube ohne Denken, eine Verdr&#228;ngung alles Fremden und nicht Mediengerechten, ein individueller Christ mit zielgruppengerechter Bibel und eigenem Verstehen.</p>
<p>In dem nun schon jahrzehntelangen Proze&#223; des M&#252;hens um moderne Bibel&#252;bersetzungen hat die Gestaltungsmacht des christlichen Glaubens f&#252;r die Gesellschaft ab- und nicht zugenommen. Man hat ihr die Fremdheit nicht mehr zugemutet, sondern zur&#252;ckgenommen und ihr leicht Verdauliches angeboten. Sie hat es genommen und wieder ausgeschieden. Und wohl mehr als man â€ždrau&#223;enâ€œ gewonnen hat, hat man â€ždrinnenâ€œ verloren. Die Bibel ist nicht das Buch aller Welt, und nach ihrem eigenen Anspruch darf nicht, wie beim â€žopen sourceâ€œ-Projekt â€žVolxbibelâ€œ, alle Welt daran mitschreiben. Sie ist, wie Luther schrieb und die Reformatoren &#246;kumenisch voraussetzen konnten, das Buch, von Gott, dem Heiligen Geist, der Kirche gegeben. Und die Kirche soll â€žnicht mit dem Wort Gottes Gesch&#228;fte machen, sondern wie man aus Lauterkeit und aus Gott reden mu&#223;, so reden wir vor Gott in Christusâ€œ (2.Kor 2,17).</p>
<p><font size="1">Stefan Felber <a target="_blank" href="http://www.bibeluebersetzungen.ch/link3.php">www.bibeluebersetzungen.ch</a></font>
</p>
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		<title>Volxbibel - gruseliges und peinliches Elaborat</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Apr 2006 21:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile kritisiert auch die sonst recht liberale Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) die Volxbibel. So schreibt der Referent f&#252;r Theologie, Bildung und Jugendsoziologie der aej, Michael Freitag, dass das Anliegen Martin Dreyers aller Ehren wert sei, das, was herausgekommen sei, sei aber &#8220;leider ein ziemlich gruseliges und peinliches Elaborat â€“ sprachlich, theologisch und geistlich.&#8221; Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile kritisiert auch die sonst recht liberale Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) die Volxbibel. So schreibt der Referent f&#252;r Theologie, Bildung und Jugendsoziologie der aej, Michael Freitag, dass das Anliegen Martin Dreyers aller Ehren wert sei, das, was herausgekommen sei, sei aber &#8220;leider ein ziemlich gruseliges und peinliches Elaborat â€“ sprachlich, theologisch und geistlich.&#8221; Es gebe kaum eine Seite dieser Bibel, â€ždie nicht Elemente einer hingerotzten Gossensprache enthielte, mit oft geschmackloser Wortwahlâ€œ. Des weiteren r&#228;t er dem Volxbibel-Verlag davon ab, das Alte Testament auch noch zu &#220;bertragen - &#8220;M&#246;ge uns dies erspart bleiben!&#8221;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.idea.de/startseite/nachrichten/sv-ss-rubriknews/article/43262/128/">zum Idea-Artikel</a> <font size="1">(bei Idea ist nach einiger Zeit der Artikel nicht mehr aufrufbar, sollte der Link nicht funktionieren, bitte uns Bescheid geben-Danke!)</font></p>
<p><font size="1">Quelle: Betanien-Newsletter und Idea<br />
</font>
</p>
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		<title>Apostolische Pfingstgemeinde</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 21:30:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Apostolische Pfingstgemeinde  fordert auf keine Literatur mehr bei Verlagen zu beziehen, die die  Volx&#8221;bibel&#8221; oder die &#8220;Bibel in gerechter Sprache&#8221; drucken  oder in ihrem Sortiment anbieten. Darunter fallen vor allem alle angeschlossenen  Verlage der SCM (Stiftung Christliche Medien), dass sind der R Brockhaus  Verlag, Bundes-Verlag, ERF-Verlag, H&#228;nssler, Oncken, ICM-Medienhaus.
Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Die Apostolische Pfingstgemeinde  fordert auf keine Literatur mehr bei Verlagen zu beziehen, die die  Volx&#8221;bibel&#8221; oder die &#8220;Bibel in gerechter Sprache&#8221; drucken  oder in ihrem Sortiment anbieten. Darunter fallen vor allem alle angeschlossenen  Verlage der SCM (Stiftung Christliche Medien), dass sind der R Brockhaus  Verlag, Bundes-Verlag, ERF-Verlag, H&#228;nssler, Oncken, ICM-Medienhaus.</p>
<p align="left">Mehr  dar&#252;ber lesen Sie im <a target="_blank" href="http://www.erweckungs.net/volxbibel/bibel/bibel-kaufen.htm">Erweckungs.net</a></p>
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		<title>Gott l&#228;&#223;t sich nicht spotten</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 21:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Erkl&#228;rung zur â€žVolxbibelâ€œ vom 6. April 2006
Unterschriftensammlung siehe unten!
â€žIrrt euch nicht: Gott l&#228;&#223;t sich nicht spotten! Denn was der Mensch s&#228;t, das wird er auch ernten.â€œ (Gal 6,7)
Im Dezember 2005 erschien ein Buch auf dem deutschsprachigen christlichen Buchmarkt, das keinem gl&#228;ubigen Christen gleichg&#252;ltig sein kann, der den Herrn Jesus und das Wort Gottes liebt. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erkl&#228;rung zur â€žVolxbibelâ€œ vom 6. April 2006<br />
Unterschriftensammlung siehe unten!</em></p>
<p>â€žIrrt euch nicht: Gott l&#228;&#223;t sich nicht spotten! Denn was der Mensch s&#228;t, das wird er auch ernten.â€œ (Gal 6,7)</p>
<p>Im Dezember 2005 erschien ein Buch auf dem deutschsprachigen christlichen Buchmarkt, das keinem gl&#228;ubigen Christen gleichg&#252;ltig sein kann, der den Herrn Jesus und das Wort Gottes liebt. Es handelt sich um die sogenannte â€žVolxbibelâ€œ â€“ eine &#220;bertragung des Neuen Testaments in den Jargon der modernen â€žJugendszeneâ€œ. Dieses Buch wurde haupts&#228;chlich von Martin Dreyer verfa&#223;t, dem Begr&#252;nder der â€žJesus Freaksâ€œ, einer charismatisch gepr&#228;gten Jugendbewegung. Es geht u.a. auf â€žWeissagungenâ€œ zur&#252;ck, die Dreyer von Charismatikern bekam und nach denen er wie Matth&#228;us berufen sei, die Bibel den Menschen von heute neu zu vermitteln. Die â€žVolxbibelâ€œ wurde urspr&#252;nglich vom R. Brockhaus Verlag f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung vorbereitet und dort im Herbst 2005 f&#252;r den Buchhandel angek&#252;ndigt. Als immer mehr Proteste gegen dieses Buch aufkamen, wurde daf&#252;r ein eigener Verlag gegr&#252;ndet, um den Ruf des R. Brockhaus Verlages als â€žseri&#246;ser Bibelverlagâ€œ nicht zu sch&#228;digen. Der â€žVolxbibel-Verlagâ€œ ist aber unseres Wissens unter dem gemeinsamen Dach der â€žStiftung Christliche Medienâ€œ mit Brockhaus, H&#228;nssler, Oncken, ERF und Bundesverlag zusammengeschlossen und z. T. auch personell verflochten.<a id="more-23"></a></p>
<p>Den Berichten zufolge entwickelt sich die â€žVolxbibelâ€œ zu einem gro&#223;en Verkaufserfolg. Dreyer bekam von Vertretern der â€žchristlichen Popmusikâ€œ einen Preis als â€žK&#252;nstlerpers&#246;nlichkeit des Jahresâ€œ. Einige Jugendliche scheinen von der â€žVolxbibelâ€œ begeistert zu sein. Manche Christen beanstanden zwar die Sprache dieses Buches, meinen aber, es dennoch rechtfertigen zu k&#246;nnen, weil damit angeblich fernstehende Menschen aus der Jugendszene f&#252;r das Evangelium gewonnen werden k&#246;nnten.</p>
<p>Doch unserer &#220;berzeugung nach geht es hier um etwas ganz anderes. Mit der â€žVolxbibelâ€œ ist ein geistlicher Dammbruch geschehen, der schwerwiegende Folgen haben wird, wenn wir uns dem nicht entschlossen entgegenstellen. Schon zuvor sind verschiedene moderne &#220;bertragungen der Bibel â€žin die Sprache der Gegenwartâ€œ erschienen, die eine bedenkliche Verflachung und Verw&#228;sserung der biblischen Botschaft mit sich brachten und Gottes Wort nicht mehr getreu und angemessen wiedergaben. Nun aber sind mit der â€žVolxbibelâ€œ letzte, heilige Grenzen &#252;berschritten worden. Unter dem Vorwand einer â€žjugendgem&#228;&#223;en Spracheâ€œ wurden bisher unvorstellbare Verzerrungen, Verf&#228;lschungen und L&#228;sterungen in einem Buch ver&#246;ffentlicht, das sich als â€žBibelâ€œ bezeichnet â€“ und das von einer Verlagsgruppe, die als â€ževangelikalâ€œ gilt.</p>
<p>Wir m&#246;chten hier nur einige wenige Beispiele anf&#252;hren, um zu zeigen, wie Dreyer â€“ und die f&#252;r dieses Buch verantwortliche â€žStiftung Christliche Medienâ€œ â€“ mit Gottes heiligem Wort und dem heiligen Gott selbst umspringen. Dabei k&#246;nnen wir die schlimmsten Formulierungen gar nicht anf&#252;hren, weil wir uns davor f&#252;rchten m&#252;&#223;ten, solche L&#228;sterungen &#252;berhaupt wiederzugeben und damit die Leser zu beschmutzen und zu belasten.</p>
<p>** Aus den Seligpreisungen der â€žBergpredigtâ€œ: â€žGut drauf kommen die Leute, die abgehen, wenn Gott sein Ding durchzieht, weil Gott genau das tun wird. â€¦ Gut drauf kommen die Leute, die deshalb &#196;rger kriegen, weil sie das tun, was Gott von ihnen will. Sie werden mit Gott in seinem Land abh&#228;ngen. Wenn ihr verarâ€¦t oder gelinkt werdet oder man Ger&#252;chte &#252;ber euch verbreitet wegen mir, dann k&#246;nnt ihr dar&#252;ber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr daf&#252;r ganz fett absahnen.â€œ</p>
<p>** Aus dem â€žVaterunserâ€œ in Mt 6,9-13: â€žHey, unser Papa da oben! Du allein sollst auf dieser Welt ganz gro&#223; rauskommen! Du sollst hier das Sagen haben, auf der Erde genauso, wie es ja schon da oben im Himmel der Fall ist. â€¦ Und verzeih uns die Sachen, wo wir mal wieder Mist gebaut haben. â€¦ Denn dir ist doch nichts unm&#246;glich, du hast die ganze Power und du sollst f&#252;r immer unser Held sein. So passt es!â€œ &#220;berall werden in &#228;hnlicher Weise dem heiligen Sohn Gottes schmutzige, vulg&#228;re, verkehrte Worte in den Mund gelegt, die sowohl Ihn als auch den Vater verl&#228;stern. Das schlie&#223;t fast jede Spielart der F&#228;kalsprache ein.</p>
<p>** Aus dem Heilandsruf in Mt 11,25: â€žUnd Jesus fing an vor allen mit Gott zu reden: â€šHey Papa, du regierst &#252;ber das ganze Universum. â€¦ Yes, Daddy, du hast Bock, da&#223; es so passiert und nicht anders. Mein Papa hat mir den Joystick f&#252;r diese Welt in die Hand gegeben. â€¦ Lasst mich der Boss in eurem Leben sein â€¦â€™â€œ. An ungez&#228;hlten Stellen wird der heilige Gott entheiligt und jede Gottesfurcht zerst&#246;rt und mit F&#252;&#223;en getreten. Die Worte, die dem Herrn in den Mund gelegt werden, sind flapsig, unrein, verdreht. Es ist ein anderer Jesus, der in der â€žVolxbibelâ€œ unheimliche und perverse Ausspr&#252;che tut, die mit der heiligen, reinen Sprache der Bibel und des echten Herrn Jesus Christus nichts mehr zu tun haben.</p>
<p>** Immer wieder werden dem Herrn Jesus Verhaltensweisen unterschoben, die den Eindruck erwecken, unser Herr sei ein s&#252;ndiger Mensch gewesen. So wird von Ihm behauptet, Er sei â€žsichtlich genervtâ€œ (Joh 2,4) oder â€žsuper genervtâ€œ (Mt 16,23) gewesen. In Joh 2,15 behauptet Dreyer: â€žJesus rastete pl&#246;tzlich total aus.â€œ In Joh 11,38 behauptet er. â€žJetzt wurde Jesus erst richtig sauer â€¦ und dann br&#252;llte er: â€šLazarus, komm jetzt raus!â€™â€œ. Auch hier sehen wir, da&#223; es sich in der gef&#228;lschten â€žVolxbibelâ€œ um einen anderen Jesus handelt als um den vollkommenen, s&#252;ndlosen Sohn Gottes, den die echte Bibel bezeugt.</p>
<p>** Es ist nur folgerichtig, da&#223; die ganze biblische Lehre vor allem der neutestamentlichen Briefe v&#246;llig verdreht und verf&#228;lscht wird. Es entsteht das Zerrbild eines perversen modernen Christentums, das mit dem biblischen, echten Glauben nichts mehr zu tun hat. Nur wenige Beispiele seien genannt: â€žAlle, die nach dem neuen Programm laufen, haben das Ticket in der Tasche, um in Gottes Familie dabei zu seinâ€œ (R&#246;m 8,14). â€žUnd wen Gott dazu ausgecheckt hat, den hat er auch dazu gerufen, mit ihm ewig abzuh&#228;ngen â€¦ Und wen er von seinem Dreck befreit hat, der wei&#223; schon jetzt sicher, da&#223; er mal ganz gro&#223; rauskommen wirdâ€œ (R&#246;m 8,30). â€žHey, eins mu&#223; euch doch echt klar sein: In Gottes Land hat keiner Platz, der nur auf Partyleben aus ist, der st&#228;ndig feiern geht, ohne eine Grenze einzuhalten. Auch f&#252;r Pornofans oder Geizkragen ist da nichts zu holen â€¦â€œ (Eph 5,5). â€žWir k&#228;mpfen ja nicht gegen Menschen â€¦ sondern gegen &#252;bernat&#252;rliche M&#228;chte, gegen b&#246;se Geister, linke Bazillen aus einer parallelen Dimension, gegen die dunkle Seite der Macht, die diese Welt beherrschtâ€œ (Eph 6,12). Hier verwendet Dreyer mit â€žparallele Dimensionâ€œ und â€ždie dunkle Seite der Machtâ€œ &#252;brigens Begriffe, die aus dem Okkultismus und New Age abgeleitet sind und der Bibel v&#246;llig widersprechen!</p>
<p>Angesichts solcher dreisten Gottesl&#228;sterungen und Verkehrungen von Gottes heiligem Wort sind alle, die wirklich noch Gott f&#252;rchten und den Herrn Jesus lieben, aufgefordert, Stellung zu beziehen. Dieser Angriff auf Gott und Sein Wort darf niemand gleichg&#252;ltig lassen, der noch bibeltreu ist. Der Herr achtet darauf, wie die Seinen reagieren, wenn solche frevlerischen Dinge in Seiner Gemeinde aufkommen. Wenn wir dies schweigend und gleichg&#252;ltig hinnehmen, dann wird das Gericht am Haus Gottes (1Pt 4,17) nur noch schwerer ausfallen. Dieses Gericht &#228;u&#223;ert sich heute vor allem in einem Dahingeben fr&#252;her bibeltreuer, klar stehender Gemeinden und Bewegungen in Lauheit, Weltf&#246;rmigkeit und Verf&#252;hrung.</p>
<p>Wir sind der &#220;berzeugung, da&#223; die â€žVolxbibelâ€œ das Werk eines irref&#252;hrenden Geistes aus dem Abgrund ist, und da&#223; diese l&#228;sterliche gef&#228;lschte Bibel einen anderen Jesus bezeugt als den, der sich in der echten Bibel offenbart hat (2Kor 11,4). Durch ein solches verf&#228;lschtes Werk kann nach unserer &#220;berzeugung niemand zum wahren Glauben an den Herrn Jesus Christus gef&#252;hrt werden. Der wahre Heilige Geist, der den Herrn Jesus Christus verherrlicht, wird sich niemals mit solchen unheiligen, schmutzigen Abartigkeiten verbinden. Es ist f&#252;r uns undenkbar, da&#223; jemand, der den Heiligen Geist in sich hat, solche Perversit&#228;ten verfassen k&#246;nnte. Aber in der heutigen, an Irref&#252;hrungen reichen letzten Zeit gibt es leider viele, die sich â€žwiedergeborene Christenâ€œ nennen und gar nicht wirklich wiedergeboren sind. Wir m&#252;ssen erleben, wie ein verkehrtes, falsches â€žChristentumâ€œ ohne Gottesfurcht und Heiligkeit sich ausbreitet, gepr&#228;gt von Weltlichkeit, Unreinheit und ungehemmter Selbstverwirklichung. Hier m&#252;ssen sich die Geister scheiden.</p>
<p>Wir sind entsetzt und emp&#246;rt dar&#252;ber, da&#223; eine angesehene, als â€ževangelikalâ€œ geltende Verlagsgruppe dieses verdorbene Machwerk ver&#246;ffentlicht hat. Letztlich tr&#228;gt die geistliche Verantwortung f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung der â€žVolxbibelâ€œ wohl der kleine Kreis von F&#252;hrungskr&#228;ften, der die Verlagspolitik der â€žStiftung Christliche Medienâ€œ (SCM) leitet und trotz vieler Proteste beschlossen hat, diese Bibelverf&#228;lschung gewinnbringend zu vermarkten. Wir erinnern uns, da&#223; schon vor einigen Jahren das ebenfalls offen gottesl&#228;sterliche Werk â€žDas Buch von Gott. Die Bibel als Romanâ€œ herauskam. Die Verantwortlichen, die mit solchen Bestsellerprojekten die Abkehr vom biblischen Glauben und die Verf&#252;hrung zahlloser Leser f&#246;rdern, sollen wissen, da&#223; es noch viele Gl&#228;ubige gibt, die so etwas entschieden mi&#223;billigen.</p>
<p>Es sollte das Anliegen aller bibeltreuen Gl&#228;ubigen sein, da&#223; noch viele vor der â€žVolxbibelâ€œ gewarnt werden und die geistlichen Gefahren erkennen, die insbesondere f&#252;r die christlichen Jugendlichen entstehen, wenn sie darin lesen. Christliche Buchh&#228;ndler und B&#252;chertischverantwortliche sollten darauf hingewiesen werden, welche &#252;blen Inhalte in diesem Werk vermittelt werden. Sie sollten auch wissen, da&#223; es noch zahlreiche Gl&#228;ubige gibt, die nicht mit der Verbreitung dieses verf&#252;hrerischen Machwerks einverstanden sind und es vorziehen, dort einzukaufen, wo noch gewisse geistliche Ma&#223;st&#228;be beim Vertrieb von B&#252;chern beachtet werden.</p>
<p>Einige Christen haben bereits erkl&#228;rt, da&#223; sie nichts mehr von den Verlagen der â€žStiftung Christliche Medienâ€œ beziehen wollen, so lange dieser einflu&#223;reiche Verlagskonzern sich an der â€žVolxbibelâ€œ bereichert. Andere haben ihren Protest gegen die â€žVolxbibelâ€œ durch Briefe an den R. Brockhaus Verlag und die Stiftung Christliche Medien in Witten zum Ausdruck gebracht. Auch Unterschriftensammlungen an die SCM sind eine M&#246;glichkeit. Wie auch immer der Einzelne sich in seinem Gewissen geleitet sieht, wir sollten auf besonnene, aber entschiedene Art deutlich machen, da&#223; hier Grenzen &#252;berschritten wurden.</p>
<p>Insbesondere sehen wir die gro&#223;e Gefahr, da&#223; durch den Einsatz der â€žVolxbibelâ€œ in der Jugendarbeit Verf&#252;hrung und Glaubenszerst&#246;rung unter christlichen Jugendlichen verbreitet wird. Wir rufen alle Verantwortlichen f&#252;r die christliche Jugendarbeit ernstlich auf, dieses Machwerk nicht zu empfehlen oder einzusetzen, sondern davor zu warnen. Dasselbe gilt f&#252;r Gemeinde&#228;lteste, Prediger und Verantwortliche in christlichen Werken.</p>
<p>M&#246;ge der Herr uns noch die Kraft geben, dem B&#246;sen zu widerstehen und Sein heiliges Wort noch mutig zu bezeugen, auch durch die Verbreitung guter wortgetreuer Bibelausgaben! M&#246;ge der Herr noch viele aufwachen lassen, damit sie erkennen, was in der heutigen Zeit Not tut!</p>
<p>Bisher unterst&#252;tzen folgende Br&#252;der diese Erkl&#228;rung:</p>
<p>Herbert Becker, Markus Bischoff, Erich Br&#252;ning, Ernst-Martin Borst, Klaus Dabkowski, Rudolf Ebertsh&#228;user, Lothar Gassmann, Albert Gie&#223;ler, Jens Grapow, Ralf Helsper, Albert Jansen, Thomas Jettel, Karl-Herrmann Kauffmann, Walter Keim, J&#252;rgen-Burkhard Klautke, Manfred K&#252;hn, Roger Liebi, Norbert Lieth, G&#252;nther Majewski, Marcel Malgo, Hans Maurer, Berthold Meier, Gottfried Meskemper, Manfred Michael, Wolfgang Nestvogel, Manfred Paul, Lienhard Pflaum, Siegmar Platzen, Siegfried Pomian, Johannes Ramel, Samuel Rindlisbacher, Hermann Schneider, Andreas Steinmeister, Martin Traut, Patrick Tschui, Hans W&#228;lzlein, Manfred Weise.</p>
<p>Weitere Unterschriften werden folgen, wenn es der Herr will.</p>
<p>Diese Erkl&#228;rung kann auch als Unterschriftensammlung an die Stiftung Christliche Medien, Bodenborn 43, 58452 Witten geschickt werden.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.erweckungs.net/volxbibel/blog/volxbibel2-A4-2.rtf">Unterschriftenblatt als rtf-Dokument downloaden</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.erweckungs.net/volxbibel/blog/volxbibel2-A4-2.pdf">Unterschriftenblatt als PDF-Dokument downloaden</a></p>
<p>Diese Erkl&#228;rung wird vertrieben von: ESRA-Schriftendienst, Postfach 19 10, D-71209 Leonberg, und kann dort zur Weiterverteilung bestellt werden. Kopieren erlaubt!
</p>
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		<title>evangelische Kirche - Volxbibel ist nicht seri&#246;s</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 21:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Die Thomasbuchhandlung in Leipzig, hat die Volxbibel bewu&#223;t nicht in ihr  Sortiment aufgenommen und r&#228;t davon ab sie zu kaufen. Uns liegt ein Brief von  Oberlandeskirchenrat Horst Slesazeck vor in dem hei&#223;t es: &#8220;Meine Empfehlung an unsere Buchhandlungen, die  &#8220;Volxbibel&#8221; nicht zu handeln, gr&#252;ndet in dem Charakter unserer Buchhandlungen, der seri&#246;s  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Thomasbuchhandlung in Leipzig, hat die Volxbibel bewu&#223;t nicht in ihr  Sortiment aufgenommen und r&#228;t davon ab sie zu kaufen. Uns liegt ein Brief von  Oberlandeskirchenrat Horst Slesazeck vor in dem hei&#223;t es: &#8220;Meine Empfehlung an unsere Buchhandlungen, die  &#8220;Volxbibel&#8221; nicht zu handeln, gr&#252;ndet in dem Charakter unserer Buchhandlungen, der seri&#246;s  ist. Dort soll &#8220;solide&#8221; Literatur verkauft werden.  Die Volxbibel ist theologisch nicht seri&#246;s. Sprachlich ist sie  &#8220;slang&#8221; einer bestimmten Jugendszene (was die taz - s.u. - aber sogar bezweifelt).  &#8220;
</p>
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		<title>Volx-&#8221;Bibel&#8221; zeichnet Jesus-Karikatur</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 21:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn ihr verarscht oder gelinkt werdet oder man Ger&#252;chte &#252;ber euch verbreitet wegen mir, dann k&#246;nnt ihr dar&#252;ber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr daf&#252;r ganz fett absahnen.&#8221;
Solche &#8220;Zitate&#8221; (der Leser verzeihe mir die Wiedergabe) werden in der Volx-&#8221;Bibel&#8221; des &#8220;Jesus-Freaks&#8221;-Gr&#252;nders Martin Dreyer fortlaufend Jesus Christus in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Wenn ihr verarscht oder gelinkt werdet oder man Ger&#252;chte &#252;ber euch verbreitet wegen mir, dann k&#246;nnt ihr dar&#252;ber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr daf&#252;r ganz fett absahnen.&#8221;</em><font color="#000000" /></p>
<p><font color="#000000">Solche &#8220;Zitate&#8221; (der Leser verzeihe mir die Wiedergabe) werden in der Volx-&#8221;Bibel&#8221; des &#8220;Jesus-Freaks&#8221;-Gr&#252;nders Martin Dreyer fortlaufend Jesus Christus in den Mund gelegt. Hat aber der reine und s&#252;ndlose Sohn Gottes wirklich so gesprochen? Niemals! In Gottes Wort steht zu lesen: &#8220;Von jeder Art Unreinheit &#8230; soll bei euch nicht einmal die Rede sein. Schandbare und n&#228;rrische oder lose Reden stehen euch nicht an &#8230; Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes &#252;ber die Kinder des Ungehorsams&#8221; (Epheser 5).<a id="more-21"></a></font></p>
<p><font color="#000000">Die Volx-&#8221;Bibel&#8221; ist keine Bibel, sondern eine gottesl&#228;sterliche Karikatur von Jesus Christus, die leider vom gr&#246;&#223;ten evangelikalen Medienkonzern massiv beworben und vertrieben wird. Vertreter der Volx-&#8221;Bibel&#8221; bezeichnen sie als &#8220;witzig&#8221;. &#8220;Witzig&#8221; ist sie aber nur insofern, als sie ihre Leser zu Gel&#228;chter und Spott &#252;ber eine solche Art von &#8220;Christentum&#8221; und das Schweigen seiner f&#252;hrenden Vertreter verf&#252;hrt.</font></p>
<p><font color="#000000">Wann macht der Volx-&#8221;Bibel&#8221;-Initiator Martin Dreyer dasselbe mit den deutschen Klassikern Goethe und Schiller oder mit den B&#252;chern anderer Religionen, zum Beispiel mit dem Koran des Islam? Moslems w&#252;rden das nicht hinnehmen, was deren extreme Reaktion auf die Mohammed-Karikaturen beweist. Aber Vorsicht: Moslems verehren nicht nur Mohammed, sondern auch Jesus (Isa) als &#8220;Prophet&#8221;! Haben Herr Dreyer und die Herausgeber der Volx-&#8221;Bibel&#8221; an die Folgen gedacht, wenn radikale Moslems von dieser schlimmen Jesus-Karikatur erfahren?</font></p>
<p><font color="#000000">Gottes Wort, die Bibel, warnt uns: &#8220;Irret euch nicht! Gott l&#228;sst sich nicht spotten. Denn was der Mensch s&#228;t, das wird er ernten&#8221; (Galater 6,7).</font></p>
<p><font color="#000000">M&#246;ge der heilige und allm&#228;chtige Gott eine baldige Umkehr bei den Verfassern und Vertreibern der Spott-&#8221;Bibel&#8221;, die sich Volx-&#8221;Bibel&#8221; nennt, bewirken, da&#223; sie diese widerrufen und aus dem Verkehr ziehen!</font></p>
<p><font color="#000000"><font size="1">Â© Dr. theol. Lothar Gassmann,<br />
Weltanschauungsbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Religi&#246;se Fragen (A.R.F.),</font></font>
</p>
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		<title>Eine neue Bibel als Gradmesser unserer Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 21:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Eine neue Bibel, wenn man sie &#252;berhaupt so nennen darf, ist auf dem Markt. Die Â«VolxbibelÂ» soll in mundgerechter Sprache den Nerv der Jugend treffen, doch wird sie jedem auf die Nerven gehen, der auch nur einigermassen Respekt vor der Heiligen Schrift hat. Dieses Buch zeichnet sich geradezu dadurch aus, dass es auf biblische Grundbegriffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Bibel, wenn man sie &#252;berhaupt so nennen darf, ist auf dem Markt. Die Â«VolxbibelÂ» soll in mundgerechter Sprache den Nerv der Jugend treffen, doch wird sie jedem auf die Nerven gehen, der auch nur einigermassen Respekt vor der Heiligen Schrift hat. Dieses Buch zeichnet sich geradezu dadurch aus, dass es auf biblische Grundbegriffe verzichtet; umso mehr gibt es Aufschluss dar&#252;ber, wie die Ehrfurcht Gott gegen&#252;ber verloren geht. Dass sich namhafte Verlage eigens f&#252;r die Herausgabe der Â«VolxbibelÂ», aus Scheu vor Protesten, zu einer Verlagsstiftung zusammengeschlossen haben, zeigt nicht nur wie kompromissbereit man geworden ist, sondern deutet auch auf den Zeitgeist hin. Es ist schlichtweg emp&#246;rend!<a id="more-20"></a>Was halten Sie von einem Buch, das sich Â«BibelÂ» nennt und aus dem Begriff Â«Salz der WeltÂ» einen Â«K&#252;hlschrankÂ» macht; das Gleichnis vom S&#228;mann umbiegt zur Â«Story von der guten Software und der schlechten Hardware Â»; das Himmelreich Â«Gottes DingÂ» nennt; aus einem S&#252;nder einen Â«DreckskerlÂ» macht; die Auferstehung ein Â«fettes ComebackÂ» nennt und das Gebet unseres Herrn, das Vaterunser, in Â«Hey, unser Papa da oben!Â» umbenennt? Was halten Sie von einer Â«&#220;bersetzung Â», die den Satz der Bergpredigt Jesu: Â«â€¦ wer sie (die Gebote) aber tut und lehrt, der wird gross genannt werden im Reich der HimmelÂ», wiedergibt mit den Worten: Â«Wenn jemand aber anderen diesen Vertrag erkl&#228;rt, ihnen klar macht, was Gott geil findet und was nicht, der wird einmal bei Gott eine fette Rolle Sie sind emp&#246;rt? Nicht zu unrecht! â€“ Es handelt sich dabei um Aussagen der neuen Â«VolxbibelÂ».</p>
<p>Man fragt sich, wof&#252;r das x in der Mitte steht, vielleicht f&#252;r x-beliebig? So jedenfalls wird die Bibel verdreht, x-beliebig &#252;bersetzt bzw. &#252;bertragen; x-beliebige Worte, zum Teil aus der Gossensprache, werden darin verwendet und jeder x-Beliebige kann an der Â«&#220;bersetzungÂ» teilnehmen. Neben der gedruckten Form der Â«VolxbibelÂ» soll es n&#228;mlich auch eine Internet-Version geben, an der jeder, der Lust hat, (jeder x-Beliebige) mit &#252;bersetzen darf. Die Â«VolxbibelÂ» w&#252;rde so die erste Â«BibelÂ» werden, an der die Welt mitschreiben und mitgestalten kann! Eine Bibel f&#252;r das Volk vom Volk, von Fachleuten wie auch von Laien, geschrieben. Die Herausgeber erhoffen sich auf diese Weise, dass alle vier Jahre eine neue Â«VolxbibelÂ» im Jugend-Slang in Umlauf gebracht werden kann.</p>
<p>Es sollte eigentlich allen einleuchten, dass es sich bei diesem Buch um ein Â«WeltbuchÂ» und nicht mehr um ein Â«GottesbuchÂ» handelt. Statt dass es um das Â«Wort GottesÂ» gehen sollte, ist es zu einem Â«Wort des VolkesÂ» f&#252;r das Volk geworden. Diese menschliche Verniedlichung des erhabenen Wortes Gottes l&#228;sst einen erschaudern, aber auch an die Aussage des Apostels Paulus &#252;ber die letzten Tage denken: Â«Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gel&#252;sten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren juckenÂ» (2.Tim 4,3). Es handelt sich bei der Herausgabe der Â«VolxbibelÂ» um eine Pseudobibel, durch die:</p>
<p>1. die wirklich Â«heilsame LehreÂ», die durch den Heiligen Geist inspiriert ist, verdr&#228;ngt wird.</p>
<p>2. Im Gegensatz dazu wird nach eigenem Gutd&#252;nken bzw. eigenen Â«Gel&#252;stenÂ» interpretiert.</p>
<p>3. Damit l&#228;dt man sich selbst Lehrer auf, die nicht vom Heiligen Geist inspiriert sind.</p>
<p>4. Durch eine solche Â«LehreÂ» wird nicht das Herz vor Gott zur Ruhe gebracht, sondern nur das Jucken der Ohren bes&#228;nftigt.</p>
<p>Ein christliches Informationsblatt gibt dazu folgenden Kommentar: Â«Die Volxbibel ist die &#220;bertragung des Neuen Testaments in schnodderige Jugendsprache. Der ehemalige Leiter der Jesus Freaks, Martin Dreyer, behauptet, von Gott selbst zu diesem Projekt beauftragt worden zu sein. In einem Gottesdienst habe ein Prediger mit prophetischer Gabe ihm auf den Kopf zugesagt: â€¹Du bist ein neuer Matth&#228;us, der das Evangelium in die Sprache der jungen Leute &#252;bersetzen soll.â€º Das habe er dann getan. Was dabei herausgekommen ist, liest sich bei der â€¹Speisung der F&#252;nftausendâ€º (Mt 14,14- 21) beispielsweise so: â€¹Abends kamen dann seine Leute zu ihm und meinten: â€šHey, Jesus, ganz sch&#246;n sp&#228;t geworden! Ausserdem ist auch gar nichts los hier. Lass doch die Menschen gehen, damit sie sich bei McDonaldâ€™s was zu essen holen k&#246;nnen!â€˜ Jesus sagte dazu nur: â€šNein, das ist jetzt &#252;berhaupt nicht angesagt. Ihr k&#246;nnt ihnen auch etwas zu essen machen!â€˜ â€šAber wir haben gerade al f&#252;nf Br&#246;tchen und zwei Frikadellen am Start!â€˜, meinten die Sch&#252;ler zu ihm. â€šDas reicht nie und nimmer!â€˜ â€šLocker bleiben, her damit!â€˜ sagte er. â€šPflanzt euch einfach auf die Wieseâ€˜, sagte Jesus zu den Leuten. Dann nahm er die zwei Frikadellen und die f&#252;nf Br&#246;tchen, sprach ein Tischgebet zu Gott und verteilte die Teile. Und das Unglaubliche passierte: Es reichte dicke und alle waren nach dem Essen pappsatt.Â»</p>
<p>Dreyer scheint es McDonaldâ€™s sehr angetan zu haben. In der Geschichte vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32) landet dieser nicht am Schweinetrog, sondern als Toilettenmann â€“ wieder bei McDonaldâ€™s. Auch ansonsten schert sich Dreyer wenig um den Originaltex der Bibel. In der Geschichte vom barmherzigen Samariter wird der &#220;berfallene von Asozialen mit Baseballschl&#228;gern verkloppt, das Passahmahl wird locker zur Passahparty, in der Zach&#228;us-Geschichte taucht ein l&#228;chelnder Jesus auf, der in anderen Zusammenh&#228;ngern auch mal â€¹geilâ€º sagt. Das Vaterunser beginnt mit â€¹Hey, unser Papa da oben!â€º</p>
<p>Selbst Originalzitate von Jesus formuliert Dreyer respektlos um: â€¹Wie ist das mit einem guten Vater, w&#252;rde er seinem Sohn einen Regenwurm anbieten, wenn er einen Lolly m&#246;chte? Oder wenn das Kind ein &#220;berraschungsei m&#246;chte, w&#252;rde er ihm dann Mottenkugeln andrehen? Niemals!â€º (Mt 7,9ff.).Â»</p>
<p>Das Argument, man m&#246;chte mit der Â«VolxbibelÂ» junge Menschen in ihrer Sprache erreichen, weil die existierenden &#220;bersetzungen am Leben heutiger junger Menschen total vorbeigingen, ist nicht plausibel. Denn selbst in weltlichen Jugendzeitschriften wie etwa der Â«BravoÂ» wird kaum ein solch niedriges Vokabular gebraucht. Weshalb sollte man die normale Schriftsprache, wie sie zum Beispiel in der Luther- (1984), Schlachter- (Version 2000) oder der revidierten Elberfelder-Bibel verwendet wird, nicht mehr verstehen k&#246;nnen; es handelt sich dabei doch um ganz normales Deutsch? Geht nicht vielmehr die Ehrfurcht vor dem Wort Gottes verloren, wenn man den biblischen Urtext in den niedrigsten Sprachgebrauch &#252;bertr&#228;gt?!</p>
<p>Im Wort Gottes heisst es beispielsweise: Â«Der Prediger suchte gef&#228;llige Worte zu finden und die Worte der Wahrheit richtig aufzuzeichnenÂ» (Pred 12,10). Im Neuen Testament klingt es so: Â«Bem&#252;he dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeiltÂ» (2.Tim 2,15). Dar&#252;ber hinaus lehrt uns die Bibel: Â«J&#252;nglinge und Jungfrauen, Alte mit den Jungen! Die sollen loben den Namen des Herrn; denn sein Name allein ist hoch, seine Herrlichkeit reicht, so weit Himmel und Erde istÂ» (Ps 148,12-13). Es ist sowieso schon eine traurige Tatsache und eine Charakteristik unserer Zeit, dass die Kluft zwischen Alt und Jung in den Gottesdiensten immer gr&#246;sser wird; auf die &#228;lteren Geschwister wird kaum mehr R&#252;cksicht genommen, ja sie werden durch die moderne Gestaltung der Gottesdienste oft ausgegrenzt.</p>
<p>Dieser ungute Trend wird jedoch durch die Â«VolxbibelÂ» noch verst&#228;rkt. Wenn ein Prediger die Â«VolxbibelÂ» zitiert, um wie er meint die jungen Leute zu erreichen, was haben &#228;ltere Menschen davon? Und wie sollten dann Alte und Junge zusammen den Herrn loben k&#246;nnen? &#220;brigens heisst es in dem besagten Vers nicht, dass die Jungen mit den Alten den Herrn loben sollen, sondern es ist genau umgekehrt: Â«Alte mit den Jungen!Â» Das bedeutet auch, dass &#228;ltere Glaubensgeschwister die F&#252;hrung und Leitung in den Gottesdiensten haben sollten. Leider ist aber nicht allzu selten das Umgekehrte der Fall.</p>
<p>Das Wort Gottes warnt uns des Weiteren, nicht &#252;ber das hinauszugehen, was geschrieben steht: Â«Das aber, meine Br&#252;der, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, in eurem Denken nicht &#252;ber das hinauszugehen, was geschrieben stehtÂ» (1.Kor 4,6; vgl. Offb 22,18-19). Diese Warnung wird in der Â«Volxbibel Â» ignoriert mit S&#228;tzen wie: Â«Irgendwann hielt Jesus mal eine Predigt vor tierisch vielen Menschen â€¦Â» (Lk 5,1). In einer Passage der Seligpreisungen Â«&#252;bersetztÂ» die Â«VolxbibelÂ»: Â«Gut drauf kommen die Leute, die niemandem mehr in die Fresse hauen wollen, denn ihnen wird einmal alles geh&#246;renÂ» (Mt 5,5). Und Markus 4,40 gibt sie so wieder: Â«Zu den J&#252;ngern meinte er nur: Sagt mal, warum habt ihr so einen Schiss? Habt ihr denn immer noch kein Vertrauen in Gott?Â»</p>
<p>Man gewinnt den Eindruck, dass diese Â«BibelÂ» von allem M&#246;glichen inspiriert ist, ganz sicher aber nicht vom Geist Gottes, der durch die Propheten und Apostel wirkte. Es scheint, als ob der Heilige Geist, von dem Paulus inspiriert war, genau auf die heutige Situation hindeutete, als er dem jungen Timotheus schrieb: Â«Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. â€¦ dabei haben sie den &#228;usseren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!Â» (2.Tim 3,1.5).</p>
<p>Angesichts dieser Tatsache ist es umso best&#252;rzender, wenn namhafte Verlage die Herausgabe dieses Buches nicht etwa boykottierten, sondern sich im Gegenteil zu einem eigens f&#252;r dieses Projekt gegr&#252;ndeten sondern sich im Gegenteil zu einem eigens f&#252;r dieses Projekt gegr&#252;ndeten Verlag, dem Volxbibel- Verlag, zusammentaten, um diese Â«BibelÂ« zu verbreiten. Ulrich Skambraks schreibt: Â«Schlimmer konnte es gar nicht kommen: Die gr&#246;sste evangelikale Mediengruppe in Deutschland, die Stiftung Christlicher Medien (SCM/Witten), stellt sich voll hinter die Volxbibel und wird sie ab Dezember 2005 vertreiben. Dies best&#228;tigte der Gesamtvertriebsleiter der SCM, Winfried Kuhn, auf der Frankfurter Buchmesse gegen&#252;ber Topic. Zur SCM geh&#246;ren der Bundes- Verlag, der R. Brockhaus Verlag, der ERF-Verlag, der H&#228;nssler-Verlag, der Oncken-Verlag.Â»</p>
<p>Wir protestieren aufs Entschiedenste gegen die weitere Herausgabe einer solchen Â«BibelÂ», die an Spott und L&#228;sterung grenzt und das heilige Wort Gottes dermassen diffamiert. Wir haben uns anf&#228;nglich gescheut, &#252;berhaupt Zitate aus der Â«VolxbibelÂ» niederzuschreiben, taten es aber dann doch, um Christen, die vor Gott und Seinem Wort noch Ehrfurcht haben, diesen Gr&#228;uel vor Augen zu f&#252;hren, damit sie sich ebenfalls emp&#246;rt dagegen aussprechen.</p>
<p><font size="1">1 Topic, Nr. 11/2005</font></p>
<p><font size="1">Â© N.L. - Zeitschrift Mitternachtsruf - Missionswerk und Verlag Mitternachtsruf - Ausgabe 02/2006</font>
</p>
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		<title>Interview Factum</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 20:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Der Lektor und Buchautor Rudolf Ebertsh&#228;user (Leonberg) bezeichnete in einem Interview mit der Zeitschrift FACTUM die in einer besonders saloppen Jugendsprache verfasste â€žVolx-Bibelâ€œ als â€žGottesl&#228;sterungâ€œ.
&#8230;Anders als immer wieder gesagt wird, liegen f&#252;r Rudolf Ebertsh&#228;user die eigentlichen Verst&#228;ndnisbarrieren gegen&#252;ber der Bibel â€žnicht in der fremdartig anmutenden Sprache, sondern im s&#252;ndigen, geistlich verfinsterten Herzen des Menschenâ€œ. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lektor und Buchautor Rudolf Ebertsh&#228;user (Leonberg) bezeichnete in einem Interview mit der Zeitschrift FACTUM die in einer besonders saloppen Jugendsprache verfasste â€žVolx-Bibelâ€œ als â€žGottesl&#228;sterungâ€œ.</p>
<p><a id="more-19"></a>&#8230;Anders als immer wieder gesagt wird, liegen f&#252;r Rudolf Ebertsh&#228;user die eigentlichen Verst&#228;ndnisbarrieren gegen&#252;ber der Bibel â€žnicht in der fremdartig anmutenden Sprache, sondern im s&#252;ndigen, geistlich verfinsterten Herzen des Menschenâ€œ. Wenn Gottes Geist an einem suchenden Menschen wirke, dann beginne dieser die Bibel auch zu verstehen. &#8230;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.schwengeler.ch/wFactum_de/glaube/Bibel/2006_03_07_Volxbibel_Ebertshaeuser.php">hier k&#246;nnen Sie weiterlesen </a></p>
<p><font size="1">Â© Rolf H&#246;neisen FACTUM 2/2006</font>
</p>
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		<title>ERF Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 20:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[In verschiedenen Anfragen zur Volxbibel wird der ERF Schweiz wiederholt mit heftigen Vorw&#252;rfen konfrontiert, in der Meinung, dass der ERF Schweiz mit zu den Produzenten der Volxbibel geh&#246;rt.
Dies ist nicht der Fall - und der ERF Schweiz nimmt zur Volxbibel wie folgt Stellung:
&#8220;Der ERF Schweiz stellt sich klar gegen die Volxbibel. Der Versuch, eine f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In verschiedenen Anfragen zur Volxbibel wird der ERF Schweiz wiederholt mit heftigen Vorw&#252;rfen konfrontiert, in der Meinung, dass der ERF Schweiz mit zu den Produzenten der Volxbibel geh&#246;rt.<br />
Dies ist nicht der Fall - und der ERF Schweiz nimmt zur Volxbibel wie folgt Stellung:</p>
<p>&#8220;Der ERF Schweiz stellt sich klar gegen die Volxbibel. Der Versuch, eine f&#252;r Jugendliche verst&#228;ndliche Bibel zu lancieren ist richtig und unterst&#252;tzenswert. <a id="more-18"></a>Dies war auch die Motivation des Autors Martin Dreyer. &#220;ber weite Strecken ist ihm eine gute &#220;bertragung gelungen und er trifft damit die Sprache vieler Jugendlicher. Die Arbeit, die er dabei geleistet hat, ist beachtlich. Kaum ein anderer hat die Sprache der Jugend so genau getroffen wie Dreyer in der Volxbibel. Die Jugendkultur und die damit verbundene Ausdrucksweise sind tats&#228;chlich einem extremen Wandel unterworfen. Wer mit dieser Sprache aufw&#228;chst, hat es schwer, klassische Bibel&#252;bersetzungen zu verstehen und verliert damit die Lust auf die Bibel. Mit der Volxbibel wollte Dreyer diese Sprachbarriere &#252;berwinden und hat intensive Arbeit geleistet. Teilweise sind die Verantwortlichen mit der Volxbibel nach Meinung des ERF Schweiz aber einen Schritt zu weit gegangen.</p>
<p>Die in der Volxbibel verwendete Sprache l&#228;sst an vielen Stellen den Respekt vor Gottes Gr&#246;sse vermissen und degradiert Gott zum Kumpel. Auch wenn Gott durch Jesus die reelle N&#228;he zu den Menschen gesucht hat, bleibt er trotzdem heilig und eine Gr&#246;sse, der wir mit Respekt und Ehrfurcht zu begegnen haben. Als Jesus damals Petrus begegnete, hatte der Fischer wahrscheinlich auch eine eher derbe Ausdrucksweise. Jesus hatte sicher eine andere Sprache. Wer hat sich nun wem angepasst? Wir gehen davon aus, dass Petrus damit auch sein Sprachverhalten angepasst hat und nicht Jesus zu derben Spr&#252;chen griff.</p>
<p>Der ERF Schweiz versteht das Anliegen des Autors Martin Dreyer, lehnt aber die Volxbibel als Gesamtwerk einer neuen Bibel ab. Als christliches Medienunternehmen ist es uns wichtig, das Evangelium zeitgem&#228;ss und verst&#228;ndlich zu kommunizieren. Wir sind allerdings &#252;berzeugt, dass dies auch ohne sprachliche Verluderung m&#246;glich ist. Wir legen daher Wert darauf, dass der ERF Schweiz mit der Volxbibel nichts zu tun hat.&#8221;</p>
<p>Pf&#228;ffikon ZH, 15. Februar 2006</p>
<p><font size="1">Â© ERF Schweiz - lifechannel</font>
</p>
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		<title>Die Volxbibel â€“ eine Bibel f&#252;rs Volk?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 20:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[ Manuel Seibel
Von futschikato und Jesus-Freaks
â€žDie erste Auflage ist jetzt futschikato &#8230; Die erste Auflage wird wohl mal Sammlerwert haben. Denn die n&#228;chste Auflage wird schon total anders sein. Ich hab noch ein weiteres Kapitel geschrieben, &#252;ber Bibel&#252;bersetzungen &#8230; Und wie man die Volxbibel im Gegensatz zur Elberfelder einordnen sollte. Au&#223;erdem soll jetzt das Wort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Manuel Seibel</em></p>
<p><strong>Von futschikato und Jesus-Freaks</strong></p>
<p>â€žDie erste Auflage ist jetzt futschikato &#8230; Die erste Auflage wird wohl mal Sammlerwert haben. Denn die n&#228;chste Auflage wird schon total anders sein. Ich hab noch ein weiteres Kapitel geschrieben, &#252;ber Bibel&#252;bersetzungen &#8230; Und wie man die Volxbibel im Gegensatz zur Elberfelder einordnen sollte. Au&#223;erdem soll jetzt das Wort â€š&#220;bersetzungâ€™ nicht mehr drinstehenâ€œ, schreibt Martin Dreyer, der &#220;bersetzer oder â€ž&#220;bertragerâ€œ dieser neuen Volxbibel in seinem Blog . Die erste Auflage umfasste 5.000 Exemplare dieser Bibel&#252;bertragung â€“ sie war in kurzer Zeit verkauft.</p>
<p>Das kurze Zitat Dreyers deutet bereits an, in welche Richtung sich diese &#220;bersetzung oder vielmehr &#220;bertragung des biblischen Grundtextes bewegt. <a id="more-17"></a>Martin Dreyer ist der Gr&#252;nder der â€žJesus-Freaksâ€œ, einer Gruppe von Christen, die sich in Hamburg trafen und eine â€žneue Gemeindeâ€œ f&#252;r â€žFreaksâ€œ aufbauten, die Jesus nachfolgen wollen. â€žJesus-Freaksâ€œ sehen oft ziemlich ausgeflippt aus. Ihre Gottesdienste sind laut â€“ vor allem durch Musik. Und ihre Sprache ist â€žcoolâ€œ â€“ so wie die Sprache der Volxbibel.</p>
<p>Das muss auch so sein, so Dreyer, denn â€ždie Volxbibel soll Jugendliche erreichen, die niemals eine herk&#246;mmliche Bibel lesen w&#252;rdenâ€œ. Weil sich der â€žSlang der Jugendâ€œ st&#228;ndig wandle, m&#252;sse sich auch die Volxbibel weiterentwickeln. Aber schon der jetzige â€žTonâ€œ ist f&#252;r viele Bibelleser gew&#246;hnungsbed&#252;rftig und f&#252;r viele Christen inakzeptabel. Das wird durch ein paar Beispiele klar.<br />
<strong><br />
Was Salz und K&#252;hlschr&#228;nke gemeinsam haben</strong></p>
<p>â€žIhr seid wie ein K&#252;hlschrank f&#252;r diese Welt. Ohne euch w&#252;rde alles Gute vergammeln. Wenn dieser K&#252;hlschrank aber nicht mehr funktioniert, geh&#246;rt er auf den Schrott, wo er verrotten sollâ€œ (Mt 5,13). In der Elberfelder (Version 2003) klingt das so: â€žIhr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.â€œ</p>
<p>Matth&#228;us 6,5.6 &#252;bertr&#228;gt die Volxbibel so: â€žWenn ihr mit Gott redet, k&#246;nnt ihr sch&#246;n locker bleiben. Nicht so wie die religi&#246;sen Spinner, die gerne in den Kirchen oder auf der Stra&#223;e rumlungern und Showbeten veranstalten, damit sie jeder bewundern kann. Ich sag dazu nur eins: Vergesst es! &#8230; Wenn du aber mit Gott reden willst, dann hock dich in deine Bude, macht die T&#252;r hinter dir zu und quatsch dich mit ihm ausâ€œ . Wir kennen das so: â€žUnd wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Stra&#223;en stehend zu beten, um sich den Menschen zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, so geht in deine Kammer, und nachdem du deine T&#252;r geschlossen hast, bete zu deinem Vaterâ€œ.</p>
<p><strong> Etwas zum Schmunzeln â€“ oder Anlass zum Abwenden?</strong></p>
<p>An dieser Stelle sollen keine weiteren Zitate â€žvorgef&#252;hrtâ€œ werden, weil man dadurch leicht zum Schmunzeln &#252;ber Gottes Wort kommt. Und tats&#228;chlich kann das eine erste Reaktion sein, wenn man noch nicht bedenkt, dass es direkt um Worte des Herrn Jesus, des ewigen Sohnes Gottes, geht. Und dass Gott selbst, der Gott des Lichts und der Liebe, zu dem Menschen redet.</p>
<p>Eigentlich tut man dieser â€žVolxbibelâ€œ zu viel Ehre an, wenn man sie als â€žBibelâ€œ bewertet, und es besteht die Gefahr, dass dadurch erst recht das Interesse an der neuen â€žBibelausgabeâ€œ entsteht. Da aber manche (junge) Christen fr&#252;her oder sp&#228;ter auf die Volxbibel angesprochen werden â€“ von Gl&#228;ubigen und Ungl&#228;ubigen, die von diesem Projekt geh&#246;rt haben, sollen an dieser Stelle ein paar Punkte aufgegriffen werden.</p>
<p><strong> Der Versuch einer Beurteilung</strong></p>
<p>1. Es gibt Fehler in dieser â€žBibel&#252;bertragungâ€œ. Das kann nat&#252;rlich in jeder Neuausgabe vorkommen â€“ keine ist fehlerlos. Aber es hat hier den Anschein, dass das nicht aus Versehen, zuf&#228;llig passiert ist. Statt Feigenbaum wird der Apfel- und Pflaumenbaum eingef&#252;hrt, auch von McDonalds kann man lesen. Dann hei&#223;t es in dieser Ausgabe: â€žJesus hatte sehr viel Angstâ€œ (Lk 22,44). Die Elberfelder &#252;bersetzt: â€žUnd als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger. Und sein Schwei&#223; wurde wie gro&#223;e Blutstrophen, die auf die Erde herabfielen.â€œ In Markus 14 schreibt Dreyer sogar von â€žganz derber Panik und Angstâ€œ; Jesus habe gesagt, er k&#246;nne bald nicht mehr. Hier hei&#223;t es in der Elberfelder: Er â€žfing an, sehr best&#252;rzt und be&#228;ngstigt zu werdenâ€œ. Hier besteht ein ganz entscheidender Unterschied. Von â€žsehr viel Angstâ€œ und Panik ist an keiner Stelle die Rede. Der Herr Jesus war best&#252;rzt, als Er an das dachte, was Er zu tun hatte. Aber nie war Panik oder sehr viel Angst vorhanden. Gerade, wenn es um die Leiden des Herrn geht, ist gr&#246;&#223;te Sorgfalt in der Darstellung n&#246;tig. Diese fehlt in der Volxbibel.</p>
<p>2. Es ist ein guter Grundsatz, â€ždem Volk aufs Maul zu schauenâ€œ, keine Frage. Aber eine aktuelle, moderne Sprache zu verwenden bedeutet nicht, eine Vulg&#228;rsprache (auf absto&#223;ende Weise derbe oder ordin&#228;re Sprache) zu verwenden! Es gibt eine Art â€žallgemeines Empfindenâ€œ dar&#252;ber, welche Sprache von jedem verstanden wird, ohne dass sie anst&#246;&#223;ig wird. Genau das war das Anliegen Luthers. Verst&#228;ndlichkeit auf der einen Seite, aber auch Ehrfurcht vor dem heiligen Text, den Gott gegeben hat, n&#246;tigt dem &#220;bersetzer gerade eine vorsichtige sprachliche Zur&#252;ckhaltung auf. Eine billige Sprache â€“ hier ein â€žcooler Gruppenjargonâ€œ â€“ ist der Heiligen Schrift nicht nur unangemessen, sondern erweist sich sogar als gottesl&#228;sterlich, wie an einigen Stellen der Volxbibel. Das bedeutet nicht, wie zuweilen der Vorwurf lautet, eine kaum noch verst&#228;ndliche, angeblich heilige Sprache zu verwenden. Christen m&#246;gen eine Sonntagssprache entwickelt haben, sie m&#246;gen auch meinen, diese Sprachart sei heiliger als die â€žWochenspracheâ€œ. Aber in der Bibel finden wir an keiner Stelle einen Hinweis, dass Menschen Gott durch einen besonderen Sprachstil besser gefallen k&#246;nnen. Es gibt allerdings sehr wohl eine Sprache, die im Allgemeinen von jedem verstanden wird. Diese zu verwenden muss das Bem&#252;hen jedes &#220;bersetzers sein.</p>
<p>3. Man k&#246;nnte fragen: Wie hat denn der Herr Jesus gesprochen, als Er auf dieser Erde lebte? Sprach Er wie â€žMartin Dreyerâ€œ und die â€žJesus-Freaksâ€œ? Die Antwort ist ganz eindeutig: Jesus sprach (unter anderem) die damalige Weltsprache, Griechisch, aber nicht in einer Vulg&#228;rform, sondern mit dem akzeptierten Standard seiner Zeit.</p>
<p>4. Nun ist Martin Dreyer der Meinung, dass Gott manche Menschen nur durch â€žseine Spracheâ€œ der Volxbibel erreichen kann. Er erhebt ja nicht den Anspruch, dass die Volxbibel die einzige und ultimative Bibel&#252;bertragung ist. Aber manche Menschengruppen k&#246;nne man nur mithilfe dieser &#220;bersetzung erreichen, so meint er. Heiligt der Zweck etwa die Mittel? Keineswegs. Denn Gottes Wort sagt selbst, dass â€žgeistliche Dinge durch geistliche Mittelâ€œ mitgeteilt werden m&#252;ssen (1. Kor 2,13). Und ist das Argument Dreyers wirklich &#252;berzeugend? Das w&#252;rde im Umkehrschluss bedeuten, dass seine â€žJesus-Freaksâ€œ mit Leuten au&#223;erhalb ihrer Gruppe gar nicht reden k&#246;nnten, zu einem â€žnormalen Lebenâ€œ gar nicht f&#228;hig w&#228;ren. Und dies w&#228;re eine v&#246;llig &#252;bertriebene Vorstellung. Wenn wir bedenken, dass Jesus selbst mit â€žZ&#246;llnern und S&#252;ndernâ€œ (â€žseltsame Leuteâ€œ f&#252;r die Volxbibel in Matth&#228;us 11,19 oder â€žMenschen, die in der Gesellschaft als Dreck geltenâ€œ in Markus 2,15) zusammen war und verstanden wurde, ihr Herz erreichte und manche zur Bekehrung f&#252;hrte, wird das Argument von Dreyer schnell entkr&#228;ftet. Die Erfahrung zeigt, dass man Menschen oftmals gerade nicht durch eine anbiedernde Sprache, sondern durch das Bekenntnis zur Ehrfurcht vor Gott und Jesus Christus erreichen kann. Ist nicht die biblische Botschaft auch so klar, dass sie f&#252;r jeden Menschen verst&#228;ndlich ist?</p>
<p>5. â€žGl&#228;ubigeâ€œ von Religionen wie dem Islam werden sich durch eine solche â€žBibelausgabeâ€œ dem christlichen Glauben niemals &#246;ffnen. Sie erwarten, dass man vor dem Wort Gottes Ehrfurcht hat, weil Gott selbst in seinem Wort und durch dieses spricht, auch wenn sie die Bibel nicht vollst&#228;ndig als Gottes Wort akzeptieren.</p>
<p>6. Die oben gezeigten offensichtlichen Abweichungen vom Grundtext lassen erahnen, dass junge Menschen auf Kosten einer genauen &#220;bersetzung f&#252;r den Herrn Jesus Christus gewonnen werden sollen. Doch damit tr&#228;gt man der Tatsache nicht Rechnung, dass die Bibel (die Originalhandschriften) von Gott w&#246;rtlich inspiriert worden ist. Und wie soll man jemand f&#252;r die ganze Wahrheit des inspirierten Wortes Gottes gewinnen, wenn man sie durch eine schlechte &#220;bersetzung verdunkelt?</p>
<p>7. Wer die R&#252;ckseite der Volxbibel anschaut, bekommt ein Bild von Martin Dreyer geboten. Dieses zeigt ihn mit langen Haaren. Selbst in seiner &#220;bertragung wird die Aussage deutlich, die in der Elberfelder in 1. Korinther 11,14 &#252;bersetzt wird: â€žLehrt euch nicht auch die Natur selbst, dass, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Unehre f&#252;r ihn ist?â€œ Damit wird auf der Volxbibel sichtbar Ungehorsam gegen&#252;ber Gottes Wort praktiziert.</p>
<p>8. Braucht jede soziale Gruppe und Altersklasse eine besondere &#220;bersetzung? Nat&#252;rlich hat sich der Herr Jesus jungen Menschen anders zugewandt als &#228;lteren. Auch der Apostel Paulus hat sich auf seine Gespr&#228;chspartner eingestellt (1. Kor 9,19â€“23). Und doch hat Gott uns ein einziges Dokument hinterlassen, die Bibel, das zwar verschiedene Stilformen enth&#228;lt, auch Sprachstile. Dennoch ist die Qualit&#228;t der Sprache nie â€žcoolâ€œ â€“ an keiner Stelle. K&#246;nnen wir nicht Gott &#252;berlassen, was gut f&#252;r den Menschen ist? Er wei&#223; am besten, wie das Herz des Menschen â€žgeknacktâ€œ werden kann. Im &#220;brigen nimmt die Halbwertzeit der jungen â€žSpracheâ€œ zunehmend ab. Ob sich dann nicht zunehmend auch junge Menschen &#252;ber diese Bibelausgabe lustig machen werden?</p>
<p>9. Junge Menschen werden auf die Volxbibel verweisen k&#246;nnen und sagen: Das, was ich sage (und wie ich es sage), steht sogar in der â€žBibelâ€œ. Damit rechtfertigt die Volxbibel fleischliches Verhalten. Andere wiederum werden sich besonders extreme Ausdr&#252;cke vornehmen und Witze damit machen. Wie kann Gott dazu sein â€žAmenâ€œ geben? Zudem unterst&#252;tzt diese Ausgabe das ohnehin flacher und oberfl&#228;chlicher werdende Christentum. Jetzt bekommt man auch noch eine Begr&#252;ndung daf&#252;r mitgeliefert &#8230;<br />
<strong><br />
Volxnah oder volxfremd?</strong></p>
<p>Die neue Volxbibel wird Geschichte schreiben. Sie wird auch in nicht allzu langer Zeit Geschichte sein â€“ wie vieles Neue in dieser Welt. Die Ausgabe sieht aus wie eine Zigarettenschachtel. Statt der Gesundheitsminister-Warnung vor der Gesundheitssch&#228;digung durchs Rauchen hei&#223;t es hier: â€žLesen kann radikale Nebenwirkungen haben.â€œ Wir raten dringend vom Lesen oder gar Verbreiten der â€žVolxbibelâ€œ ab, um sich selbst und anderen den Blick auf das unverf&#228;lschte Wort Gottes zu erhalten. Ich zweifle zwar nicht daran, dass auch durch die Volxbibel Menschen zu dem Herrn Jesus finden k&#246;nnen. Es gibt in der Tat heutzutage viele Jugendliche, die genau diese Sprache sprechen.</p>
<p>Aber ich bin mir auch sicher, dass wir, wenn wir mit gr&#246;&#223;erer Entschiedenheit und Hingabe f&#252;r den Herrn t&#228;tig w&#228;ren, auch solche Menschen erreichen w&#252;rden. Mit einer allgemein verst&#228;ndlichen Bibel&#252;bersetzung in vern&#252;nftigem Deutsch, die Gottes Heiligkeit in dem benutzten Vokabular ebenso deutlich macht wie seine unbegreifliche Liebe. Jeder ist aufgerufen, dieses wunderbare â€žVolks-Buchâ€œ durch Wandel und Worte zu verbreiten &#8230;</p>
<p><font size="1">Â© aus: Folge mir nach - Heft 2/2006 - Christliche Schriftenverbreitung (CSV) - CSV</font>
</p>
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		<title>Nein zur Volxbibel</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 20:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Waldemar Grab hat einen &#8220;Arbeitskreises - Nein zur Volxbibel&#8221; gegr&#252;ndet, unter anderem haben sie ein 7-Punkte Programm auf ihrer Webseite ver&#246;ffentlicht.
1. Eine Einstellung des Verkaufes und der Verbreitung dieses Buches durch  den Herausgeber bzw. den volxbibel-Verlag (ein Unterverlag des  R.Brockhaus-Verlages) bzw. die Stiftung Christliche Medien scm,   und/oder&#8230;
2. &#8230; die Verantwortlichen Gemeindeleiter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waldemar Grab hat einen &#8220;Arbeitskreises - Nein zur Volxbibel&#8221; gegr&#252;ndet, unter anderem haben sie ein 7-Punkte Programm auf ihrer Webseite ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>1. Eine Einstellung des Verkaufes und der Verbreitung dieses Buches durch  den Herausgeber bzw. den volxbibel-Verlag (ein Unterverlag des  R.Brockhaus-Verlages) bzw. die Stiftung Christliche Medien scm,   und/oder&#8230;<br clear="all" /></p>
<p>2. &#8230; die Verantwortlichen Gemeindeleiter, Prediger und &#196;ltesten,  insbesondere die Jugendleiter, ja alle interessierten Christen auf die  starken inhaltlichen M&#228;ngel der &#8220;volxbibel&#8221; hinzuweisen, um einen  Verkauf an den christlichen B&#252;chertischen und christlichen Buchhandlungen sowie  einen Neudruck in der tschechichen Druckerei &#8220;FINIDR&#8221; oder auch jeder anderen Druckerei, zu verhindern&#8230;  und/oder&#8230;<a id="more-16"></a><br clear="all" /></p>
<p>3. &#8230; durch eine Informationspolitik an den zentralen Verkaufsstellen  einen Verkauf in den s&#228;kularen Buchhandlungen zu verhindern bzw. einzud&#228;mmen  sowie bei entsprechend positiven Zeitungsmeldungen oder TV-Darstellungen  (Talk-Shows etc.) des Herausgebers entsprechend zu agieren&#8230;  und/oder&#8230;<br clear="all" /></p>
<p>4. &#8230;eine Einsicht der Verantwortlichen von ProChrist 2006, dass die  Verbreitung der sog. &#8220;volxbibel&#8221; keine Unterst&#252;tzung der Mission bzw.  der Evangelisation im reinen, christlichen Sinne sein kann und man sich auch  dort wieder auf die bew&#228;hrten und segensreichen Bibel&#252;bersetzungen zur&#252;ck  besinnt&#8230;    und/oder&#8230;<br clear="all" /></p>
<p>5 &#8230;eine &#196;nderung des Namens &#8220;volxbibel&#8221; in einen Namen,  der dem Leser / Interessenten / K&#228;ufer    nicht suggeriert, es  handle sich hier um das &#8220;Wort Gottes&#8221; im geistlich inspirierten  Sinne&#8230;  und/oder&#8230;<br clear="all" /></p>
<p>6. &#8230;dass die Verantwortlichen verstehen, dass es in der sog. &#8220;volxbibel&#8221;  auch eine F&#252;lle theologisch falscher Sachverhalte und Interpretationen gibt,  die aus der Betrachtung der fundamentalen Bibel&#252;bersetzung niemals Bestand  haben k&#246;nnen     -    und dass  auch eine durch den Herausgeber angebotene Mitarbeit am Text der Neuauflage  durch die Leserschaft strikt abgelehnt werden muss &#8230; und/oder&#8230;<br clear="all" /></p>
<p>7. &#8230;dass in einer einmaligen Informationspolitik und Aufkl&#228;rung  mittelfristig ein Verbot der sogenannten &#8220;volxbibel&#8221;, m&#246;glichst  zusammen mit dem Arbeitskreis Christlicher Kirchen, ACK, auch auf  kirchlich-juristischem Wege erreicht wird.<br clear="all" /></p>
<p><font size="1">mehr lesen Sie unter &#8220;<a target="_blank" href="http://www.nein-zur-volxbibel.de/index2.html">Arbeitskreises Nein zur Volxbibel</a>&#8221; Â© Waldemar Grab</font>
</p>
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		<title>TOPIC schreibt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 20:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Christliche B&#252;cherstuben und Pfingstler boykottieren Volx-Bibel
Die 31 Filialen der Christlichen B&#252;cherstuben GmbH, die zur Christlichen Verlagsgesellschaft (Dillenburg) geh&#246;ren, werden die Volx-Bibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt f&#252;r die Kunden hei&#223;t es zur Begr&#252;ndung, dieses â€žMachwerk&#8221; rede â€žunfl&#228;tig und ungeb&#252;hrlich&#8221; von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volx-Bibel abzusehen und anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christliche B&#252;cherstuben und Pfingstler boykottieren Volx-Bibel</strong></p>
<p>Die 31 Filialen der Christlichen B&#252;cherstuben GmbH, die zur Christlichen Verlagsgesellschaft (Dillenburg) geh&#246;ren, werden die Volx-Bibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt f&#252;r die Kunden hei&#223;t es zur Begr&#252;ndung, dieses â€žMachwerk&#8221; rede â€žunfl&#228;tig und ungeb&#252;hrlich&#8221; von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volx-Bibel abzusehen und anderen vom Erwerb abzuraten.<a id="more-15"></a></p>
<p>Auch aus dem Arbeitskreis f&#252;r evangelikale Theologie (AfeT), einem Werk der Deutschen Ev. Allianz, kommt heftiger Widerspruch: â€žDiese gottesl&#228;sterliche ,Bibel&#8217; entspricht in keiner Weise dem, was von der Schrift als Orientierung f&#252;r Christen und Nichtchristen zu erwarten ist. Sie eint nicht, sie spaltet. Sie baut nicht auf, sie zersetzt&#8221;, hei&#223;t es in einer Stellungnahme des Theologischen Referenten der AfeT, Professor Dr. Herbert Klement, und des Dozenten Pfarrer Stefan Felber vom Theologischen Seminar St. Chrischona.<br />
Wie TOPIC erfuhr, haben sogar Freunde der Personen, die in der SCM-Spitze f&#252;r die Genehmigung der Blasphemie-Bibel verantwortlich waren, alles versucht, um in pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen die Ver&#246;ffentlichung doch noch zu verhindern - ohne Erfolg. Auch Hunderte von Protestbriefen, die wegen der Volx-Bibel an die SCM geschickt wurden, richteten bisher nichts aus.</p>
<p>Da stellt sich die Frage, wer in der SCM-Spitze ein Interesse daran hat, dass ein solch gottesl&#228;sterliches Werk unter allen Umst&#228;nden herauskommen soll? Wer sind die Leute wirklich, die das durchgesetzt haben? Andrerseits m&#252;ssen evangelikale Christen dar&#252;ber nachdenken, ob sie nicht eines fernen Tages gefragt werden k&#246;nnten, was sie gegen die Verbreitung der Volx-Bibel, gegen die Verl&#228;sterung der Heiligen Schrift, unternommen haben. Die Apostolische Pfingstgemeinde Leipzig hat daraus f&#252;r sich Konsequenzen gezogen. Sie wird bei den SCM-Verlagen keine Literatur mehr beziehen und empfiehlt im Internet anderen â€žverantwortlichen Christen&#8221;, das gleiche zu tun.</p>
<p><font size="1">Â© Topic - Nr. 1/ 2006 - Ulrich Skambraks</font>
</p>
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		<title>Eine Bibel â€žvom Volk f&#252;rs Volk?&#8221;</title>
		<link>http://volxbibel.erweckungs.net/gegenstimmen/wolfgang-buehne-clv</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 20:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Wolfgang B&#252;hne
Als vor einigen Monaten bekannt wurde, dass der Brockhaus-Verlag beabsichtigt, unter dem Namen â€žVolxbibel&#8221; eine Bibel-&#220;bertragung in der Umgangssprache nicht christlich gepr&#228;gter Randgruppen junger Menschen herauszugeben, l&#246;ste das heftige und kontroverse Reaktionen aus. Nicht nur j&#252;ngere Christen, sondern auch solche, die man zur &#228;lteren Generation z&#228;hlt, zeigten eine positive bis begeisterte Reaktion und andererseits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wolfgang B&#252;hne</em></p>
<p>Als vor einigen Monaten bekannt wurde, dass der Brockhaus-Verlag beabsichtigt, unter dem Namen â€žVolxbibel&#8221; eine Bibel-&#220;bertragung in der Umgangssprache nicht christlich gepr&#228;gter Randgruppen junger Menschen herauszugeben, l&#246;ste das heftige und kontroverse Reaktionen aus. Nicht nur j&#252;ngere Christen, sondern auch solche, die man zur &#228;lteren Generation z&#228;hlt, zeigten eine positive bis begeisterte Reaktion und andererseits protestierten nicht nur &#228;ltere, sondern auch zahlreiche jugendliche Christen gegen dieses Vorhaben, das als ein â€žfrevelhaftes Werk&#8221;, eine Entw&#252;rdigung und Verf&#228;lschung der Heiligen Schrift empfunden wurde.<a id="more-14"></a></p>
<p>Inzwischen sind zahlreiche Stellungnahmen und Abhandlungen zu diesem Thema geschrieben worden. Auch der Verlag hat sich verschiedentlich zu der besorgten und deutlichen Kritik ge&#228;u&#223;ert und auch &#196;nderungen vorgenommen, was die Wortwahl und auch den Vertriebsweg der â€žVolxbibel&#8221; betrifft, die noch im Dezember, also rechtzeitig zum Weihnachts-Gesch&#228;ft, erscheinen wird.</p>
<p>W&#228;hrend der Buchmesse in Frankfurt wurde dieses Projekt von Martin Dreyer, dem Initiator dieser â€žBibel&#8221;, auf einem besonderen Stand vorgestellt. Daher nutzte ich die Gelegenheit, mir einige â€žAutoren-Lesungen&#8221; Dreyers anzuh&#246;ren und mir aus erster Hand in einem l&#228;ngeren, sehr offenen Gespr&#228;ch mit ihm ein Bild von der Vorgeschichte, Entwicklung und Zielsetzung dieser â€žVolxbibel&#8221; zu machen.</p>
<p><strong>Die Vorgeschichte</strong></p>
<p>Um die Zielsetzung und Herausgabe dieser â€žBibel&#8221; richtig verstehen und fair beurteilen zu k&#246;nnen ist es hilfreich, etwas &#252;ber den Initiator und die Entstehungsgeschichte zu erfahren. Martin Dreyer kommt aus der Punk-Szene in Hamburg und erlebte, dass zun&#228;chst seine Eltern und Geschwister durch den Besuch der â€žGlaubenskurse&#8221; von Pastor Wolfram Kopfermann und seinen Mitarbeitern zum Glauben kamen. Dadurch herausgefordert besuchte Martin einen Gottesdienst in der Petri-Kirche, wo er sich auch bekehrte.</p>
<p>In den Jahren 1990-91 lebte er in einer Art â€žJ&#252;ngerschafts-Schule&#8221; unter der Leitung von â€žJugend mit einer Mission&#8221; in Amsterdam, wo er u.a. in einem Hausboot unter Drogens&#252;chtigen missionierte. W&#228;hrend dieser Zeit betete er viel und bekam dabei den starken Impuls, das Matth&#228;us-Evangelium auswendig zu lernen. Als er w&#228;hrend dieser Periode in Amsterdam an einer charismatischen Konferenz teilnahm, erlebte er am letzten Tag, dass Brent Blue â€“ ein Vineyard-Pastor aus Colorado mit einer â€žprophetischen Begabung&#8221; â€“ pl&#246;tzlich mit dem Finger auf ihn zeigte und ihn aufforderte aufzustehen.</p>
<p>Der â€žprophetische&#8221; Ausspruch lautete: â€žGott sieht in dir einen Matth&#228;us. So wie Matth&#228;us Gottes Wort seinen Leuten so sollst du sein Wort deinen Leuten &#252;bersetzen!&#8221;</p>
<p>Im Herbst 1991 gr&#252;ndete er die Jugendbewegung â€žJesus-Freaks&#8221;, die er bis 1998 leitete. Dort sollten vor allem Drogens&#252;chtige, Punks und Au&#223;enseiter mit dem Evangelium erreicht werden. Nach eigenen Angaben gibt es inzwischen etwa 110 Gruppen im deutschsprachigen Europa.</p>
<p>1996 kam es allerdings in seinem Leben zu einem R&#252;ckfall, er erlebte ein â€žBurn Out&#8221;, distanzierte sich in der folgenden Zeit von der Gemeinde und schlie&#223;lich sogar vom christlichen Glauben, so dass auch seine Ehe daran zerbrach. Durch seine zweite Frau Rahel und den Umzug nach K&#246;ln kam es im Jahr 2002 zu einem Neuanfang im Glauben. In der Seelsorge von Rudi Pinke - charismatischer Pastor des â€žChristlichen Zentrums Frankfurt&#8221; - wurde seine Vergangenheit aufgearbeitet und im Gebet vor Gott bereinigt. Als normales Mitglied der â€žJesus- Freaks&#8221; in Remscheid wurde er 2003 von einem M&#252;nchener Pastor an das â€žprophetische Wort&#8221; &#252;ber ihn erinnert und dadurch angeregt, das Neue Testament in die heutige Sprache jugendlicher Menschen zu &#252;bertragen.</p>
<p>Diese &#220;bertragung bekam den Namen â€žVolxbibel&#8221; in Anlehnung an die â€žVolx-K&#252;che&#8221; in Hamburg, wo kostenlos Essen â€žvom Volk f&#252;rs Volk&#8221; ausgeteilt wird â€“ so soll auch diese &#220;bertragung â€žvom Volk f&#252;rs Volk&#8221; sein.</p>
<p>Zun&#228;chst wollte der Brockhaus-Verlag diese &#220;bertragung herausgeben, aber auf Grund zahlreicher Proteste wurde ein eigener Verlag f&#252;r die Herausgabe gegr&#252;ndet, der unter dem Dach der SCM (Stiftung Christlicher Medien, Witten) arbeitet, dem auch die Verlage Brockhaus, Oncken, ERF, H&#228;nssler und Bundes-Verlag angeh&#246;ren.</p>
<p><strong>Die Zielsetzung</strong></p>
<p>Martin Dreyer, der nach eigener Aussage pers&#246;nlich in der Schlachter-Bibel liest, m&#246;chte mit dieser &#220;bertragung vor allem junge Menschen erreichen, von denen er annimmt, dass sie kaum lesen und die bisher erschienenen Bibelausgaben nicht oder nur sehr schwer verstehen k&#246;nnen. Er geht davon aus, dass Jesus â€“ wenn er heute unter uns leben w&#252;rde â€“ eine zeitgem&#228;&#223;e Sprache sprechen und Beispiele aus unserem heutigen Lebensalltag w&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<p>Obwohl auf den Werbeseiten f&#252;r die Volxbibel von einer â€ž&#220;bersetzung&#8221; die Rede ist, bezeichnet Dreyer seine Arbeit als eine â€ž&#220;bertragung&#8221; in die Umgangssprache junger Menschen und w&#252;rde die Volxbibel nicht als â€žHeilige Schrift&#8221; bezeichnen. Sein Wunsch ist, dass die Leser angeregt werden, eine genauere &#220;bersetzung wie die Elberfelder-, Schlachter- oder Luther-Bibel zu kaufen. Daher soll auch in einem Teil der Aufage der Volxbibel ein Hinweis oder Werbezettel f&#252;r eine konservative Bibel beigef&#252;gt werden.</p>
<p>Die Arbeitsweise Bei der &#220;bertragung des Neuen Testamentes wurde nicht vom griechischen Grundtext ausgegangen, sondern als Grundlage dienten â€žHoffnung f&#252;r alle&#8221;, die Elberfelder- und Luther&#220;bersetzung, um â€žso frei wie m&#246;glich und so genau wie n&#246;tig&#8221; den Text wiederzugeben. Diese &#220;bertragung soll dann â€“ da sich die Sprache der jungen Menschen sehr schnell &#228;ndert â€“ laufend dem Sprachgebrauch angepasst werden, wobei jeder eingeladen wird, per Internet â€žan der ersten Bibel mit Open Source Hintergrund&#8221; mitzuarbeiten, wobei er seine â€žeigenen &#220;bersetzungsvorschl&#228;ge positionieren&#8221; kann.</p>
<p>Im Prospekt kann man dazu lesen: â€žDie Volxbibel w&#252;rde so das erste Buch der Welt werden, an dem wirklich alle Welt mitschreiben und mitgestalten kann! Eine Bibel f&#252;r das ,Volkâ€˜ vom ,Volkâ€˜, geschrieben von Fachleuten wie auch von Laien.&#8221; (Ein inhaltsschwerer Satz in Bezug auf die Wertsch&#228;tzung und Einsch&#228;tzung der Heiligen Schrift!) Die eingegangenen Vorschl&#228;ge werden dann von einem Team &#252;berpr&#252;ft, zu dem ein Theologe, ein Religionsp&#228;dagoge und Martin Dreyer geh&#246;ren, die dann dar&#252;ber entscheiden, welche Vorschl&#228;ge bei der n&#228;chsten Version (Volxbibel 3.11; 4.0 usw.) &#252;bernommen werden.</p>
<p><strong>Der Sprachgebrauch</strong></p>
<p>â€žAtemberaubende, mutige und provozierende Sprache&#8221; â€“ so wurde diese &#220;bertragung vom Brockhaus Verlag angek&#252;ndigt. Martin Dreyer begr&#252;ndet das so: â€žDie Sprache &#228;ndert sich laufend. Fr&#252;her nannte man etwas â€žsch&#246;n&#8221;, sp&#228;ter â€žtoll&#8221;, â€žklasse&#8221;, schlie&#223;lich â€žgeil&#8221; und heute â€žkrass&#8221;.</p>
<p>Mit dieser Begr&#252;ndung nimmt sich der Herausgeber die Freiheit, Begriffe der Bibel zu &#252;bertragen. Hier einige Beispiele:</p>
<p><em>Vater im Himmel â€“ Hey, unser Papa da oben<br />
Schriftgelehrte â€“ religi&#246;se Spinner<br />
J&#252;nger - Jungs, Ausbildungstruppe<br />
Gl&#252;ckselig, selig â€“ gut drauf sein<br />
Beten â€“ labern, anquatschen<br />
Sprechen â€“ Ansage machen<br />
Belohnung â€“ fett absahnen<br />
Trauernde â€“ Depressive<br />
Angst â€“ Schiss, Paras<br />
Bitten - schnorren<br />
Mund â€“ Fresse<br />
S&#252;nde â€“ Mist<br />
Lust â€“ Bock</em></p>
<p>Doch nicht nur Grundbegriffe der Bibel werden ver&#228;ndert, sondern auch Gegenst&#228;nde werden ausgetauscht, sodass nicht nur eine sprachliche, sondern auch eine kulturelle Anpassung vorgenommen wird: Aus dem â€žSalz der Erde&#8221; werden â€žK&#252;hlschr&#228;nke&#8221; (Mt 5,13), aus dem Gleichnis vom â€žS&#228;mann&#8221; (Mt 13) wird die â€žStory von der guten Software und der schlechten Hardware&#8221;. Der verlorene Sohn, der in Lk 15 bei den â€žSchweinen&#8221; landet, wird zum â€žToilettenmann bei McDonalds&#8221;, der so schlecht bezahlt und behandelt wird, dass er nicht einmal die Speisereste aus der Abfalltonne essen darf (was hoffentlich keine Verleumdungsklage von Seiten dieser Restaurant-Kette zur Folge hat). Das â€žBrot&#8221; oder die â€žSchlange&#8221; (Mt 7, 9f) werden zum â€žLolly&#8221; und zur â€žMottenkugel&#8221;.</p>
<p>Auch in der Umschlags-Gestaltung dieser â€žBibel&#8221; hat man sich eine kulturelle Anpassung einfallen lassen, die sicher das Interesse an diesem Buch wecken soll, aber ganz sicher keinen Respekt und keine Hochachtung vor dem Wort Gottes ausdr&#252;ckt: Sie erinnert an eine vergr&#246;&#223;erte Zigaretten-Schachtel mit der aufgedruckten Warnung vor gesundheitlichen Sch&#228;den.</p>
<p><strong>Grunds&#228;tzliche Bedenken</strong></p>
<p><em><strong>1. Ist eine Bibel â€žvom Volk f&#252;rs Volk&#8221;, an der â€žalle Welt&#8221; mitschreiben kann, noch das Wort Gottes?</strong></em></p>
<p>Wenn wir wirklich davon &#252;berzeugt sind, dass das Wort Gottes in allen Teilen und auch in der Wortwahl durch den Heiligen Geist inspiriert ist (gemeint ist hier der hebr. bzw. griech. Originaltext), kann die Konsequenz doch nur sein, dass diese â€žHeilige Schrift&#8221; so wortgetreu wie eben m&#246;glich in die jeweilige Sprache &#252;bersetzt wird. Das setzt eine gute Kenntnis der Sprachen, Gewissenhaftigkeit, Gottesfurcht und geistliche Reife voraus.</p>
<p>Eine Bibel, an der jeder mitschreiben kann, ist eine respektlose Verf&#228;lschung des Wortes Gottes und stellt die vermeintlichen Bed&#252;rfnisse einer Gruppe von Menschen in den Mittelpunkt und &#252;ber die Autorit&#228;t Gottes. Eine derart verfremdete, profanisierte â€žBibel&#8221; ist kein Zeugnis der Wertsch&#228;tzung und des Respektes vor dem Autor der Heiligen Schrift, sondern folgt dem Grundsatz: â€žDer Zweck heiligt die Mittel.&#8221;</p>
<p>H. G. W&#252;nch hat es treffend ausgedr&#252;ckt: â€žWir brauchen eine &#220;bersetzung, die Â´dem Volk aufs Maul schautÂ´, keine &#220;bersetzung, die den Menschen nach dem Maul redet.&#8221; (1)</p>
<p><em><strong>2. Die Bibel ist kein Buch, welches den Anspruch hat, in allen Teilen leicht lesbar und leicht verst&#228;ndlich zu sein! Zum Verst&#228;ndnis ist man auf die Hilfe des Heiligen Geistes angewiesen, der den Verstand erleuchten und Erkenntnis schenken muss.</strong></em></p>
<p>Eine segensreiche Besch&#228;ftigung mit der Bibel erfordert Ernsthaftigkeit, Konzentration und eine Offenheit f&#252;r Gottes Gedanken. Menschliche, wenn auch gutgemeinte Versuche, Gottes Wort durch Ver&#228;nderung, Anpassung oder Illustration interessanter zu machen, k&#246;nnen die Kraft und Wirkung des Wortes Gottes nicht verbessern oder verst&#228;rken. Und schlie&#223;lich sind Gottes Verhei&#223;ungen an sein Wort gebunden. Wir sind dankbar f&#252;r jede &#220;bersetzung, die sowohl auf verst&#228;ndliche Sprache, als auch auf gr&#246;&#223;tm&#246;gliche N&#228;he zum Grundtext achtet.</p>
<p>Jeder, der aufrichtig die Wahrheit sucht, wird in einer solchen Bibel lesen und auch verstehen  k&#246;nnen, was zu seiner Rettung n&#246;tig ist. Als Evangelist hat man sicher die Freiheit, das Evangelium volkst&#252;mlich, in einer dem Verst&#228;ndnis der Zuh&#246;rer entsprechenden Weise zu predigen und zu erkl&#228;ren. Doch das Wort Gottes selbst sollte man so genau wie m&#246;glich zitieren.</p>
<p><strong>Weitere Bef&#252;rchtungen</strong></p>
<p>1. Als Eltern, Erzieher, Lehrer usw. haben wir auch die Aufgabe, die Sprache und das Leseverhalten der Kinder und Jugendlichen zu pr&#228;gen. Eine gute â€žKinderbibel&#8221; wird sich nicht der Kleinkindersprache bedienen, sondern durch eine gute, verst&#228;ndliche Ausdrucksweise die Sprache der Kinder kultivieren. Wenn das Vorbild der Volxbibel Schule macht, wird das zuk&#252;nftig auch Auswirkungen auf die Wortwahl und das sprachliche Niveau z.B. bei der Wortverk&#252;ndigung haben.</p>
<p>2. Es ist zu bef&#252;rchten, dass andere Bibel-Verlage aus gesch&#228;ftlichen Gr&#252;nden versuchen werden, weitere, noch â€žkrassere&#8221; &#220;bertragungen der Bibel herauszugeben, um dem geweckten Geschmack an â€žVolxbibeln&#8221; zu entsprechen und den R&#252;ckgang der bisherigen &#220;bersetzungen auszugleichen.</p>
<p>3.  M&#246;glicherweise werden junge Christen damit beginnen, die Volxbibel eifrig zu lesen - aber nicht, um Gottes Gedanken kennen zu lernen, sondern durch das Angebot der Mitarbeit an weiteren Revisionen in einen Wettstreit um noch â€žsteilere&#8221; und â€žmegastarke&#8221; Wortsch&#246;pfungen zu geraten.</p>
<p>4.  Vermutlich werden nicht allzu viele v&#246;llig Au&#223;enstehende mit gro&#223;em Interesse zu dieser â€žBibel&#8221; greifen, sondern vor allem ein Teil der Gemeindejugend, die ohnehin den Geschmack an fester Speise weitgehend verloren hat â€“ vielleicht, weil wir als &#228;ltere Generation ihnen die Sch&#246;nheit und den Reichtums des Wortes nicht liebgemacht und vorgelebt haben. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Jungbekehrte â€“ selbst wenn sie nur wenig Schulbildung haben â€“ oft dankbar und lernbegierig nach guten und wortgetreuen &#220;bersetzungen greifen.</p>
<p>Es ist sicher nicht zuf&#228;llig, dass ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an welchem die Volxbibel erscheinen soll, auch die &#252;berarbeitete â€žalte&#8221; Elberfelder &#220;bersetzung in verschiedenen Ausgaben neu aufgelegt wird (siehe Buchbesprechungen Seite 23), auf die auch viele junge Christen mit Interesse warten.</p>
<p>5. Moslems und &#252;berzeugte Vertreter anderer Religionen bekommen einen weiteren Grund, um uns als Christen zu verachten und nicht ernst zu nehmen, wenn wir mit unserem Anspruch, die absolute Wahrheit zu kennen, mit in der Bibel geoffenbarten Wahrheiten derma&#223;en respektund ehrfurchtslos umgehen.</p>
<p>Die gr&#246;&#223;ere Mehrheit der Zeitgenossen wird voraussichtlich &#252;ber diese banalen, anbiedernden Versuche, Nichtchristen durch die Volxbibel mit dem Evangelium zu erreichen, nur mitleidig l&#228;cheln und Unverst&#228;ndnis zeigen. In den Religionen scheint wesentlich mehr Achtung vor â€žheiligen Schriften&#8221; vorhanden zu sein.</p>
<p>Stefan Felber (Dozent am Theologischen Seminar Chrischona) und Herbert Klement (theologischer Lehrer an der STH Basel) haben in einer ausf&#252;hrlichen Stellungnahme zur Volxbibel treffend ge&#228;u&#223;ert: â€žDie theologische und geistige Erosion dr&#228;ngt nur ein weiteres St&#252;ck ins Heiligtum, in Bibelwort und Gemeinde vor, macht sich dort breit und zersetzt den Respekt nicht nur vor einer gepflegten Sprache, vor dem Alter, tiefer: vor Gottes Wort und schlie&#223;lich vor Gott selbst &#8230; Die Volxbibel gibt Mission und Evangelisation nicht einen Schub, sondern einen R&#252;ckenschuss &#8230; Luther sprach von der Klarheit der Schrift â€“ nicht ihrer Durchsichtigkeit, sondern ihrer Helligkeit und Leuchtkraft. Die Volxbibel verdunkelt das Licht des Wortes, indem es reduziert und verballhornt wird. Diese gottesl&#228;sterliche â€žBibel&#8221; entspricht in keiner Weise dem, was von der Schrift als Orientierung f&#252;r Christen und Nichtchristen zu erwarten ist. Sie eint nicht, sie spaltet. Sie baut nicht auf, sie zersetzt.&#8221; (2)</p>
<p>Aber auch das muss gesagt werden: Nicht nur Martin Dreyer, der Initiator der Volxbibel, ist verantwortlich f&#252;r diese folgenschwere Weichenstellung einer evangelikalen Verlagsgemeinschaft, die bisher vor allem f&#252;r wortgetreue Bibel&#252;bersetzungen bekannt war. Martin Dreyer hat ohne Frage ein Herz f&#252;r au&#223;enstehende junge Menschen, die er f&#252;r unseren Herrn Jesus gewinnen m&#246;chte â€“ trotz aller Verirrungen in der Vergangenheit und fragw&#252;rdiger Praktiken in der Gegenwart!</p>
<p>Schuldig machen sich hier vor allem auch die Br&#252;der und Verlagsleute, die Martin Dreyer bei diesem Projekt unterst&#252;tzt und auf die Schulter geklopft haben, anstatt ihm geistlich zu raten und zu helfen, sein evangelistisches Anliegen in einer Weise zu verwirklichen, die Gott verherrlicht.</p>
<p><font size="1">1. Idea Nr. 47, S. 18<br />
2. Stellungnahme von Dr. Stefan Felber und Prof. Dr. Herbert Klement</font></p>
<p><font size="1">Â© Wolfgang B&#252;hne - Christlicher Literaturdienst - CLV</font>
</p>
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		<title>Christlichen B&#252;cherstube GmbH</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 18:06:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die 31 Filialen der Christlichen B&#252;cherstuben GmbH (Dillenburg) werden die  Volxbibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt f&#252;r die Kunden hei&#223;t es  zur Begr&#252;ndung, dieses â€žMachwerkâ€œ rede â€žunfl&#228;tig und ungeb&#252;hrlichâ€œ  von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volxbibel  abzusehen und anderen vom Erwerb abzuraten.
Â© gemeinde.org - idea

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 31 Filialen der Christlichen B&#252;cherstuben GmbH (Dillenburg) werden die  Volxbibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt f&#252;r die Kunden hei&#223;t es  zur Begr&#252;ndung, dieses â€žMachwerkâ€œ rede â€žunfl&#228;tig und ungeb&#252;hrlichâ€œ  von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volxbibel  abzusehen und anderen vom Erwerb abzuraten.</p>
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		<title>Was kommt mit der neuen â€žVolxbibel&#8221;?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 18:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[von Pfr. Dr. Stefan Felber und Prof. Dr. Herbert Klement
Ist die Volxbibel so ernstzunehmen, da&#223; man sich die M&#252;he einer schriftlichen Stellungnahme machen soll? Wir denken: Ja, denn viele haben gefragt, warum wir die Volxbibel ablehnen.
I. Was ist die Volxbibel?
Am 15. Dezember 2005 erscheint die sogenannte â€žVolxbibel&#8221;, die seit Monaten f&#252;r Gespr&#228;chsstoff sorgt.1 Zun&#228;chst sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Pfr. Dr. Stefan Felber und Prof. Dr. Herbert Klement</em></p>
<p>Ist die Volxbibel so ernstzunehmen, da&#223; man sich die M&#252;he einer schriftlichen Stellungnahme machen soll? Wir denken: Ja, denn viele haben gefragt, warum wir die Volxbibel ablehnen.</p>
<p><strong>I. Was ist die Volxbibel?</strong></p>
<p>Am 15. Dezember 2005 erscheint die sogenannte â€žVolxbibel&#8221;, die seit Monaten f&#252;r Gespr&#228;chsstoff sorgt.1 Zun&#228;chst sollte das Projekt im R. Brockhaus-Verlag verwirklicht werden. Nach Protesten wurde das Projekt in eine Verlagsstiftung &#252;berf&#252;hrt, &#252;ber die Brockhaus als Mitglied nach wie vor beteiligt ist. In einer Verlautbarung von Bettina Wendland (&#214;ffentlichkeitsarbeit des Brockhaus-Verlags) vom 11.11.2005 wird versucht, den Stellenwert der Volxbibel niedrig zu halten: es handle sich um â€žkeine Bibel&#252;bersetzung im eigentlichen Sinn&#8221;. Der &#220;bersetzer Martin Dreyer, geb. 1965, Gr&#252;nder und ehemalige Leiter der Jesus Freaks, spricht allerdings unbefangen von seiner Bibel&#252;bersetzung, deren Cover an eine Zigarettenschachtel erinnert.<a id="more-12"></a></p>
<p>Dreyer m&#246;chte so nah wie m&#246;glich an die Gegenwartssprache von Jugendlichen herankommen. In einem vorab ver&#246;ffentlichten Grundsatzpapier2 wird begr&#252;ndet, warum â€žnoch&#8221; eine neue Bibel&#252;bersetzung erstellt wird. Behauptet wird, da&#223; â€ždie existierenden &#220;bersetzungen&#8221; anders sprechen als â€ždas [!] Volk, besonders das junge Volk&#8221;, mehr noch: da&#223; sie â€žam Leben heutiger junger Menschen total vorbeigehen&#8221; (Hervorhebung hinzugef&#252;gt). Als Zielgruppe der neuen Bibel werden Kinder und Jugendliche genannt, wie sie &#252;berall in der kirchlichen Arbeit vorkommen; diese Bibel soll weitergegeben bzw. benutzt werden bei Taufe, Konfirmation, Religions- und Kommunionunterricht. â€žDer Jesus-Film hat gezeigt, dass ein breites Interesse an dem christlichen Glauben unter den Menschen vorhanden ist. Die Quelle hierf&#252;r, die Bibel enth&#228;lt alle n&#246;tigen Informationen dazu.&#8221;</p>
<p>Das ExposÃ© nennt als Maxime: â€žSo frei wie m&#246;glich, so genau wie n&#246;tig&#8221;; die leitende Fragestellung stimmt genau mit dem Konzept von â€žGute Nachricht&#8221; und â€žHoffnung f&#252;r alle&#8221; &#252;berein: â€žWie w&#252;rde es heute gesagt werden?&#8221; Es ist das Ziel des â€žclosest natural equivalent&#8221;, d.h. die am nat&#252;rlichsten klingende Entsprechung, von dem die &#220;bersetzungstheorie der sog. funktionalen &#196;quivalenz bestimmt ist (seit Ende der 1960er Jahre; Hauptvertreter: Eugene A. Nida).</p>
<p>Dreyer beruft sich zwar f&#252;r seine Arbeit auf â€žHoffnung f&#252;r alle&#8221;, die er bei seinem â€ž&#220;bersetzen&#8221; (neben Elberfelder- und Lutherbibel3) zugrunde gelegt hat, er geht aber &#252;ber dieses Konzept hinaus:</p>
<p>1. Es handelt sich um einen radikalisierten Ansatz. Die genannte Maxime impliziert den konsequenten Verzicht auf biblische Grundbegriffe und deren &#220;berf&#252;hrung in moderne â€“ nicht nur Worte, sondern auch neue Gegenst&#228;nde und Bilder: aus dem â€žSalz der Welt&#8221; werden â€žK&#252;hlschr&#228;nke&#8221; (Mt 5,13); das Gleichnis vom S&#228;mann wird zur â€žStory von der guten Software und der schlechten Hardware&#8221;; aus dem â€žHimmelreich&#8221; wird â€žGottes Ding&#8221; (Mt 5,19); aus dem â€žS&#252;nder&#8221; wird ein â€žDreckskerl&#8221; (Lk 5,8), aus der Auferstehung ein â€žfettes Comeback&#8221; (&#220;berschrift zu Mt 28) usw. Die Wahl neuer Gegenst&#228;nde impliziert den Schritt von der sprachlichen zur kulturellen Adaption. Damit ist die Volxbibel das deutsche Gegenst&#252;ck zur englischen NT-&#220;bersetzung von John Henson, â€žAs Good As New&#8221;. In dieser wird etwa aus dem bleibenden Zorn Gottes &#252;ber den Ungl&#228;ubigen ein schlichtes, den Zorn und die Aktivit&#228;t Gottes ausblendendes: â€žthey will have a bad time&#8221; (Joh 3,36).</p>
<p>Zur konsequenten Ausrichtung auf â€“ wirkliche oder vermeintliche â€“ jugendliche Sprache geh&#246;rt auch die urspr&#252;nglich geplante Verwendung von F&#228;kalsprache. Allein in den wenigen bisher bekannten Textbeispielen taucht â€žSchei&#223;e&#8221; in Ps 121,7; Jes 4,4; 2.Petr 2,22 und Phil 3,8 auf.4</p>
<p>2. Es soll eine Bibel entstehen, bei der nicht nur â€“ in Verk&#252;rzung eines Luther-Zitats â€“ dem Volk aufs Maul geschaut wird und das Volk Adressat der Botschaft bleibt, sondern bei dem das Volk selbst den Text schreibt und so vom Objekt zum Subjekt der Kommunikation wird. Schon dieses Vorhaben, â€ždie erste Bibel mit Open Source Hintergrund&#8221; zu sein, sorgt f&#252;r gro&#223;es Medienecho. Im Prospekt hei&#223;t es abschlie&#223;end und mit Fettdruck hervorgehoben: â€žDie Volxbibel w&#252;rde so das erste Buch der Welt werden, an dem wirklich alle Welt mitschreiben und mitgestalten kann! Eine Bibel f&#252;r das â€šVolkâ€™ vom â€šVolkâ€™, geschrieben von Fachleuten wie auch von Laien.&#8221;</p>
<p>Die eingegangenen Textvorschl&#228;ge werden dann selektiert â€“ so Dreyer auf der Buchmesse â€“ â€žwie bei der Evolution: da sitzt ein Theologe, ein Religionsp&#228;dagoge, ich nat&#252;rlich â€¦&#8221;, und diese entscheiden jeweils &#252;ber ein â€žUpdate&#8221;: Dreyer nennt in Windows-Kategorien Volxbibel 3.11, Volxbibel 4.0, Volxbibel XP Service Pack 2 etc. â€žSo wird es auch noch in 1000, in 2000 Jahren eine Bibel in aktueller Sprache geben!&#8221;</p>
<p><strong>II. Was hei&#223;t â€žHeilige Schrift&#8221;?</strong></p>
<p>Die Heilige Schrift ist Nahrung und Licht der Gl&#228;ubigen auf dem Weg. Sie ist die Gabe Gottes an seine Gemeinde. Nur in ihr wird sie geglaubt, und nur durch sie wird sie missionarisch wirksam, wie die Apostelgeschichte immer wieder zeigt.</p>
<p>Weil sie die Gabe Gottes ist, kann nicht jeder mitschreiben. Bibel&#252;bersetzung erfordert sehr viel: eine hervorragende Kenntnis nicht nur der Gegenwartssprachen, auch der Ausgangssprachen. Vom Umgang mit den Ursprachen oder der biblischen Zeitgeschichte h&#246;ren wir bei Dreyer nichts; schon gar nicht davon, wie die &#220;bersetzungsaufgabe alle anderen Disziplinen der Theologie umgreift. Man vergleiche die Vorstellung von Bibel&#252;bersetzung als einem Jedermann-Projekt mit Luthers un&#252;bertroffener Ehrfurcht vor dem Wort Gottes: â€žDie heiligen Schriften meine niemand gen&#252;gend geschmeckt zu haben, wenn er nicht 100 Jahre lang mit den Propheten die Kirche regiert hat&#8221;, schrieb er auf seinem letzten Zettel.</p>
<p>Dreyer geht den Weg zuende, auf dem schon â€žGute Nachricht&#8221; und â€žHoffnung f&#252;r alle&#8221; unterwegs waren: Da sich Sprache rasch ver&#228;ndere, so die Grundannahme, gelten auch biblische Grundbegriffe wie Reich Gottes, Gerechtigkeit, Rechtfertigung als ersetzbar. Die bisherigen Publikationen der Volxbibel-Vertreter lassen f&#252;r solche Fragen nicht einmal den Ansatz eines Problembewu&#223;tseins erkennen. Wie eine Dampfwalze fahren sie &#252;ber die kantigen Schriftworte hinweg und triumphieren: Seht, es geht doch! Hauptsache, es funktioniert â€“ d.h., es findet ein, nicht n&#228;her bestimmbares, Angesprochensein des modernen Menschen statt. Der Adressat soll den Eindruck haben, hier werde wirklich auf seiner Ebene kommuniziert.</p>
<p>Die Bibel sinkt hier wieder zu dem herab, was die Aufkl&#228;rung in ihr sah: Sie enth&#228;lt â€žInformationen&#8221;, wird Werkzeug f&#252;r die fromme Absicht, Menschenleben zu ver&#228;ndern. Nicht die Buchstaben und Worte sind inspiriert, sondern nur noch die Inhalte, wie man im 18.Jahrhundert annahm (J. S. Semler) oder gar nur noch ihre personale Wirkung, eine â€ždynamische &#196;quivalenz&#8221;. Kommt es darauf an, m&#246;glichst den gleichen oder einen &#228;hnlichen Effekt zu erzielen wie in der urspr&#252;nglichen Kommunikationssituation, dann wird die &#220;bersetzungsgenauigkeit letztlich gleichg&#252;ltig, solange nur ein Angesprochensein des modernen Menschen m&#246;glich bleibt.</p>
<p>Der radikale R&#252;ckgang von der Form des Textes auf den vermeintlich rasch verst&#228;ndlichen Inhalt5 sowie die kulturelle Adaption wird sich auf jeder Buchseite niederschlagen. Mt 5,13-19 und das Vaterunser seien als Beispiele angef&#252;hrt (links: Luther 1984, rechts: Volxbibel, wie sie Dreyer bei der Buchmesse vorgelesen hat6; mit &#220;berschriften):</p>
<p><em><strong>Salz und Licht</strong></em></p>
<p><em>13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr n&#252;tze, als da&#223; man es wegsch&#252;ttet und l&#228;&#223;t es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man z&#252;ndet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So la&#223;t euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.</em></p>
<p><em><strong>K&#252;hlschr&#228;nke und Licht â€“ wie Christen in der Welt abgehen sollen</strong></em></p>
<p><em>13 Ihr seid wie K&#252;hlschr&#228;nke f&#252;r diese Welt, ohne euch w&#252;rde alles Gute vergammeln. Wenn dieser K&#252;hlschrank aber nicht mehr funktioniert, geh&#246;rt er auf den Schrott, wo er verrotten soll. 14 Auch sehe ich euch wie einen 1000-Watt- Halogenstrahler, der es hell macht in der Welt. Wenn eine Stadt oben auf dem Berg liegt, kann man ihre Beleuchtung nachts ja auch kilometerweit sehen. 15 Wenn Du dir eine Lampe f&#252;r dein Zimmer besorgst und nachts anmachst, dann stellst du sie dir ja auch nicht unters Bett. Ganz im Gegenteil, du h&#228;ngst sie oben irgendwo auf, damit es im ganzen Zimmer hell wird. 16 Genau so soll auch euer Licht f&#252;r alle Menschen sichtbar sein. So wie ihr lebt und drauf seid, daran sollen sie euren Papa im Himmel erkennen und von ihm begeistert sein.</em></p>
<p><em>17 Ihr glaubt doch nicht im Ernst, ich bin da, um das, was Gott damals durch die Propheten gesagt hat, und durch Mose, den alten Vertrag, f&#252;r null und nichtig zu erkl&#228;ren. Ganz im Gegenteil, ich bin dazu da, um genau das voll durchzuziehen, was dort steht. 18 Denn das m&#252;&#223;t ihr euch klarmachen: nicht die kleinste Klausel wird jetzt unwirksam. Es wird so lange funktionieren, wie die Erde funktioniert. 19 Wenn einer behauptet, dieser alte Vertrag zwischen Gott und Israel w&#228;re jetzt total egal, und andere Leute dazu bringt, ihr eigenes Ding zu machen, der wird auch irgendwann f&#252;r Gottes Ding total egal sein. Wenn jemand aber anderen diesen Vertrag erkl&#228;rt, ihnen klarmacht, was Gott geil findet und was nicht, der wird einmal bei Gott eine fette Rolle spielen.</em></p>
<p><em><strong>Jesu Stellung zum Gesetz</strong></em></p>
<p><em>17 Ihr sollt nicht meinen, da&#223; ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzul&#246;sen; ich bin nicht gekommen aufzul&#246;sen, sondern zu erf&#252;llen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein T&#252;pfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten aufl&#246;st und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste hei&#223;en im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird gro&#223; hei&#223;en im Himmelreich.</em></p>
<p><em><strong>Das l&#228;sterliche Vaterunser der Volxbibel (Mt 6,9-15):</strong></em></p>
<p><em>â€žJetzt mal ein Paradebeispiel, wie ihr beten k&#246;nntet: â€šHey, unser Papa da oben! Du allein sollst auf dieser Welt ganz gro&#223; rauskommen! 10 Du sollst hier das Sagen haben, auf der Erde genauso, wie es ja schon im Himmel der Fall ist. 11 Bitte versorg uns mit allem, was wir heute so zum Leben brauchen! 12 Und verzeih uns die Sachen, wo wir mal wieder Mist gebaut haben. Wir wollen auch denen verzeihen, die sich bei uns was zu Schulden kommen lassen. 13 Pass auf uns auf, damit wir nicht irgendwelchen fiesen Gedanken nachgeben und dir auch so untreu werden. Hol uns aus der Gefangenschaft von dunklen Gedanken und Taten raus. Denn dir ist doch nichts unm&#246;glich, du hast die ganze Power und du sollst f&#252;r immer unser Held sein. So passt es!â€™ 14/15 Der himmlische Papa wird euch freisprechen, wenn ihr die freisprecht, die euch etwas schulden. Tut ihr das nicht, wird Gott euch auch nicht freisprechen.&#8221;</em></p>
<p><strong>III. P&#228;dagogische und soziale Dimension</strong></p>
<p>Immer wieder ist von Verrohung der Sprache und zunehmender Unf&#228;higkeit gerade junger Menschen zu h&#246;ren, sich schriftlich und m&#252;ndlich angemessen ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen. Die Heilige Schrift war und ist aber immer auch ein Bildungsinstrument (vgl. auch Phil 4,8)! Mit der Sprache der â€žVolxbibel&#8221; wird die geistige Entwicklung von jungen Menschen, die mit ihrer Ausdrucksf&#228;higkeit eng verkn&#252;pft ist, konterkariert.</p>
<p>Die Verwendung der Volxbibel wirkt sich erschwerend f&#252;r das Miteinander in der christlichen Gemeinde aus. Die Integration unterschiedlichster Lebenswelten ist schon jetzt ein Drahtseilakt. Durch die Volxbibel tut sich in den Gemeinden ein weiterer Graben auf im Blick auf die Nicht-Jugendlichen mit ihrer Sprachkultur. Aufgrund der unterschiedlichen Bibel&#252;bersetzungen ist es bereits bisher anspruchsvoll, in der Gemeinde gemeinsam an einem Bibeltext zu arbeiten oder einen Bibeltext zu lesen. Die â€žVolxbibel&#8221; kann gerade Jugendliche ins Abseits dr&#228;ngen! Und wie wird es um die â€žGemeinschaft&#8221; von Jugendlichen untereinander bestellt sein, wenn â€“ wie nach Plan â€“ alle vier Jahre eine neue Ausgabe der â€žVolxbibel&#8221; erscheint?! Was passiert, wenn die Gossensprache nun in der Bibel zur Hochsprache erhoben wird? Die Gossensprache geh&#246;rt entwicklungspsychologisch zur Identit&#228;t dieser Menschen (vgl. George Steiner, Nach Babel). Wenn sie ihre abgrenzende Funktion nicht mehr erf&#252;llen kann, mu&#223; sich eine neue identit&#228;tsbildende Gossensprache bilden â€“ und &#252;ber deren Qualit&#228;t schweigen wir lieber.</p>
<p><font size="2">Gerhard Krause schrieb zur Revision der Lutherbibel 1975: â€žDie historische Distanz der Originaltreue l&#228;&#223;t verschiedensten Zeiten Freiheit zu unplanbar Neuem. Die eindimensionale Naheinstellung der Zeitgenossentreue auf den fl&#252;chtigen Augenblick des Heute aber blendet Kriterien f&#252;r dessen Relativit&#228;t aus, bindet nach neuen Ufern strebende Jugend ans ungeliebte Jetzt, wird mit ihren insinuierten Identifikationen unglaubw&#252;rdig und sch&#252;rt aus Angst vorm Veralten eine Hektik schnell vermarktbarer Bibel&#252;bersetzungen&#8221; (ZThK Beiheft 5, 1981, S. 80).</font></p>
<p><strong>IV. Missionarische Dimension</strong></p>
<p>Wer sich zu dem Projekt kritisch &#228;u&#223;ert, wird h&#228;ufig darauf verwiesen, da&#223; es von einer guten, weil missionarischen Absicht angetrieben wird, da&#223; hingegen die Motivation des Kritikers besserwisserisch, traditionsverhaftet oder Jugendliche ausschlie&#223;end sei. So argumentieren vom Projekt begeisterte Jugendliche im Internet-Forum gegen ihresgleichen (!). Sie &#252;bersehen, da&#223; nicht jede gute Absicht auch gute Wirkungen hat (R&#246;m 7).</p>
<p>Sollte der Absatz des Buches in Schwung kommen, wird man auf die Zahlen verweisen und behaupten: So viele Exemplare seien deshalb verkauft werden, weil viele durch die frische Sprache angesprochen werden.</p>
<p>Nein! Die theologische und geistige Erosion dr&#228;ngt nur ein weiteres St&#252;ck ins Heiligtum, in Bibelwort und Gemeinde vor, macht sich dort breit und zersetzt den Respekt nicht nur vor einer gepflegten Sprache, vor dem Alter, tiefer: vor Gottes Wort und schlie&#223;lich vor Gott selbst. Beten ist doch nicht ein distanz- und respektloses â€žLabern mit Gott&#8221; (so die â€ž&#220;bersetzung&#8221; von Mk 6,46)!</p>
<p>Die Volxbibel gibt Mission und Evangelisation nicht einen Schub, sondern einen R&#252;ckenschu&#223;. Was man da und dort gewinnen mag, geht im Kern der glaubenden und verantwortlich mit Gott lebenden Gemeinde verloren, denn es werden faktisch vor allem Christen sein, die diese Bibel kaufen und lesen. Au&#223;enstehende m&#246;gen &#252;ber diesen allzu leicht durchschaubaren missionarischen Versuch l&#228;cheln oder ihn aus kulturellen Gr&#252;nden als banal, oberfl&#228;chlich oder absto&#223;end ablehnen. Moslems werden es als weiteren Beleg empfinden, wie haltlos Europ&#228;er geworden ist, wenn nicht einmal mehr den konservativen Protestanten das Bibelwort heilig ist.</p>
<p>Gerade jung Bekehrte treten der Schrift mit gro&#223;er Ehrfurcht gegen&#252;ber â€“ die Volxbibel wird ihnen dies wieder nehmen und damit das tragende Fundament, auf dem der Glaube wachsen kann.</p>
<p>W&#228;hrend dem FDP-Politiker Guido Westerwelle seine Spa&#223;periode inzwischen eher peinlich erscheint, ZDF-Nachrichtensprecher Peter Hahne richtigerweise â€žSchlu&#223; mit lustig&#8221; verk&#252;ndet, kommt die vermeintlich fromme Erwachsenenwelt des vierzigj&#228;hrigen Dreyer erst dort an. Dies tut er auf Kosten des lebensschaffenden Wortes. Dieses Wort zu meditieren und zu bewahren ist allen Christen aufgetragen. Wer etwas hinzutut oder hinwegnimmt, vergeht sich an Gott selbst und zerst&#246;rt den Weg zu einer guten Gottesbeziehung (von 5.Mose 4,2 bis Offb 22,18-19).</p>
<p>Die Gemeinde lebt vom H&#246;ren auf Gottes Wort (Mt 4,4 u.a.). Luther sprach von der Klarheit der Schrift â€“ nicht ihrer Durchsichtigkeit, sondern von ihrer Helligkeit und Leuchtkraft. Die Volxbibel verdunkelt das Licht des Wortes, indem es reduziert und verballhornt wird. Diese gottesl&#228;sterliche â€žBibel&#8221; entspricht in keiner Weise dem, was von der Schrift als Orientierung f&#252;r Christen und Nichtchristen zu erwarten ist. Sie eint nicht, sie spaltet.7 Sie baut nicht auf, sie zersetzt.</p>
<p>Haben wir mit unserer Darstellung und Beurteilung die Volxbibel zu ernst genommen, ernster, als sie gemeint ist? Keineswegs. Die vielen, die uns fragten, kamen aus triftigem Grund: Diese â€ž&#220;bersetzung&#8221; wird von einer gro&#223;en Verlagsgruppe beworben als neue â€žBibel&#8221; f&#252;r Junge und Junggebliebene. Das ExposÃ© behauptet, man wolle den Inhalt â€žin derselben Sch&#228;rfe aus dem Original in die heutige Zeit zu transponieren&#8221;. Das ist, nach allem, was man wei&#223;, gr&#252;ndlich mi&#223;lungen.</p>
<p>Christus spricht: â€žWenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine J&#252;nger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.&#8221; (Joh 8,31-32)</p>
<p>Bu&#223;- und Bettag, 16.11.2005<br />
Pfr. Dr. Stefan Felber, Bettingen/Basel<br />
Prof. Dr. Herbert Klement, Sprockh&#246;vel</p>
<p><font size="1">1 Beispiel: Radioberichte unter http://volxbibel.blogspot.com/.<br />
2 http://www.martin-dreyer.de/konzeptvolxbibel.pdf (Download 12.11.05).<br />
3 Dreyer nannte auf der Buchmesse genau diese drei &#220;bersetzungen (http://www.volxbibel.de/index2.htm > Lesungen > Teil 1).<br />
Von einer Benutzung der hebr&#228;ischen und griechischen Texte war nicht die Rede; angeblich beherrscht Dreyer beide nicht.<br />
4 http://volxbibel.blogspot.com/2005/07/fkalsprache-inder-bibel.html (Download 4.11.05; erscheinen wird zun&#228;chst nur das Neue Testament).- Nach neuesten Information soll Dreyer auf F&#228;kalsprache v&#246;llig verzichten.<br />
5 John Henson: Ziel ist â€žinstant comprehension&#8221;, sofortiges Verstehen. Das Ende der Geduld!<br />
6 http://www.volxbibel.de/index2.htm > Lesungen (Download 16.11.05).<br />
7 Als Beispiel siehe die Anti-Volxbibel-Website http://www.volxbibel.de.vu/.</font></p>
<p><font size="1">Â© Dr. Felber und Dr. Klement - vom Arbeitskreis f&#252;r evangelikale Theologie (AfeT)<br />
</font>
</p>
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		<title>katholisches Bibelwerk</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 17:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[ von Matthias N&#252;ckel
&#8220;In dieser Zeit verordnete der r&#246;mische Kaiser, dass sich alle Leute, die  in den r&#246;mischen Gebieten lebten, mal bei â€˜ner staatlichen Beh&#246;rde melden  sollten â€¦ Maria hatte da schon einen ziemlich dicken Bauch. Weil sie keinen  anst&#228;ndigen Pennplatz mehr gefunden hatten (die Hotels waren alle voll), musste  die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> von Matthias N&#252;ckel</em></p>
<p>&#8220;In dieser Zeit verordnete der r&#246;mische Kaiser, dass sich alle Leute, die  in den r&#246;mischen Gebieten lebten, mal bei â€˜ner staatlichen Beh&#246;rde melden  sollten â€¦ Maria hatte da schon einen ziemlich dicken Bauch. Weil sie keinen  anst&#228;ndigen Pennplatz mehr gefunden hatten (die Hotels waren alle voll), musste  die Geburt in einem Stall stattfinden.&#8221;</p>
<p>So liest sich die Weihnachtsgeschichte in der &#8220;Volxbibel&#8221;, die  gerade der &#214;ffentlichkeit vorgestellt wurde. Und diese Bibel erregt die Gem&#252;ter.  Weder katholisches Bibelwerk noch die evangelische Bibelgesellschaft hei&#223;en  dieses Projekt gut. Im Gegenteil. Dies sei offensichtlich einer der Versuche,  &#8220;die Bibel, koste es, was es wolle, modern zu machen&#8221;, hei&#223;t es beim  Bibelwerk.<a id="more-11"></a></p>
<p>Verfa&#223;t wurde diese sogenannte Volxbibel von Martin Dreyer, dem Gr&#252;nder der  &#8220;Jesus Freaks&#8221; in Hamburg. Dies sind Jugendliche, die das Christentum  auf ihre eigene Weise verstehen.</p>
<p>Ebenso eigensinnig sind auch die Texte des Buches. Zur Berufung der Apostel  etwa hei&#223;t es: &#8220;Jesus organisiert seine Ausbildungstruppe&#8221;. Die  Speisung der 5.000 ist &#252;berschrieben mit: &#8220;F&#252;nftausend bei Jesus  McDonald&#8221;. Immer wieder kommen auch &#8220;Typen&#8221; vor, die blind waren  oder ein gutes Herz haben. Und die Auferstehung ist betitelt mit &#8220;Jesus`  fettes Comeback&#8221;.</p>
<p>Ein kirchlicher Verlag wollte dieses Werk denn auch nicht herausgeben. Zun&#228;chst  hatte ein evangelikaler Verlag die &#8220;Volxbibel&#8221; ver&#246;ffentlichen  wollen. Nachdem die Verantwortlichen dort aber â€“ wie es hei&#223;t â€“ &#8220;kalte  F&#252;&#223;e&#8221; bekommen hatten, wurde ein eigener Verlag gegr&#252;ndet, um das Buch  auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Bei der evangelischen Deutschen Bibelgesellschaft hei&#223;t es, man k&#246;nne bei der  &#8220;Volxbibel&#8221; nicht von einer Bibel&#252;bersetzung sprechen. Es sei eine  &#8220;Bibel&#252;bertragung&#8221;. Ob die Menschen das allerdings brauchten, m&#252;&#223;ten  sie selbst wissen.</p>
<p>Gegen das Machwerk vorgehen allerdings kann niemand. Ver&#246;ffentlicht jemand  die Einheits&#252;bersetzung, so braucht er die Lizenz des Bibelwerkes. Nimmt jedoch  jemand eine oder mehrere verschiedene Bibel&#252;bersetzungen und verhunzt sie  gewaltig, so kann er dies nach Belieben tun.</p>
<p>Die Deutsche Bibelgesellschaft will in K&#252;rze einen anderen Weg gehen, um  junge Menschen anzusprechen. So soll es das Markus-Evangelium in neuer Form f&#252;r  die Nutzung im Internet geben. &#8220;Wir gehen dabei davon aus, da&#223; auch junge  Leute durchaus wissen wollen, was wirklich in der Bibel steht&#8221;, hei&#223;t es  bei der Bibelgesellschaft.</p>
<p><font size="1">Â© Artikel aus der katholische Wochenzeitschrift Bildpost im  Dezember 2005</font>
</p>
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		<title>TOPIC schreibt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 17:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Volxbibel: Evangelikale Mediengruppe bringt frevelhaftes Werk an den Markt
Schlimmer konnte es gar nicht kommen: Die gr&#246;&#223;te evangelikale Mediengruppe in Deutschland, die Stiftung Christlicher Medien (SCM/ Witten), stellt sich voll hinter die Volxbibel und wird sie ab Dezember 2005 vertreiben. Dies best&#228;tigte der Gesamtvertriebsleiter der SCM, Winfried Kuhn, auf der Frankfurter Buchmesse gegen&#252;ber TOPIC. Zur SCM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Volxbibel: Evangelikale Mediengruppe bringt frevelhaftes Werk an den Markt</p>
<p>Schlimmer konnte es gar nicht kommen: Die gr&#246;&#223;te evangelikale Mediengruppe in Deutschland, die Stiftung Christlicher Medien (SCM/ Witten), stellt sich voll hinter die Volxbibel und wird sie ab Dezember 2005 vertreiben. Dies best&#228;tigte der Gesamtvertriebsleiter der SCM, Winfried Kuhn, auf der Frankfurter Buchmesse gegen&#252;ber TOPIC. Zur SCM geh&#246;ren der Bundes Verlag, der R. Brockhaus Verlag, der ERF-Verlag, der H&#228;nssler-Verlag, der Oncken-Verlag.  Vorsitzender der SCM ist der hessische Unternehmer Friedhelm Loh.<a id="more-10"></a></p>
<p>Die Volxbibel sollte zun&#228;chst im R. Brockhaus Verlag erscheinen, wurde dann aber aufgrund von Protesten zur&#252;ckgezogen (s. TOPIC 9/05). Nun erscheint sie in einem eigens f&#252;r dieses Projekt gegr&#252;ndeten Verlag, dem Volxbibel-Verlag, und wird unter dem Dach der SCM vermarktet. Dieser Schachzug ist clever, da jetzt keiner der bekannten SCM-Verlage f&#252;r die Volxbibel offiziell verantwortlich zeichnen muss. Gleichwohl st&#252;tzen alle SCM-Verlage &#252;ber den Zusammenschluss in der SCM die Ver&#246;ffentlichung. Das â€žIC-Medienhaus&#8221; am Sitz des H&#228;nssler-Verlages in Holzgerlingen - es ist auch ein Unternehmen der SCM - wird z. B. die zentrale Auslieferung der Volxbibel vornehmen.</p>
<p>Die Volxbibel ist die &#220;bertragung des Neuen Testamentes in schnodderige Jugendsprache. Der ehemalige Leiter der Jesus Freaks, Martin Dreyer, behauptet, von Gott selbst zu diesem Projekt beauftragt worden zu sein. In einem Gottesdienst habe ein Prediger mit prophetischer Gabe ihm auf den Kopf zugesagt: â€žDu bist ein neuer Matth&#228;us, der das Evangelium in die Sprache der jungen Leute &#252;bersetzen soll.&#8221; Das habe er dann getan. Was dabei herausgekommen ist, liest sich bei der â€žSpeisung der F&#252;nftausend&#8221; (Maffh. 14,14-21) beispielsweise so: â€žAbends kamen dann seine Leute zu ihm und meinten: ,Hey, Jesus, ganz sch&#246;n sp&#228;t geworden! Au&#223;erdem ist auch gar nichts los hier. Lass doch die Menschen gehen, damit sie sich bei McDonalds was zu essen holen k&#246;nnen!&#8217; Jesus sagte dazu nur: Nein, das ist jetzt &#252;berhaupt nicht angesagt. Ihr k&#246;nnt ihnen auch etwas zu essen machen!&#8217; Aber wir haben gerade mal f&#252;nf Br&#246;tchen und zwei Frikadellen am Start!&#8217;, meinten die Sch&#252;ler zu ihm. ,Das reicht nie und nimmer!&#8217; ,Locker bleiben, her damit!&#8217; sagte er. Pflanzt euch einfach auf die Wiese&#8217;, sagte Jesus zu den Leuten. Dann nahm er die zwei Frikadellen und die f&#252;nf Br&#246;tchen, sprach ein Tischgebet zu Gott und verteilte die Teile. Und das Unglaubliche passierte: Es reichte dicke und alle waren nach dem Essen pappsatt.&#8221;<br />
Dreyer scheint es McDonalds sehr angetan zu haben. In der Geschichte vom Verlorenen Sohn (Lukas 15, 11 -32) landet dieser nicht am Schweinetrog, sondern als Toilettenmann - wieder bei McDonalds. Auch ansonsten schert sich Dreyer wenig um den Originaltext der Bibel. In der Geschichte vom barmherzigen Samariter wird der &#220;berfallene von Asozialen mit Baseballschl&#228;gern verkloppt, das Passahmahl wird locker zur Passahparty, in der Zach&#228;us-Geschichte taucht ein l&#228;chelnder Jesus auf, der in anderen Zusammenh&#228;ngen auch mal â€žgeil&#8221; sagt. Das Vaterunser beginnt mit â€žHey, unser Papa da oben!&#8221; Selbst Originalzitate von Jesus formuliert Dreyer respektlos um: â€žWie ist das mit einem guten Vater, w&#252;rde er seinem Sohn einen Regenwurm anbieten, wenn er einen Lolly m&#246;chte. Oder wenn das Kind ein &#220;berraschungsei m&#246;chte, w&#252;rde er ihm dann Mottenkugeln andrehen? Niemals!&#8221; (Matth. 7, ab Vers 9)</p>
<p>Neben der gedruckten Form der Volxbibel wird es auch eine Internet-Version geben, an der jeder, der Lust hat, mit &#252;bersetzen darf. Dazu hei&#223;t es in einer Pressemitteilung des Volxbibel-Verlages: â€žDie Volxbibel w&#252;rde so das erste Buch der Welt werden, an dem Welt mitschreiben und mitgestalten kann! Eine Bibel f&#252;r das Volk&#8217; vom ,Volk&#8217;, geschrieben von Fachleuten wie auch Laien.&#8221; Dreyer und seine Mitstreiter hoffen so, jede vier Jahre eine neue Volxbibel in ver&#228;ndertem Jugend-Slang herausbringen zu k&#246;nnen.<br />
Wie Winfried Kuhn von der SCM gegen&#252;ber TOPIC erkl&#228;rte, hoffe man, mit der Volxbibel eine gewisse Unterschicht bei den jungen Leuten anzusprechen, die von den etablierten Evangelikalen nur noch schwer erreicht w&#252;rde. Kuhn: â€žDie sprechen unsere Sprache nicht mehr, aber auch sie brauchen Jesus Christus!&#8221; Aber ob das einen Bibeltext rechtfertigt, in dem geschichtliche Zuverl&#228;ssigkeit v&#246;llig auf den Kopf gestellt wird, Begriffe wie â€žBoah&#8221;, â€žHey&#8221; oder â€žverarscht&#8221; quasi in Serie vorkommen? Das Argument, dass man nur noch mit dieser Slang-Bibel ganz bestimmte Jugendliche erreichen k&#246;nne, ist sehr zu hinterfragen. Selbst weltliche Medien, wie etwa die Jugendzeitschrift Bravo, benutzen einen solchen schnodderigen Sprachstil kaum.</p>
<p><strong>Warum die Volxbibel keine Lappalie ist</strong></p>
<p>Christen leben vom H&#246;ren auf Gottes Wort (Matth. 4,4). Was Gott sagt, hat f&#252;r sie absoluten Vorrang vor all dem, was Menschen sagen (Apg. 4,19). Jesus hat sich in Anfechtungen auf die heiligen Schriften berufen. Aus dem Respekt vor dem geschriebenen Gotteswort waren die Reformatoren in der Lage, das Evangelium von der Rechtfertigung des S&#252;nders durch den Glauben gegen&#252;ber der m&#228;chtigen r&#246;mischen Kirche auf den Leuchter zu stellen. Der Respekt vor dem Wort Gottes gab ihnen die Kraft und die Orientierung. Die Volxbibel zerst&#246;rt diesen Respekt, weil sie die Worte Gottes verballhornt. Respektlosigkeit vor der Bibel ist Respektlosigkeit vor Gott selbst.</p>
<p>Vom Anfang bis zum Ende der Bibel (5. Mose 4,2; Spr&#252;che 30,5 und 6; Offb. 22,18 und 19) finden sich ernste Warnungen vor einem Ver&#228;ndern des Bibeltextes. Jeder, der sich an Gottes Wort frevelhaft zu schaffen macht, muss mit einem Gottesgericht rechnen.</p>
<p><font size="1">Â© Topic - Nr. 11/ 2005 - Ulrich Skambraks</font>
</p>
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		<title>Der Geist der Hellenen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 17:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Es geh&#246;rt heute zum Repertoire von Unterhaltungssendungen, sich &#252;ber Gott  lustig zu machen. Auch von der Kanzel wird die Predigt oft mit einem Witz &#252;ber  den â€žlieben Gottâ€œ eingeleitet. Man m&#246;chte wie die neue â€žVolxbibelâ€œ  volxnah sein. Das X ist eine Anspielung auf â€žAsterix und Obelixâ€œ als w&#228;ren  Gottes Propheten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geh&#246;rt heute zum Repertoire von Unterhaltungssendungen, sich &#252;ber Gott  lustig zu machen. Auch von der Kanzel wird die Predigt oft mit einem Witz &#252;ber  den â€žlieben Gottâ€œ eingeleitet. Man m&#246;chte wie die neue â€žVolxbibelâ€œ  volxnah sein. Das X ist eine Anspielung auf â€žAsterix und Obelixâ€œ als w&#228;ren  Gottes Propheten und Apostel lustige Typen mit Knollennasen.<a id="more-9"></a></p>
<p>Humor ist eine gute Sache, wohl dem Menschen, der Humor hat und lachen kann.  Doch wehe dem, der sich &#252;ber Gott lustig macht, denn Gott sch&#252;ttet seinen Zorn  &#252;ber die aus, die &#252;ber Sein Wort spotten (Jer. 6,10-11), denn Gott l&#228;sst sich  nicht spotten (Gal. 6,7). Je mehr man Gott verachtet, desto menschenverachtender  wird man. Wer dagegen auf die Heiligkeit Gottes aufmerksam macht, gilt als  altmodisch, der f&#252;r den modernen Menschen kein Ansprechpartner mehr ist. Gott  dagegen fordert: â€žIhr sollt heilig sein, denn ich bin heilig! &#8230; Ich habe  euch von den &#252;brigen Menschen abgesondert, damit ihr mir angeh&#246;rtâ€œ (3.Mose  19,2; 20,26; 1.Petrus 1,16).</p>
<p>Wo kommt diese Blasphemie her? Aus dem Judentum nicht, denn f&#252;r religi&#246;se  Juden wird die Heiligkeit Gottes gro&#223;geschrieben. Aus dem orthodoxen  Christentum kommt solche Blasphemie auch nicht. Die Wurzel liegt im Hellenismus,  denn da, wo der Hellenismus einzog, wurde theologisch alles relativiert, wurde  Gott nicht mehr ernstgenommen, denn die alten Hellenen meinten, dass die G&#246;tter  im Olymp die gleichen Schw&#228;chen wie die Menschen haben. G&#246;ttervater Zeus  wetteiferte mit anderen G&#246;ttern um die meisten Liebesabenteuer und wenn es ihn  gel&#252;stete, holte er sich auch Knaben ins Bett. Und was die G&#246;tter taten,  durften auch Kaiser und K&#246;nige und alsbald dann auch das gemeine Volk â€“ heute  die so genannten Christen.</p>
<p>Der Hellenismus ist eine historische Zeiteinordnung, die mit Alexander d. Gr.  begann und bis in die r&#246;mische Kaiserzeit reichte. Alexander, der alle  heidnischen Kulte als gleichberechtigt ansah, legte damit den Grundstein zur â€ž&#214;kumene  aller Weltreligionenâ€œ, in der alle selbsternannten G&#246;tter wie auf einem  Gruppenfoto nebeneinander stehen. Dass Alexander ausgerechnet in Babylon starb,  ist ein Hinweis auf die babylonische Endzeit. Doch, um zu dieser Allerwelts&#246;kumene  zu kommen, muss man zuerst den Alleinanspruch des Gottes der Bibel abbauen. Und  das beginnt damit, dass man sich &#252;ber Gott lustig macht. So schaffte es der  hellenistische Geist, die â€žFreiheit in Christoâ€œ in eine Freiheit zur S&#252;nde  umzupolen, gegen die kaum noch jemand wagt, Einspruch zu erheben.</p>
<p align="right"><font size="1">Â© Artikel aus &#8220;Israel heute&#8221; vom Donnerstag, 8. September 2005</font></p>
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		<title>JUGENDBIBEL - Voll die Ranschmei&#223;e</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 17:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Harald J&#228;hner
Schn&#252;r Deinen Ranzen, geh hinaus in alle Welt und lege Zeugnis ab. Diese Aufforderung des Herrn hat auch Martin Dreyer empfangen, der in K&#246;ln-Junkersdorf das InternetcafÃ© Juxju leitet. Hinaus in alle Welt ist er dort ja schon mit seinen vielen Online-PCs, Zeugnis legt der gelernte Theologe jetzt ab, indem er in diesen Tagen seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Harald J&#228;hner</em><br />
Schn&#252;r Deinen Ranzen, geh hinaus in alle Welt und lege Zeugnis ab. Diese Aufforderung des Herrn hat auch Martin Dreyer empfangen, der in K&#246;ln-Junkersdorf das InternetcafÃ© Juxju leitet. Hinaus in alle Welt ist er dort ja schon mit seinen vielen Online-PCs, Zeugnis legt der gelernte Theologe jetzt ab, indem er in diesen Tagen seine Volxbibel herausbringt. Es handelt sich dabei um eine sogenannte &#8220;revolution&#228;re Bibel in neuer Jugendsprache&#8221; - das etwas altbacken punkige &#8220;Volx&#8221; im Titel deutet es an.<a id="more-8"></a>Die Auferstehung hei&#223;t in der Bibel Dreyers &#8220;Jesus&#8217; fettes Comeback&#8221;, bei der Speisung der F&#252;nftausend haben die Typen &#8220;gerade mal f&#252;nf Br&#246;tchen und zwei Frikadellen am Start&#8221; und das &#8220;Vater unser&#8221; beginnt so: &#8220;Hey, unser Papa da oben! Du allein sollst auf dieser Welt ganz gro&#223; rauskommen. Du allein sollst hier das Sagen haben, auf der Erde genauso, wie es ja schon da oben im Himmel der Fall ist.&#8221; Als der Engel in der Heiligen Nacht den Hirten begegnet, &#8220;war ein helles wei&#223;es Licht um ihn rum, so ein Licht, das nur von Gott kommen konnte, so krass war es. Die Hirten bekamen voll die Panik.&#8221;</p>
<p>In Kirchenkreisen hat die Volxbibel bereits f&#252;r heftige Diskussionen gesorgt. Unausbleiblich ist nat&#252;rlich der Vergleich mit dem tapferen Martin Luther. Martin Dreyers Anh&#228;nger sehen in ihm den Nachfahren des tapferen M&#246;nchs, der die Bibel aus dem Latein der Dogmatiker ins Deutsche &#252;bersetzte und dabei, wie es immer wieder hei&#223;t, dem Volk aufs Maul schauen wollte. So eben auch Dreyer, der Luther aus dem InternetcafÃ©, der den Usern aufs Maul und die Tastatur schaut. Das Lutherdeutsch bedeutete allerdings f&#252;r die Deutschen eine gro&#223;e Vereinheitlichung ihrer Sprache. Aus dem Vielerlei von regionalen Mundarten mendelte sich durch allsonnt&#228;glichen Gebrauch das Lutherdeutsch heraus - wuchtig wirksam bis heute. Jugendsprache dagegen will sich abgrenzen und besondern. Sie kommt und geht: was heute am Start ist, ist morgen schon uncool. Verwegen erscheint deshalb die Kalkulation des Volxbibelverlags, der die 608 Seiten des Neuen Testaments f&#252;r 9,90 Euro anbietet. So lange g&#252;ltig wie Luthers &#220;bersetzung bleibt diese Ausgabe nicht.</p>
<p align="right"><font size="1">Â© Berliner Zeitung Feuilleton</font></p>
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		<title>Apostolischen Pfingstgemeinde International</title>
		<link>http://volxbibel.erweckungs.net/gegenstimmen/apostolische-pfingstgemeinde-international</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 14:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Gegenstimmen</category>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren,
betreffs der &#8220;Volxbibel&#8221; sollten Sie wissen, dass unser Team jede Zuschrift genau liest! Wir haben aber nicht die Zeit auf jede einzelne Anfrage pers&#246;nlich einzugehen. Aus diesem Grund werde ich hier klar und deutlich die meist gestellten Fragen beantworten und nur jenen pers&#246;nlich schreiben, die Fragen aufwerfen, welche in diesem Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>betreffs der &#8220;Volxbibel&#8221; sollten Sie wissen, dass unser Team jede Zuschrift genau liest! Wir haben aber nicht die Zeit auf jede einzelne Anfrage pers&#246;nlich einzugehen. Aus diesem Grund werde ich hier klar und deutlich die meist gestellten Fragen beantworten und nur jenen pers&#246;nlich schreiben, die Fragen aufwerfen, welche in diesem Beitrag nicht beantwortet werden.</p>
<p>Als erstes m&#246;chte ich darauf hinweisen, dass wir glauben, dass die Bibel von Gott eingegeben, inspiriert, ist. Die Bibel sagt dazu:<a id="more-7"></a></p>
<p><a title="2.Timotheus 3:16-17" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/2ti3:16-17">2.Timotheus 3:16-17</a><br />
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist n&#252;tze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Z&#252;chtigung in der Gerechtigkeit, da&#223; ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.</p>
<p><a title="2.Petrus 1:19-21" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/2pe1:19-21">2.Petrus 1:19-21</a><br />
Und wir haben desto fester das prophetische Wort, und ihr tut wohl, da&#223; ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint in einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr f&#252;r das Erste wissen, da&#223; keine Weissagung in der Schrift geschieht aus eigener Auslegung. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.</p>
<p>Gott sagt, dass Sein Wort heilig und somit etwas ganz Besonderes ist. &#220;ber Jahrtausende haben sich die Menschen deshalb bem&#252;ht Gottes Wort m&#246;glichst genau weiterzugeben. Wer sich mit der Geschichte der Bibel besch&#228;ftigt hat, wei&#223; wie genau Abschriften kontrolliert wurden um den urspr&#252;nglichen Text zu erhalten.</p>
<p>Es ist unsere &#220;berzeugung, dass Gott &#252;ber Sein Wort all die Jahre gewacht hat. Auch in Ihren E-Mails ist ja die Stelle von <a title="Matth&#228;us 24:35" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/mt24:35">Matth&#228;us 24:35</a> zitiert worden. Trotzdem waren es immer Menschen, die Gott gebrauchte, um Sein Wort genau wiederzugeben. Eben Menschen, die sich von Gottes Geist leiten lie&#223;en den Wortlaut so wie Gott es eingab zu Papier zu bringen.</p>
<p><a title="Matth&#228;us 24:35" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/mt24:35">Matth&#228;us 24:35</a><br />
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.</p>
<p>Wenn wir aber diese Bibelstelle betrachten, so kommen wir nicht umhin auch auf <a title="Spr&#252;che 30:5" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/spr30:5">Spr&#252;che 30:5</a> und <a title="Psalm 12:7" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/ps12:7">Psalm 12:7</a> hinzuweisen</p>
<p><a title="Spr&#252;che 30:5" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/spr30:5">Spr&#252;che 30:5</a><br />
Alle Reden Gottes sind gel&#228;utert&#8230;</p>
<p><a title="Psalm 12:7" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/ps12:7">Psalm 12:7</a><br />
Die Rede des HERRN ist lauter wie durchl&#228;utert Silber im irdenen Tiegel, bew&#228;hret siebenmal.</p>
<p>Alle Reden Gottes sind gel&#228;utert also etwas ganz Besonderes, Reines und Bew&#228;hrtes.</p>
<p>Ich habe mehrere Texte der &#8221; Volxbibel&#8221; gelesen und bin zu der &#220;berzeugung gekommen, dass diese Bibel als erstes in einem &#8221; Deutsch&#8221; geschrieben ist, was der Bibel weder angemessen ist noch die n&#246;tige Ehrerbietung gegen&#252;ber Gottes Wort auch nur im Ansatz erkennen l&#228;sst. Zum anderen etabliert diese Bibel geradezu eine Sprache, die ein wiedergeborener Mensch nicht mehr spricht. Wenn auch die F&#228;kalsprache nun auf Druck der &#214;ffentlichkeit aus der Bibel genommen werden soll, so ist dennoch das Vokabular der &#8221; Volxbibel&#8221; nicht akzeptierbar. Des weiteren wird sowohl die Heiligkeit Gottes als auch die unseres Herrn Jesus in nicht hinnehmbarer Weise missachtet. Aus einem inspirierten, gel&#228;uterten, bew&#228;hrten Wort Gottes ist ein Menschenwort mit Ausdr&#252;cken geworden, die alles andere als gel&#228;utert sind.</p>
<p>Wenn Herr Dreyer behauptet, dieses Werk sei von Gott gegeben und davon spricht, dass Gott zu ihm geredet hat, dann ist das nur ein Indiz daf&#252;r, in was f&#252;r eine f&#252;rchterliche Verirrung die charismatische Bewegung oder ihr bewusst oder unbewusst nahestehende Gruppierungen abgedriftet sind.</p>
<p>Ich als &#8221; Pfingstler&#8221; kann dazu nur sagen, ich sch&#228;me mich gegen&#252;ber meinen Br&#252;dern aus den, dem Herrn treu folgenden Baptisten- und Br&#252;dergemeinden und vielen evangelikalen Gemeinden und freien Gemeinden, die die geistlichen Gaben ablehnen. Ich kann sogar ihre Ablehnung gegen&#252;ber den geistlichen Gaben verstehen, wenn mit geistlichen Dingen so ein Humbug getrieben wird. Und mir bleibt nichts anderes &#252;brig, als mich in aller Demut bei diesen Br&#252;dern zu entschuldigen, dass es Menschen gibt, die in einer Art Gr&#246;&#223;enwahn meinen die Stimme Gottes zu h&#246;ren, obwohl Gott nie zu ihnen gesprochen hat.</p>
<p>Die oberste Autorit&#228;t im Leben eines Christen, auch eines echten &#8221; Pfingstlers&#8221; , ist immer das Wort Gottes. Niemals gibt Gott Eingebungen, die dem Wort Gottes entgegenstehen oder mit Gottes Wort nicht &#252;bereinstimmen. Wenn Herr Dreyer sagt, Gott habe ihm gesagt so ein Machwerk wie die &#8221; Volxbibel&#8221; zu machen, so sage ich schlicht und einfach, er m&#246;ge nicht so viel auf die Gedanken seines unerretteten Herzens h&#246;ren, sondern Gottes heiliges Wort lesen um sich zu bekehren.</p>
<p><a title="Jeremia 14:14" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/jer14:14">Jeremia 14:14</a><br />
Da sprach der HERR zu mir: L&#252;gen prophezeien diese Propheten in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt, ihnen nichts befohlen und nichts zu ihnen geredet; L&#252;gengesichte und Wahrsagerei, Hirngespinste und Einbildungen ihres eigenen Herzens predigen sie euch</p>
<p>Uns wird in Ihren E-Mails immer wieder vorgeworfen, dass auf unseren Seiten vor allem f&#252;r Kinder, aber auch in den Predigten, Beispiele genommen werden oder Formulierungen gebraucht werden, die nicht so in der Bibel stehen. Das ist richtig! Nat&#252;rlich arbeiten wir mit den Kindern und basteln zum Beispiel etwas oder in den Predigten wird auch auf Dinge unserer Zeit Bezug genommen. Aber, meine Herren und Damen, unsere Ver&#246;ffentlichungen im Internet oder in unseren Zeitungen oder auch unsere Predigten haben nie in irgendeiner Weise den Anspruch erhoben unfehlbares Wort Gottes zu sein.</p>
<p>Und hier liegt der gro&#223;e Unterschied! Jede unserer Predigten kann und soll gepr&#252;ft werden am Wort Gottes, so wie es der Apostel Paulus auch fordert. Jede unserer Kinderarbeitseiten kann und soll gepr&#252;ft werden am Wort Gottes.</p>
<p>Herr Dreyer aber hat die Unverfrorenheit zu sagen, Gott hat mir den Auftrag gegeben eine neue Bibel zu schreiben. Er ist nicht gewillt, wie aus der &#220;bersetzung ersichtlich, sich am Wort Gottes auszurichten, sondern er richtet das Wort Gottes an einer verdorbenen, s&#252;ndigen Gesellschaft aus. Und das ist die eigentliche Verirrung und S&#252;nde.</p>
<p>Meine Damen und Herren, das ist genau das, was JESUS uns vorhersagt, jedenfalls in meiner Bibel, dass sie sich Lehrer suchen werden, die ihnen das Wort bringen so wie sie es gerne h&#228;tten:</p>
<p><a title="2.Timotheus 4:3" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/2ti4:3">2.Timotheus 4:3</a><br />
Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen L&#252;sten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.</p>
<p>Die Bibel sagt weiter:</p>
<p><a title="Matth&#228;us 24:24" target="Bibelstelle" onclick="return bibelstelle();" href="http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/mt24:24">Matth&#228;us 24:24</a><br />
Es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und gro&#223;e Zeichen und Wunder tun, so da&#223; sie, wenn es m&#246;glich w&#228;re, sogar die Auserw&#228;hlten verf&#252;hrten.</p>
<p>So ist es f&#252;r mich auch nicht verwunderlich, dass die Zahl derer, die nach einer Volxbibel schreien, immer gr&#246;&#223;er wird und dass Verlage wie der Brockhausverlag mit dem Gedanken spielen solche Werke herauszugeben. Die Volxbibel ist kein Werk das rettet, sondern was verf&#252;hrt! Anstatt dass den Menschen gesagt wird sie m&#252;ssen sich Gottes Wort anpassen, wird Gottes Wort an die neuen Bed&#252;rfnisse und Ausdrucksweisen der Menschen angepasst!</p>
<p><strong>Wir sagen Nein zur Volxbibel, denn wir sind Christen!</strong></p>
<hr />Menschen retten durch Gottes Wort (Lutherbibel), das geht!In den Jahren von ca. 1976 bis 1988 habe ich mit Gl&#228;ubigen auf den Stra&#223;en von Stuttgart sowie in der ganzen damaligen BRD und der Schweiz evangelisiert. Wir hatten es mit Punks, Drogens&#252;chtigen, Alkoholikern, Homosexuellen, Zuh&#228;ltern, Prostituierten, M&#246;rdern, Dieben, Scheinasylanten und jeder Art von Kriminellen und nat&#252;rlich auch mit dem normalen Durchschnittsb&#252;rger zu tun. Wir haben diesen Leuten das Evangelium aus einer ganz einfachen Lutherbibel in einer ganz einfachen Sprache gebracht. Haben nicht ihre Sprache angenommen, sondern sie kamen in unsere Versammlungen und wurden andere Menschen. Mit anderen Menschen meine ich, sie wurden frei von ihren S&#252;chten, von all ihrem schlechten Wortschatz, sie wurden einfach durch Gottes Gnade neue Menschen, die anfingen in allem nach der Bibel zu leben! Ihr altes Leben hatte aufgeh&#246;rt und sie fingen ein ganz neues Leben an. Viele von ihnen wurden Missionare.Wir brauchen keine Bibel, die sich den Menschen anpasst, sondern wir brauchen Menschen, die sich der Bibel anpassen!</p>
<p><strong>Volxbibel - Nein Danke! - Ich bin doch Christ!</strong></p>
<p align="right"><font size="1">Â© <a title="Apostolische Pfingstgemeinde International" target="_blank" href="http://www.apgd.net">Apostolische Pfingstgemeinde International</a></font></p>
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