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Christliche Bücherstuben und Pfingstler boykottieren Volx-Bibel

Die 31 Filialen der Christlichen Bücherstuben GmbH, die zur Christlichen Verlagsgesellschaft (Dillenburg) gehören, werden die Volx-Bibel nicht verkaufen. In einem Informationsblatt für die Kunden heißt es zur Begründung, dieses „Machwerk” rede „unflätig und ungebührlich” von Gott. Die Kunden werden gebeten, vom Kauf und der Verbreitung der Volx-Bibel abzusehen und anderen vom Erwerb abzuraten.

Auch aus dem Arbeitskreis für evangelikale Theologie (AfeT), einem Werk der Deutschen Ev. Allianz, kommt heftiger Widerspruch: „Diese gotteslästerliche ,Bibel’ entspricht in keiner Weise dem, was von der Schrift als Orientierung für Christen und Nichtchristen zu erwarten ist. Sie eint nicht, sie spaltet. Sie baut nicht auf, sie zersetzt”, heißt es in einer Stellungnahme des Theologischen Referenten der AfeT, Professor Dr. Herbert Klement, und des Dozenten Pfarrer Stefan Felber vom Theologischen Seminar St. Chrischona.
Wie TOPIC erfuhr, haben sogar Freunde der Personen, die in der SCM-Spitze für die Genehmigung der Blasphemie-Bibel verantwortlich waren, alles versucht, um in persönlichen Gesprächen die Veröffentlichung doch noch zu verhindern - ohne Erfolg. Auch Hunderte von Protestbriefen, die wegen der Volx-Bibel an die SCM geschickt wurden, richteten bisher nichts aus.

Da stellt sich die Frage, wer in der SCM-Spitze ein Interesse daran hat, dass ein solch gotteslästerliches Werk unter allen Umständen herauskommen soll? Wer sind die Leute wirklich, die das durchgesetzt haben? Andrerseits müssen evangelikale Christen darüber nachdenken, ob sie nicht eines fernen Tages gefragt werden könnten, was sie gegen die Verbreitung der Volx-Bibel, gegen die Verlästerung der Heiligen Schrift, unternommen haben. Die Apostolische Pfingstgemeinde Leipzig hat daraus für sich Konsequenzen gezogen. Sie wird bei den SCM-Verlagen keine Literatur mehr beziehen und empfiehlt im Internet anderen „verantwortlichen Christen”, das gleiche zu tun.

© Topic - Nr. 1/ 2006 - Ulrich Skambraks

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